Tarifrunde 2017 - aktueller Überblick

Die Tarifrunde 2017 hat begonnen: die ersten Forderungen liegen bereits vor. Alle Forderungen und Abschlüsse hier auf einen Blick (pdf). Mehr zu den Verhandlungen in den einzelnen Bereichen auf dieser Seite.

Chemische Industrie Ost

Deutsche Bahn AG

Einzelhandel

Eisen- und Stahlindustrie

Energiewirtschaft

Groß- und Außenhandel

Nahrung-Genuss-Gaststätten

Öffentlicher Dienst, Länder

Steinkohlenbergbau

Süßwarenindustrie

Textil- und Bekleidungsindustrie

Versicherungsgewerbe



Die Verhandlungen am 21.11.2016 und 2.02.2017 für die Beschäftigten in der Chemischen Industrie Ost über die Verkürzung der Arbeitszeit von 40 auf 38,5 Std./Woche sowie über tarifliche Regelungen zum Thema "ständige Erreichbarkeit“ endeten ebenso ohne Ergebnis wie die dritte Verhandlungsrunde am 07.03.17 in Potsdam. Die Verhandlungen werden am 04.04. fortgesetzt.

Bereits im Juni 2016 beschloss die GDL ihre Kernforderungen. Die Tarifverhandlungen begannen am 10.10.16.

Kernforderungen der GDL:
4,0 %, Laufzeit 12 Monate, Verbesserungen der Entgeltstruktur für Lokomotivführer und Zugbegleiter, Vereinheitlichung und Erhöhung der Nacht-, Sonn- und Feiertagszulagen für das gesamte Zugpersonal, generelle Neugestaltung des Arbeitszeitsystems, Abschluss von Tarifverträgen für Nachwuchskräfte und zur Leistungssicherung.

Nach 6 Runden erklärte die GDL die Verhandlungen am 23.12.16 für gescheitert und rief die Schlichtung an. Die GDL benannte Bodo Ramelow, Ministerpräsident von Thüringen, die Deutsche Bahn AG den früheren brandenburgischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck als Schlichter. Das Verfahren begann am 11.01. und sollte nach einer kurzzeitigen Aussetzung bis zum 19.02.17 abgeschlossen sein. Aufgrund der komplexen Sachverhalte wurde das Verfahren durch einstimmigen Beschluss der Schlichtungskommission erneut bis Ende der 10. Kalenderwoche ausgesetzt.

Schlichtungsergebnis vom 10.03.17 mit u. a. (Angaben Deutsche Bahn AG):
- 550 % Pauschale insg. für Oktober 2016 - März 2017
- 2,5 % ab 01.04.17
- 2,6 % zur Absenkung der Referenz-Arbeitszeit zum 01.01.18 (bereits 2015 vereinbart)
- Wahlmöglichkeit für GDL-Mitglieder zwischen mehr Entgelt, Arbeitszeitverkürzung oder Urlaub
- Regelungen für verbindliche Ruhetage und Schichten
- Modellprojekte zur Erprobung der Praxistauglichkeit von Arbeitszeitvorschlägen
- Verbesserungen des Nachwuchskräfte-Tarifvertrags
- Laufzeit des Entgelt-Tarifvertrags: 24 Monate bis 30.09.18
Das Ergebnis steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der GDL-Tarifkommission

zur EVG-Tarifrunde mit Abschluss 2016

Die Tarifverträge im Einzelhandel Nordrhein-Westfalen sind zum 30. April gekündigt und mit dem Beschluss vom 9. März hat ver.di die Forderungen für die Tarifrunde festgelegt:

  • Erhöhung der Löhne und Gehälter um einen Euro je Stunde,
  • Anhebung der Ausbildungsvergütungen um monatlich 100 Euro,
  • Laufzeit: 12 Monate.

Des Weiteren will ver.di die Tarifverträge wieder für allgemeinverbindlich erklären lassen.

Als erster Verhandlungstermin ist der 4. Mai vorgesehen. Bereits einen Monat vorher starten am 4. April die Verhandlungen in Baden-Württemberg. Hier geht ver.di mit der Forderung nach einer Erhöhung der Löhne und Gehälter um 6,0 % sowie einem tariflichen Mindesteinkommen von monatlich 1.900 € in die Tarifrunde. Die Ausbildungsvergütungen sollen analog NRW um einheitlich 100 € in allen Ausbildungsjahren angehoben werden.

Weitere Informationen: Übersicht über die Tarifrunden 1997 - 2015

Am 24.01.17 einigte sich die IG Metall Tarifkommission einstimmig auf eine Forderungsempfehlung für die knapp 100.000 Beschäftigten der nordwest- und ostdeutschen Eisen- und Stahlindustrie. Diese beinhaltet eine Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen um 4,5 % bei einer Laufzeit von 12 Monaten sowie eine Verlängerung der Tarifverträge zur Altersteilzeit und zum Einsatz von Werkverträgen. Die Forderung wurde Mitte Februar beschlossen.

Die Verhandlungen am 22.02. für die Beschäftigten in Nordwestdeutschland sowie am 28.02. für die Arbeitnehmer in Ostdeutschland endeten ohne Ergebnis. Vor dem Start der zweiten Verhandlungsrunde am 6.03. für Nordwestdeutschland hat die IG Metall bei einem verhandlungsunfähigen Angebot mit flächendeckenden Warnstreiks gedroht. Die Arbeitgeber boten eine Steigerung von 1,3 % bei einer Laufzeit von 15 Monaten an und erklärten ihre Bereitschaft zu Verhandlungen über die Verlängerung der Tarifverträge Altersteilzeit und Werkverträge. Dieses Angebot wies die IG Metall als unzureichend zurück und rief, wie angekündigt, ab 07.03. zu ersten Warnstreiks auf. Schon in der 1. Streikwoche legten, laut IG Metall, 7.000 Beschäftigte der nordwestdeutschen Stahlindustrie die Arbeit nieder.

In der dritten Verhandlungsrunde am 16.03.17 für das Tarifgebiet Nordwestdeutschland besserten die Arbeitgeber ihr Angebot aus der zweiten Verhandlungsrunde noch mehrfach nach, bevor es zu einem Abschluss kam: Nach 1 Nullmonat (März), 2,3 % ab 01.04.17 und 1,7 % Stufenerhöhung ab 01.05.18. Die Laufzeit beträgt 22 Monate bis zum 31.12.18. Eine Verlängerung der Tarifverträge Altersteilzeit, Werkverträge und Mindestnettoentgelttabellen bis zum 31.12.18 ist ebenfalls Bestandteil des Ergebnisses. Am 21.03.17 erreichte die IG Metall ebenfalls in der dritten Verhandlungsrunde für die Beschäftigten im Tarifgebiet Ost eine Übernahme des Abschlusses Nordwestdeutschlands. Zusätzlich verständigten sich die Tarifparteien auf die Einrichtung eines Zukunftsdialogs Jugend und Stahl zur Förderung der Ausbildungsattraktivität bis spätestens Mai 2017. Beide Ergebnisse wurden vorbehaltlich einer Erklärungsfrist bis 06.04.17 vereinbart.

Ver.di hat den Entgelttarifvertrag für die Beschäftigten der Energie- und Versorgungswirtschaft Ost (AVEU) zum 28.02.17 gekündigt und folgende Forderungen aufgestellt. Erhöhung der Entgelte um 5,0 % mit einer Laufzeit von 15 Mon. bis 31.05.18, 150 €/Mon. Erhöhung in allen Ausbildungsjahren, Verbesserungen bei der Vergütung für Bereitschaftsdienste und Zahlung eines Betreuungsgeldzuschusses für Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr. Weitere Forderungen betreffen die finanzielle Unterstützung von Auszubildenden.
Am 12.01.17 beschloss die IG BCE ihre Forderungen: Erhöhung der Ecklohngruppe um 125 € und entsprechende Anpassung der übrigen Vergütungsgruppen, überproportionale Anhebung der Ausbildungsvergütungen.
In der 1. Verhandlungsrunde am 23.01.17 gab es ein Arbeitgeberangebot von 2,0 % für 28 Monate ab 01.03.17. Die Gewerkschaften lehnten dieses als unzureichend ab. In der 2. Verhandlungsrunde am 09.02. boten die Arbeitgeber wiederum 2,0 % an, dieses Mal mit einer Laufzeit von 24 Monaten. Die Gewerkschaften lehnten auch dieses Angebot ab. Da bis Ende Februar die Friedenspflicht gilt sind Streiks bis dahin nicht möglich. Der in der 3. Verhandlungsrunde am 17.02. erreichte  Abschluss sieht eine Erhöhung der Entgelte um 2,5 % ab 01.03.17 sowie eine zusätzliche Einmalzahlung in Höhe von 600 € (Auszubildende 100 €) bis spätestens Februar 2018 vor. Die Laufzeit des des Tarifvertrages beträgt 24 Monate bis 28.02.19.

 

Weitere Informationen zum Abschluss im Tarifpolitischen Monatsbericht März 2017.

5,8 %, mindestens 130 € monatliche Erhöhung fordert ver.di laut Beschluss vom 01.03.2017 für die zum 30.04. gekündigten Lohn- und Gehaltstarifverträge des Groß- und Außenhandels Nordrhein-Westfalen.

Auch für Niedersachsen/Bremen, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg und Sachsen liegen Forderungen mit einem ähnlichen Erhöhungsvolumen vor. Niedersachsen, Berlin und Brandenburg fordern zusätzlich Vorweganhebungen der unteren Lohn- und Gehaltsgruppen, sowie Vorteilsregelungen für ver.di-Mitglieder in Form zusätzlicher Einmalzahlungen in die Altersvorsorge .

Für die Tarifrunde 2017 hat der Hauptvorstand der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) eine tarifpolitische Empfehlung beschlossen, nach der die Entgelte und Ausbildungsvergütungen in der Lebensmittelindustrie, im Lebensmittelhandwerk sowie im Hotel- und Gaststättengewerbe um 4,5 bis 5,5 % im Jahr 2017 steigen sollen, bei einer Laufzeit der Tarifverträge von 12 Monaten.
Darüber hinaus soll der demografische Wandel in den NGG-Branchen auch tarifvertraglich gestaltet werden.

In weiteren Schritten will die NGG Vereinbarungen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der Gesundheit abschließen, damit die Beschäftigten gesund die Regelaltersrente erreichen, gleitende Übergänge in die Rente vor allem für besonders belastete Beschäftigte tarifvertraglich regeln und für junge Menschen eine sichere Perspektive durch eine qualifizierte Berufsausbildung sichern. Darüber hinaus wolle man die Übernahme nach der Ausbildung in Tarifverträgen festzurren.

Die ver.di-Bundestarifkommission fordert für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder (ohne Hessen) Verbesserungen im Gesamtvolumen von 6,0 % bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Darin enthalten sein soll eine soziale Komponente (Sockel- oder Mindestbetrag), die Einführung der Stufe 6 in den Entgeltgruppen 9 bis 15 sowie strukturelle Verbesserungen in der Eingruppierung. Die derzeit gültigen Tarifverträge laufen zum 31.12.16 aus. Für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst der Länder, die ErzieherInnen in Berlin sowie bei den an den TV-L gebundenen Studentenwerken und den ArbeitnehmerInnen in der Pflege soll die Vergütung an die der Gemeinden angeglichen werden. Für die Auszubildenden werden 90 €/Monat in allen Ausbildungsjahren, ein erhöhter Urlaubsanspruch sowie die Übernahme Ausgebildeter gefordert. Sachgrundlose Befristungen sollen ausgeschlossen werden.
Die 1. Verhandlungsrunde am 18.01.17 blieb ohne Ergebnis. Aber sowohl bei den Gewerkschaften als auch den Arbeitgebern bestehe das Interesse, die Verhandlungen konstruktiv zu führen sagt der ver.di-Vorsitzende. Die 2. Verhandlungsrunde am 30./31.01. endete  ebenfalls ergebnislos.

Vor der 3. Verhandlungsrunde am 16./17. Februar kam es zu einer großen Warnstreikwelle mit mehreren tausend Beteiligten. In dieser Runde konnte u. a. folgendes Ergebnis erzielt werden: Erhöhung der Entgelte um 2,0 % ab 01.01.17, mind. jedoch um 75 € (begrenzt auf den Entgeltbetrag von 3.200 €), 2,35 % Stufenerhöhung ab 01.01.18, Laufzeit bis 31.12.18. Die Ausbildungsvergütungen werden zum gleichen Zeitpunkt um jeweils 35 € in allen Ausbildungsjahren erhöht. Die Stufe 6 wird in den Entgeltgruppen 9 bis 15 in zwei Schritten eingeführt mit einem Zuwachs von jeweils 1,5  % ab 01.01./01.10.18 gegenüber der Stufe 5. Dies bedeute lt. GEW Entgeltzuwächse u. a. für einen Großteil der LehrerInnen sowie wissenschaftlichen MitarbeiterInnen. Dazu werden die Gewerkschaften den in der Tarifrunde 2015 zwischen Arbeitgebern und dbb abgeschlossenen Tarifvertrag zur Eingruppierung angestellter Lehrkräfte nun auch unterzeichnen. Zur Weiterentwicklung der Entgeltordnung wurde eine Prozessvereinbarung abgeschlossen deren Ziel es ist, die Verhandlungen bis 2018 abzuschließen und in der Tarifrunde 2019 über das Inkrafttreten zu entscheiden. Profitieren sollen davon insbesondere die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst und im Pflegebereich. Bis dahin wurden für einige Beschäftigtengruppen im Sozial- und Erziehungsdienst Zulagen zwischen 50 und 100 € eingeführt. Die Übernahmeregelungen für Ausgebildete werden bis Ende 2018 verlängert. Im April werden Tarifverhandlungen zur Tarifierung der schulisch-betrieblichen Ausbildungen aufgenommen, die im Herbst abgeschlossen sein sollen. Weiterhin wurde eine Maßregelungsklausel vereinbart.

Die ver.di-Bundestarifkommission hat beschlossen, die Annahme des Ergebnisses zu empfehlen und führt nun eine Mitgliederbefragung durch, die über mehrere Wochen laufen wird, anschließend wird die Bundestarifkommission endgültig über die Annahme entscheiden.

 

Weitere Informationen zum Abschluss im Tarifpolitischen Monatsbericht März 2017 in Das Wichtigste in Kürze und Tarifabschlüsse.

Am 23.11.16 hat die Tarifkommission der IG BCE die Kündigung der Tarifverträge über Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen zum 31.12.16 beschlossen. Mit der Forderung nach einer Anhebung der Vergütungen um einen Prozentsatz, der einen deutlichen realen Einkommenszuwachs sicherstellt, wurden Anfang 2017 die Verhandlungen aufgenommen. Der Auftakt der Tarifverhandlungen am 23.02. blieb ohne konkretes Ergebnis. In der zweiten Tarifrunde am 15.03. in Herne wurde ein Abschluß erzielt:
600 € Pauschale (Ausz. 400 €) insgesamt für Januar - April, Erhöhung der Löhne & Gehälter ab 01.05.17 um 3,6 % bei einer Laufzeit von 24 Monaten bis zum 31.12.18. Die Ausbildungsvergütungen steigen pro Ausbildungsjahr um 25 €.

Der Entgelttarifvertrag für die Süßwarenindustrie Nordrhein-Westfalen wurde zum 31.03.2017 gekündigt. Für den Neuabschluss fordert die Gewerkschaft NGG eine Erhöhung der Entgelte um 5,5 % bei einer Tarifvertragslaufzeit von 12 Monaten. Die Ausbildungsvergütungen sollen um 100 € in allen Ausbildungsjahren erhöht werden. 

Der Vorstand der IG Metall hat am 07.11.16 beschlossen, eine Anhebung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen für die Beschäftigten der westdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie um 4,5 % ab 01.02.17 zu fordern. Die Laufzeit soll 12 Monate betragen. Der Ende Januar 2017 auslaufende Tarifvertrag zur Altersteilzeit soll unter verbesserten Konditionen fortgeführt werden.

Die Auftaktverhandlung am 06.12.16 blieb ohne Ergebnis. Die IG Metall begründete ihre Forderungen, die Arbeitgeber wiesen die Forderungen als unrealistisch zurück. In der 2. Verhandlungsrunde am 17.01.17 legte die Arbeitgeberseite ein Angebot vor: nach 4 Nullmonaten 1,4 % ab Juni 2017, weitere 1,5 % ab Juni 2018 bei einer Laufzeit von 28 Monaten. Zur Altersteilzeit legten sie kein Angebot vor. Die IG Metall wies dies zurück und rief ab 01.02. zu Warnstreiks auf.

In der 3. Runde am 15. Februar veränderte die Arbeitgeberseite ihr Angebot: 1 Monat ohne Entgelterhöhung, drei Monate je 50 € Einmalzahlungen und jeweils 2,1 % Erhöhungen ab 1. Juni 2017 und 1. April 2018 bei 25 Monaten Laufzeit. Die IG Metall bewertete das Angebot als unzureichend. Auch sei keine Lösung in der Frage der Verbesserung der Altersteilzeit zu erkennen. Die IG Metall erhöhte den Druck auf die Arbeitgeber durch weitere Warnstreiks, an denen sich laut IG Metall über 14.000 Beschäftigte beteiligten.

Am 1. März wurde eine Einigung erzielt: 320 € Pauschale insgesamt für Februar bis Juli, 2,7 % Erhöhung ab 01.08.17, 1,7 % Stufenerhöhung ab 01.09.18, Laufzeit 24 Monate bis 31.01.19. Außerdem wurde die Regelung zur Altersteilzeit mit zweistufiger Erhöhung des Aufstockungsbetrages verlängert sowie eine Erhöhung des Urlaubsgeldes um 2,5 bzw. 2,0 % für 2017 und 2018 vereinbart.

 

Mit einer Forderung nach 4,5 % mehr Entgelt bei 12 Monaten Laufzeit sowie u. a. nach einer verbesserten Altersteilzeit und einer Angleichung des Urlaubsgeldes an das West-Niveau geht die IG Metall in die Tarifrunde für die ostdeutsche Textilindustrie. Der Entgelttarifvertrag läuft zum 30. April aus. Die Tarifverhandlungen beginnen voraussichtlich am 6. April.

 

 

 

Am 12.01. beschloss die ver.di-Tarifkommission die Forderungen für die Beschäftigten im Versicherungsgewerbe. Im Mittelpunkt der diesjährigen Tarifrunde soll ein Zukunfts-
tarifvertrag zur Digitalisierung
stehen, damit die Veränderungsprozesse gemeinsam bewältigt werden können (u. a. Beschäftigungssicherung, Qualifizierung, mobiles Arbeiten). Die Entgelte sollen um 4,5 % mit einer Laufzeit von 12 Monaten erhöht werden, die Ausbildungsvergütungen um 50 €/Monat in allen Ausbildungsjahren. Der derzeit gültige Entgelttarifvertrag läuft zum 31.03. aus. Weiterhin wird ein Betrag von 80 €/Monat zur zusätzlichen Altersversorgung nur für ver.di-Mitglieder sowie die unbefristete Übernahme der Ausgebildeten gefordert. Die 1. Verhandlungsrunde findet am 30.03. statt. Zwei weitere Termine wurden für den 05.05. und 02.06. vereinbart.

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