Tarifrunde 2018

Abschlüsse

Bauhauptgewerbe

Holz und Kunststoff verarbeitende Industrie

Hotel- und Gaststättengewerbe

Metall- und Elektroindustrie

öffentlicher Dienst, Bund und Gemeinden

Privates Verkehrsgewerbe

Süßwarenindustrie

Volkswagen AG



Bauhauptgewerbe, 699.000 Arb./Ang. (IG BAU)

Schiedsspruch vom 12.05.18

  • Lohn, Gehalt: nach jew. 2 Nullmonaten (März, April) West: 5,7 % ab 01.05.18, 250/600/250 € zusätzliche Einmalzahlung zum 01.11.18/01.06.19/01.11.19; Ost: 6,6 % ab 01.05.18, 0,8 % Stufenerhöhung ab 01.06.19, 250 € zusätzliche Einmalzahlung zum 01.11.19.
  • Sonderzahlung: Ausweitung des räumlichen Geltungsbereichs des TV über ein 13. ME auf das gesamte Bundesgebiet (bisher nur West) und des betrieblichen Geltungsbereichs auf den des BRTV, jew. ab 2020; Erhöhung des 13. ME für die Tarifbereiche, die bisher unter den TV fallen um insgesamt 30 Gesamttarifstundenlöhne (GTL) in drei Schritten bis 2022 auf dann 123 GTL; Einführung eines 13. ME für die Tarifbereiche, die ab 2020 neu unter den TV fallen in 3 Schritten bis 2022 auf dann 54 GTL und Absenkungsmöglichkeit in 2021/22 auf bis zu 390/500 €.

    Erklärungsfrist: 26.05.18

 

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Holz und Kunststoff verarbeitende Industrie, Baden-Württemberg, 33.300 Arb./Ang. (IGM)

Abschluss vom 23.01.18

  • Lohn, Gehalt: 300 € Pauschale für Januar bis April, 4,0 % ab 01.05.18, Laufzeit 21 Monate bis 30.09.19.

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Hotel- und Gaststättengewerbe Bayern, 152.200 AN (NGG) 

Abschluss vom 17.05.18

  • Entgelt: nach einem Nullmonat (Mai), 2,8 % ab 01.06.18, 2,0 % Stufenerhöhung ab 01.05.19, Laufzeit bis 30.04.20.

 

Sachsen, 33.600 AN (NGG)

Abschluss vom 26.03.18

  • Entgelt: 3,5 % (unterste EntgGr. 3 u. 4 3,0 %) ab 01.04.18, 2,9 % Stufenerhöhung (unterste EntgGr. 3 u. 4. 2,7 %) ab 01.04.19, Laufzeit bis 31.12.19.

Metall- und Elektroindustrie, 3 499 200 AN (IG Metall)

Abschluss zwischen 06.02.18 und 19.02.18 (regional unterschiedlich)

  • Entgelt: nach 2 Nullmonaten (Januar und Februar) 100 € Pauschale für März, 4,3 % ab 01.04.18, Laufzeit: 27 Monate bis 31.03.20; 27,5 %/ME tarifliches Zusatzgeld im Juli ab 2019, Festbetrag von 400 € im Juli 2019 (12,3 % der EntgGr. 7 im Juli ab 2020), Festbetrag ist differenzierbar für Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten und kann verschoben, reduziert oder ganz gestrichen werden, Laufzeit bis 24 Monate bis 31.12.20.
  • Arbeitszeit: ab 2019 Möglichkeit zur AZ-Absenkung auf bis zu 28 Std./W. für Vollzeit-AN mit mind. 2 J. BZ für max. 24 Mon. mit Rückkehrrecht in Vollzeit, 10 % Überlastquote; in Fällen von Kindererziehung, Pflege Angehöriger sowie in belastenden Arbeitszeitsystemen, Möglichkeit zur Umwandlung des tariflichen Zusatzgeldes in 8 zusätzliche freie Tage; Ausweitung der Möglichkeiten zur Vereinbarung von Verträgen mit einer verlängerten WAZ von bis zu 40 Std.; Erstabschluss eines TV zum mobilen Arbeiten; Bayern: Erstabschluss eines TV Langzeitkonten, Vereinbarung verschiedener Modelle zur Verteilung der AZ.
  • Sonstiges: Wiederinkraftsetzung der MTV sowie der TV Anspruchsvoraussetzungen zur Finanzierung der Altersteilzeit; zusätzliche bezahlte Freistellung für Ausz. zur Prüfungsvorbereitung; Maßregelungsverbot; Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin-Ost, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen: Aufnahme von Gesprächen zur Angleichung der Arbeitsbedingungen Ost an West.

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öffentlicher Dienst Bund und Gemeinden, 2 105 300 AN (ver.di)

 Abschluss vom 17.04.18

  •  Entgelt: 3,5 % im Durchschnitt ab 01.03.18, 3,6/3,4 % im Durchschnitt (Bund/Gemeinden) Stufenerhöhung ab 01.04.19, 1,2 % im Durchschnitt Stufenerhöhung ab 01.03.20 , Laufzeit bis 31.08.20, zusätzliche Einmalzahlung von 250 € für EntgGr. 1 – 6, Überarbeitung der Entg.-Tabellen, Einführung der EntgGr. 9c beim Bund.
  • Sonderzahlung: Erhöhung für die Gemeinden Ost von 75 auf 82/88/94/100 % ab 2019/20/21/22 der im Westen geltenden Bemessungssätze.
  • Arbeitszeit, Urlaub, Sonstiges: Verlängerung des Altersteilzeit-TV und des TV zur Regelung flexibler Arbeitszeiten für ältere AN bis 31.08.20, Erhöhung des Zusatzurlaubs bei Wechselschicht an kommunalen Krankenhäusern zum 01.01.19/20/21 jew. um einen UT bei entsprechender Veränderung der Höchstgrenzen und in 2022 zusätzliche Erhöhung der Höchstgrenzen um einen weiteren UT, Verlängerung der Regelung zur Übernahme Ausgebildeter bis 31.10.20, nach Abschluss der Redaktionsverhandlungen Aufnahme weiterer Verhandlungen zur Fortentwicklung der Regelungen für leistungsgeminderte AN, Maßregelungsklausel.
Vereinbarung weiterer Regelungen für Ausz. und AN in einigen Bereichen des Bundes, im Sozial- und Erziehungsdienst, in der Pflege, der Fleischuntersuchung, in den Versorgungsunternehmen und in einigen regionalen Bereichen des Nahverkehrs.

Erklärungsfrist: 15.06.18

 

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Brandenburg (Speditionen und Logistik), 3.200 Arb./Ang. (ver.di)

Abschluss vom 23.04.18

  • Lohn und Gehalt: nach 3 Nullmonaten (Januar - März) 3,0 % ab 01.04.18, 2,8 % Stufenerhöhung ab 01.04.19, zzgl. jew. 15 € mtl. Sockelbetrag ab 01.04.18/19, Laufzeit bis 29.02.20.

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Süßwarenindustrie Ost, 9 800 AN (NGG)

Abschluss vom 09.03.18

  • Entgelt: 2,5 % ab 01.01.18, 2,5 % Stufenerhöhung ab 01.01.19, Laufzeit: 25 Monate bis 31.01.20.

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Volkswagen AG, 110 000 AN (IG Metall)

Abschluss vom 20.02.18

  • Entgelt: nach 2 Nullmonaten (Februar und März) 100 € Pauschale für April, 4,3 % ab 01.05.18, 400 €/J. tarifdynamische Einmalzahlung für befristet beschäftigte AN ab 6 Monate BZ, Laufzeit 27 Monate bis 30.04.20; tarifliche Zusatzvergütung von 27,5 %/J. eines ME ab 2019 mit Auszahlung jew. mit Augustvergütung, Laufzeit 24 Monate bis 31.12.20.
  • Arbeitszeit: Möglichkeit zur Umwandlung der tariflichen Zusatzvergütung in 6 freie Tage für AN in Schichtarbeit bzw. mit zu betreuenden Kindern oder zu pflegenden Angehörigen; in begründeten Ausnahmefällen befristete Möglichkeit zur Ausweitung der Quote von Verträgen mit einer WAZ von 40 Std. auf bis zu 10 % der Gesamtbelegschaft.
  • Sonstiges: Aufstockung der betrieblichen Altersvorsorge von 27 auf 90/98 €/Monat ab 01.07.19/01.01.20, ab 01.01.20 tarifdynamisch; Zurverfügungstellung von jährlich 1.400 Ausbildungsplätzen in 2018 - 2020; Fortführung der Gespräche zum "Zukunftsplan Gute Arbeit".

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