WSI-Mitteilungen Ausgabe 04/2010

Martina Brandt, Klaus Haberkern

Intergenerationale und professionelle Unterstützung älterer Personen in Europa


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Der Beitrag untersucht die familiale und gesellschaftliche Organisation der Unterstützung Älterer. Dabei werden einerseits der Hilfe- und Pflegebedarf und andererseits Hilfe- und Pflegeleistungen durch Privatpersonen und professionelle Dienstleister untersucht und in Beziehung zueinander gesetzt. Während im südlichen Europa und in den konservativen Wohlfahrtsstaaten Österreich und Deutschland informelle Pflegeleistungen vor allem durch die Kinder an der Tagesordnung sind, wird die Unterstützung in den skandinavischen Staaten und den Niederlanden häufig an professionelle Träger übergeben. Sporadische informelle Hilfeleistungen hingegen sind in allen untersuchten Ländern stark verbreitet. Insgesamt zeigt sich, dass Hilfeleistungen den tatsächlichen Hilfebedarf bei Weitem übersteigen. Pflege hingegen erfolgt nur (aber nicht immer), wenn sie tatsächlich notwendig ist. Das Risiko einer Unterversorgung ist insbesondere in den unteren Sozialschichten höher. Die empirischen Analysen basieren auf den Daten des Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE), die Informationen über ältere und alte Menschen in Europa beinhalten, wobei professionelle Hilfe und Pflege in Privathaushalten detailliert für die sieben Länder Belgien, Dänemark, Deutschland, Italien, die Niederlande, Österreich und Schweden untersucht werden.


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