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Soziale Ungleichheit und Verteilung

Mit der Öffnung der Märkte, der Deregulierung der Wirtschaft und dem Rückgang der Tarifbindung hat die Dynamik der sozialen Ungleichheit deutlich zugenommen. Es ist gut belegt, dass die soziale Mobilität abnimmt und auch die Mitte der Gesellschaft in Gefahr ist. Wie lässt sich der sozialen Spaltung entgegenwirken?

Einkommensverteilung, soziale Folgen prekärer Beschäftigung und Ungleichheit aus der  Genderperspektive sind Schwerpunkte der WSI-Forschung. Die Verteilungsberichte des WSI analysieren die Verfestigung der sozialen Ungleichheit in Deutschland bereits seit 1995 nach und machen auf Ansatzpunkte für Lösungen aufmerksam, die eine gerechtere Verteilung von Lebenschancen ermöglichen: Dazu gehören die steuerliche Entlastung geringer und mittlerer Einkommen, eine stärkere Besteuerung von Vermögen, die Allgemeinverbindlichkeit von Tarifabschlüssen und die Durchsetzung der Entgeltgleichheit für Frauen und Männer.

 

Anke Hassel (WSI) Steffen Kampeter (BDA) Marcel Fratzscher (DIW) 30.03.2017

Ist die Agenda 2010 zu weit gegangen?

Anke Hassel (WSI) hat in einer engagierten Diskussionsrunde den Reformbedarf herausgestellt: Die Agenda 2010 hat neue soziale Risiken begründet, die angegangen werden müssen. “Wir haben eine ganze Reihe von prekären Beschäftigungsverhältnissen, die alle miteinander verknüpft sind – sie sind mittlerweile integriert worden, auch in die Kernbereiche der Industrie, und führen zu permanenter Ausgrenzung.”

Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik im Superwahljahr

sueddeutsche.de, 08.02.2017

Bedingungsloses Grundeinkommen: "Süßes Gift"

Anke Hassel (WSI) steht dem bedingungslosen Grundeinkommen kritisch gegenüber: "Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde die Gesellschaft spalten und den Aufstieg bisher Benachteiligter verhindern."

zum Beitrag

hart aber fair-Faktencheck, 16.01.2017

Fakten zur Einkommensentwicklung in Deutschland

Die mittleren Einkommensgruppen hätten in den vergangenen Jahren unterm Strich weniger verdient, weil die Kosten für Abgaben und Sozialversicherungen gestiegen seien - stimmt das? Dorothee Spannagel (WSI) differenziert die Aussage von Petry und liefert Zahlen dazu: Zwar sei es korrekt, dass die Einkommen der mittleren Einkommensgruppen in den letzten Jahren rückläufig waren. Dies liege aber nicht an steigenden Sozialabgaben.

Bericht zur Sendung



Überblick

Soziale Mobilität nimmt ab

Die Einkommensverteilung in Deutschland wird undurchlässiger: Arme Menschen bleiben häufiger dauerhaft arm, während sehr reiche sich zunehmend sicher sein können, ihre Einkommensvorteile auf Dauer zu behalten. Parallel dazu hat die Ungleichheit bei der Einkommensverteilung in Deutschland einen neuen Höchstwert erreicht.

WSI Verteilungsbericht 2016 (pdf)
Bin ich arm, Durchschnitt oder schon reich?

Reformbedarf: Arbeitsbewertung

"Comparable Worth"

In frauendominierten Berufen wird in der Regel deutlich schlechter verdient als in männerdominierten Berufen. Das Projekt untersucht den Anteil der Arbeitsbewertung am Gender Pay Gap.

Informationen zum Projekt

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Bestandsaufnahme und Perspektiven

Soziale Ungleichheit - Ausmaß, Entwicklung, Folgen

In welchem Ausmaß nimmt die Ungleichheit in Deutschland zu? Bremst oder fördert Ungleichheit das Wachstum der Wirtschaft? Wie sollen wir mit Ungleichheit in Zukunft umgehen? Grafiken und Kurzanalysen geben Antwort auf neun wichtige Fragen.

Verteilung von Einkommen und Vermögen

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Entgeltungleichheit von Frauen und Männern

Gender Pay Gap

Seit einigen Jahren wird dem europäischen Vergleichswert „Gender Pay Gap die „bereinigte Lohnlücke“ gegenübergestellt - die Bereinigung kann aber in die Irre führen: auch in den statistisch durch Berufswahl, Branche, Erwerbsumfang u.a. erklärten Unterschieden verbirgt sich Diskriminierung.

Die geschlechtsspezifische Lohnlücke und ihre Ursachen (pdf)



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WSI Verteilungsmonitor

Fakten zur sozialen Ungleichheit

Informationen zur Entwicklung von Löhnen und Einkommen, Armut, Reichtum und Vermögen - die aktuellsten Daten aus der amtlichen Statistik, dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) und eigenen Studien.

Tabellen, Abbildungen und Erläuterungen

Armutsgefährdung nach Alter

Alle Bilder anzeigen.

Armutsgefährdung im Zeitverlauf Armutsgefährdung nach Haushaltstypen Armutsgefährdung nach Alter und Region Konsumarmut nach Alter Mindestsicherung Grundsicherung bei Erwerbsminderung Grundsicherung im Alter Sozialhilfe

WSI GenderDatenPortal

Armut von Frauen und Männern im Vergleich

Tabellen, Schaubilder und Analysen zur Armutsgefährdung und zum Bezug von Mindestsicherungsleistungen, aufgeschlüsselt nach Alter, Region und Haushaltskontext.
   

Daten, Grafiken und Kurzanalysen

WSI Tarifarchiv

Niedriglohnmonitoring

Niedrige Tarifgruppen unter 8,50 € bestehen in 16 Branchen, zumeist regional begrenzt. Diese Branchenmindestlöhne nutzen die zweijährige Übergangsfrist, die bis Ende 2016 eine Unterschreitung des gesetzlichen Mindestlohns zugelassen hat.

Entwicklung der tariflichen Vergütungsgruppen in 40 Wirtschaftszweigen 2016 (pdf)

WSI Genderdatenportal

Detaillierte Daten zur Entgeltlücke

Tabellen, Schaubilder und Analysen zur Entgeltungleichheit von Frauen und Männern im Zeitverlauf und zu relevanten Einflussfaktoren: Branchen, Berufe, berufliche Position, Alter und Berufserfahrung.

Daten, Grafiken und Kurzanalysen



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