WSI-Mitteilungen Ausgabe 12/2010

Manfred Wannöffel, Antje Blöcker

Erweiterte Arbeitspolitik für standortübergreifende Produktionssysteme


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Die globalen Wertschöpfungsketten der Automobilindustrie wurden in den vergangenen 15 Jahren grenzüberschreitend reorganisiert. Neben der realen Verlagerung ins nahe regionale Umfeld im Zuge umfassender Outsourcing-Prozesse hat sich in Europa bei der Wertschöpfungsintegration Ost- und Südosteuropas eine neue West-Ost-Arbeitsteilung mit einer High- und Lowcost-Struktur etabliert. Angesichts einer absehbaren Kapazitätsreduzierung in Europa bei gleichzeitig hohen Zielvorgaben hinsichtlich der Produktivitätssteigerungen, die über konzernweite Cost-Cutting-Strategien und Standardisierungsprozesse erreicht werden sollen, werden Restrukturierungen und Verlagerungsdruck eine neue Qualität erfahren. Vor diesem Hintergrund ist eine betriebliche qualitäts- und innovationsorientierte Strategie ein notwendiger, jedoch kein hinreichender Ansatz für die arbeitspolitische Regulierung der zunehmenden internationalen Standortkonkurrenz. Der Beitrag arbeitet eine betriebs- und standortübergreifend modifizierte Perspektive einer erweiterten innovativen Arbeitpolitik exemplarisch am Beispiel des General Motor (GM)/Opel-Konzerns heraus.

in: WSI-Mitteilungen 12/2010, Seiten 618-625


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