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Jahreschronik

Ergebnisse 1 bis 10 von 83 für den Zeitraum: 2012

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19.12.2012

Die ersten Tarifverhandlungen in der Holz und Kunststoff verarbeitende Industrie in Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen und Westfalen-Lippe am 14. bis 18. Dezember endeten ohne Ergebnis. Für die Ende 2012 auslaufenden Lohn- und Gehaltstarifverträge legten die Arbeitgeber laut IG Metall noch kein Angebot vor. Die IG Metall fordert 5,0 % mehr Entgelt bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Die Verhandlungen gehen Ende Januar 2013 in die nächste Runde.

Bisherige Tarifabschlüsse in der Holz und Kunststoff verarbeitenden Industrie

 

 

18.12.2012

Die Medizinergewerkschaft Marburger Bund (MB) will bei den anstehenden Tarifverhandlungen für die rund 50 000 Ärzte an den kommunalen Kliniken sechs Prozent mehr Gehalt erreichen. „Sechs Prozent passen in die Zeit, sechs Prozent sind auch wirtschaftlich vertretbar“, sagte Gewerkschaftschef Rudolf Henke. 

Weitere Informationen beim Marburger Bund

18.12.2012

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat mit den Arbeitgeberverbänden der Zeitarbeit BAP und iGZ ein erstes Verhandlungsergebnis über Branchenzuschläge für Leiharbeitsbeschäftigte in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie erzielt.  Das Ergebnis sieht vor, dass Leiharbeitsbeschäftigte nach vier Wochen Einsatzdauer in einem Kundenbetrieb 4 Prozent Zuschlag auf den Leiharbeits-Tariflohn erhalten, nach drei Monaten gibt es 8 Prozent, nach fünf Monaten 12 Prozent, nach sieben Monaten 16 Prozent und nach neun Monaten 20 Prozent Zuschlag. Für Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter in der Tapetenindustrie wurden gesonderte Branchenzuschläge vereinbart, sie erhalten nach vier Wochen 7 Prozent, nach drei Monaten 11 Prozent, nach fünf Monaten 15 Prozent, nach sieben Monaten 19 Prozent und nach neun Monaten 23 Prozent. Der Vereinbarung müssen noch die zuständigen ver.di-Gremien zustimmen. Sie soll im Mai 2013 in Kraft treten.

Weitere Informationen bei ver.di
Branchenzuschläge bei Leiharbeit in anderen Branchen

11.12.2012

Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes fordern für die rund 830.000 Beschäftigten der Länder eine Tariferhöhung von 6,5 % mit sozialer Komponente. Die Ausbildungsvergütungen sollen um 100 € angehoben sowie die verbindliche Übernahme der Auszubildenden nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung im erlernten Beruf vereinbart werden. Für die angestellten Lehrkräfte wird außerdem die Vereinbarung einer tariflichen Entgeltordnung gefordert. Dies teilte die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in Berlin mit. Der bestehende Tarifvertrag läuft Ende dieses Jahres aus. Die Tarifverhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) starten am 31.01.2013.

Der letzte Tarifabschluss für die Länder stammt vom März 2011. Er beinhaltete neben einer Pauschalzahlung von 360 € eine tarifliche Entgelterhöhung von 1,5 % ab dem 1.4.2011 und eine Stufenerhöhung von 1,9 % zuzüglich 17 € Sockelbetrag ab dem  1.1.2012 vor. Für die Beschäftigten von Bund und Gemeinden sieht der Abschluss vom März dieses Jahres eine Tarifanhebung von 3,5 % ab 1.3.2012 vor sowie zwei Stufenanhebungen von jeweils 1,4 % ab 1.1.2013 und 1.8.2013. Die Gesamtlaufzeit beträgt 24 Monate bis Ende Februar 2014.

Weitere Tarifabschlüsse in der WSI-Tarifdatenbank
Infos zur Tarifrunde 2011 der Länder
Infos zur Tarifrunde 2012 von Bund und Gemeinden
Infos zur tariflichen Entgeltordnung für Lehrkräfte

06.12.2012

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) und der Arbeitgeberverband MoVe haben sich nach zehn Verhandlungsrunden auf einen Demografie-Tarifvertrag für die Beschäftigten der DB AG verständigt. Für Beschäftigte, die älter als 60 Jahre sind, die schon seit Jahren in Wechsel- und Nachtschicht sowie Rufbereitschaft tätig sind, wurde der Anspruch auf Reduzierung der Arbeitszeit vereinbart. Die Zahl der jährlich zu leistenden Schichten wird um 45 reduziert, dabei beträgt das Entgelt immer noch 87,5 Prozent. „Dieses Startmodell von Teilzeit im Alter wollen wir in den nächsten Jahren weiter ausbauen“, sagte Regina Rusch-Ziemba vom EVG-Vorstand. Ein weiterer Bestandteil des Abkommens: Die Beschäftigungssicherung gilt nunmehr unbefristet. Erreicht werden konnte zudem, dass die gleiche Bezahlung von Zeitarbeitern (equal pay) in Unternehmen der DB AG künftig schon nach zwölf Monaten Tätigkeit im gleichen Einsatzbetrieb erfolgen muss.

Weitere Details bei der EVG

 

28.11.2012

Für die Tarifrunde 2013 hat der Hauptvorstand der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) eine tarifpolitische Empfehlung beschlossen, nach der die Entgelte und Ausbildungsvergütungen im Jahr 2013 zwischen fünf und sechs Prozent steigen sollen. Die Laufzeit der Tarifverträge soll zwölf Monate betragen. Die Auszubildenden sollen nach ihrer Ausbildung übernommen werden. Darüber hinaus will die NGG in allen Branchen die tariflichen Mindestentgelte auf 8,50 Euro pro Stunde erhöhen.

Weitere Informationen bei der NGG

 

20.11.2012

Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, dass Mitarbeiter kirchlicher Einrichtungen unter bestimmten Umständen streiken dürfen. Die Kirchen dürfen demnach zwar den sogenannten Dritten Weg bei den Verhandlungen über Arbeitsbedingungen und Bezahlung wählen. Dabei getroffene Vereinbarungen müssen jedoch verbindlich sein und unter Beteiligung der Gewerkschaften zustande kommen. Andernfalls dürfe zu Streiks aufgerufen werden.

Weitere Informationen beim Bundesarbeitsgericht und bei ver.di

 

14.11.2012

Der Vorstand der IG Metall hat für die anstehende Tarifrunde in der Holz und Kunststoff verarbeitenden Industrie beschlossen, eine Erhöhung der Entgelte um 5,0 % für 12 Monate zu fordern. Die Auszubildenden sollen 60 € mehr erhalten.

Weitere Informationen der IG Metall
Bisherige Tarifabschlüsse in der Branche aus der WSI-Tarifdatenbank

 

12.11.2012

Der DGB hat seine Vorstellungen für die Reform der Allgemeinverbindlicherklärung (AVE) von Tarifverträgen vorgelegt. Um Tarifautonomie und Tarifverträge zu stärken, sind nach seiner Aufassung die Voraussetzungen der Erteilung einer AVE zu erleichtern. Dazu können u.a. gehören:

  • Wegfall des 50-%-Quorums als Voraussetzung für eine AVE
  • Präzisierung des öffentlichen Interesses als Voraussetzung für die AVE
  • Beteiligung der antragstellenden Tarifparteien im Tarifausschuss
  • Rechtliche Überprüfung von Allgemeinverbindlicherklärungen nur durch die Arbeitsgerichte

Die Stabilisierung des Tarifvertragssystems durch eine Vereinfachung der AVE kann nach Meinung des DGB einen wichtigen Beitrag für die Revitalisierung des Tarifvertragssystems darstellen.

DGB-Position im Wortlaut

07.11.2012

Für die Beschäftigten der westdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie konnte die IG Metall in der Nacht vom 6. auf 7. November ein Verhandlungsergebnis erzielen:

  • nach zwei Nullmonaten (November - Dezember)
  • 4 x 60 € Einmalzahlungen für Januar bis April 2013 (Auszubildende: 4 x 25 €)
  • 3,0 % Erhöhung Löhne, Gehälter ab 01. Mai 2013 (Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um jeweils 50 €)
  • 2,0 % Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen ab 01. Juni 2014

Die Einmalzahlungen können zur Beschäftigungssicherung um 4 Monate verschoben werden oder ganz entfallen, bei guter wirtschaftlicher Lage verdoppelt werden. Die prozentuale Erhöhung zum 01. Mai 2013 kann bis zu einem Prozentpunkt abgesenkt werden bzw. um 6 Monate vorgezogen werden. Das zusätzliche Urlaubsgeld wird 2013 um 3,0 % und 2014 um 2,0 % erhöht. Die Laufzeit beträgt 24 Monate und endet am 31. Oktober 2014. Es wurde eine Erklärungsfrist bis zum 07. Dezember 2012 vereinbart.

Weitere Informationen bei der IG Metall

 

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