WSI-Mitteilungen Ausgabe 03/2019

Ulli Schneeweiß

Rechtspopulismus als Herausforderung in ver.di-Betrieben und -Verwaltungen


Die WSI-Mitteilungen sind über den Nomos-Verlag erhältlich.

WSI-Mitteilungen 3/2019, Seiten 225-228

Zusammenfassung

Rechtspopulismus ist in den ver.di-Betrieben angekommen, wenngleich je nach Branche in unterschiedlicher Qualität. Offene Rassismen bleiben dabei bisher selten. Die Auseinandersetzung im gewerkschaftlichen Alltag in den Betrieben und Funktionärsbereichen ist weitgehend von Gewöhnung an rechtspopulistische Narrative, Verdrängung des politischen Mandats und Verunsicherung der Funktionär*innen geprägt. Der Autor appelliert an eine schnelle und klare Entscheidung der Gewerkschaftsspitze zum Umgang mit Sympathisant*innen und Aktivist*innen der AfD. Nur so sei der gewerkschaftliche „Markenkern“ des Kampfes um eine menschenwürdige Gesellschaft glaubhaft auch in Zukunft zu vertreten.

Abstract

Right-wing populism as a challenge in establishments represented by ver.di and ver.di administrations

Right-wing populism has arrived in the union ver.di, to varying degrees depending on the sector. Cases of open racism have so far remained a rarity. The confrontation with right-wing populism in the everyday life of trade unions in establishments and their administrations has largely been characterised by having to get used to right-wing populist narratives, repression of the political mandate and uncertainty amongst the officials. The author appeals for a quick and clear decision by the union leadership in the handling of sympathisers and officials of the right-wing political party AfD. Only in this way can the trade unions make credible their struggle for a humane and fair society in the future.

 


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