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Digitalisierung und Flexibilisierung

Digitalisierung eröffnet neue Chancen: räumliche und zeitliche Flexibilität, eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, Entlastung von monotoner und physisch anstrengender Arbeit. Zugleich birgt sie neue Risiken: räumliche und zeitliche Entgrenzung der Arbeit, permanenter Leistungsdruck und lückenlose Leistungskontrolle, psychischer Stress, Auflösung fester Beschäftigungsverhältnisse und Wegfall von Arbeitsplätzen.

Damit die neue Flexibilität den Beschäftigten nicht nur Nachteile bringt, sind klare Regeln nötig. Neue Anforderungen an Weiterbildung, Datenschutz und Gesundheitsvorsorge sowie Mitbestimmungsrechte bei der Vergabe von Werkverträgen müssen in Gesetze und Tarifverträge Eingang finden. Mit der Betriebsrätebefragung des WSI lässt sich der Handlungsbedarf in Betrieben ausloten. Die Auswertung der Bestände des Tarifarchivs und weiterer nationaler und internationaler Datenquellen sowie die rechtswissenschaftliche Expertise des WSI erlauben es, auf dieser Grundlage angemessene Regelungsoptionen zu formulieren.

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Überblick

Digitalisierung der Arbeitswelt!?

Die Arbeitswelt verändert sich rasant, alles wird digital und vernetzt. Was bedeutet das für die Beschäftigten? Sozialwissenschaftler/innen und Jurist/innen der Hans-Böckler-Stiftung beantworten in einer aktuellen Analyse die wichtigsten Fragen.

Mitbestimmungs-Report (pdf)
Kurzfassung

Regelungsbedarf im Betrieb

Regeln für die Digitalisierung

Wie wir morgen arbeiten, muss heute geregelt werden: zum Beispiel durch Betriebsvereinbarungen. Wichtige Themen sind dabei aktuell Datenschutz, Arbeitszeit und psychische Belastungen.

Betriebsvereinbarungen 2015 – Verbreitung und Themen

Expertenkommission "Arbeit der Zukunft"

Digitalisierung - für gute Arbeit

Die Kommission „Arbeit der Zukunft“ analysiert die Auswirkungen der Digitalisierung - auf Arbeitsformen, Arbeitszeiten, Einkommen, Gesundheit. Und sie fragt nach den Folgen - der Auslagerung von Arbeit auf Online-Plattformen, des schnelleren Verfalls von Wissen u.a. Dem interdisziplinären Gremium gehört auch Professor Dr. Anke Hassel, Wissenschaftliche Direktorin des WSI, an.

Digitalisierung muss gestaltet werden

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Folgen der Digitalisierung

Arbeits- und Gesundheitsschutz

Im Zuge von Flexibilisierung und Digitalisierung gewinnen selbstorganisierte und ergebnisorientiert gesteuerte Arbeitssysteme (Zielvereinbarungen, Projektarbeit, etc.) an Bedeutung. Dr. Elke Ahlers (WSI) hat mit Daten der WSI-Betriebsrätebefragung untersucht, wie wichtig das Thema in der Betriebsratsarbeit ist und ob konventionelle Regulierungen und Möglichkeiten zum Schutz der Beschäftigten (Arbeitsschutzgesetz, betriebliche Interessenvertretung) diesen neuen Anforderungen gerecht werden.

Leistung(sdruck), Arbeitssystem und Gesundheit (Buchflyer, pdf)
Auswertung: Arbeits- und Gesundheitsschutz hat Konjunktur



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