WSI-Mitteilungen Ausgabe 03/2018

Tobias Wienzek, Alfredo Virgillito

Leise Innovation, nicht radikaler Umbruch. Die Einführung einer Industrie 4.0-Lösung bei einem Möbelhersteller - ein Fallbeispiel


Die WSI-Mitteilungen sind über den Nomos-Verlag erhältlich.

WSI-MITTEILUNGEN 3/2018, SEITEN 204–210

Zusammenfassung

In der bisherigen Debatte um eine zunehmende Verbreitung digitaler Technologien (Industrie 4.0) wird vielfach von einem disruptiven Wandel in Bezug auf soziale und ökonomische Folgen gesprochen. Anhand eines Fallbeispiels – der Implementation einer Industrie-4.0-Lösung bei einem Möbelhersteller – zeigt der Beitrag, dass es vermutlich eher zu inkrementellen und pfadabhängigen Anpassungen bisheriger Strukturen kommen wird. Zwei Argumente stützen diese Annahme : Erstens verfügen kleine und mittelständische Unternehmen häufig nicht über die Ressourcen, um große, risikobehaftete Investitionen zu tätigen. Sie ziehen es vor, auf den bestehenden Strukturen aufzubauen. Zweitens zeigt sich im Fallbeispiel deutlich, dass bei der Implementation von Industrie-4.0-Lösungen nicht nur technologische Gesichtspunkte berücksichtigt werden müssen, sondern vielmehr soziale Faktoren für einen Erfolg ausschlaggebend sind. Insbesondere die Partizipation der Beschäftigten und eine transparente Informationspolitik sind dabei entscheidend.

Abstract

WSI-MITTEILUNGEN 3/2018, PP 204–210

A silent innovation, not a radical change. The implementation of an Industry 4.0 solution at a furniture manufacturer– a case example

In the discourse on the dispersion of digital technologies a disruptive change in regards to the social and economic consequences is often spoken about. Based on a case example, the implementation of an Industry 4.0 solution at a furniture manufacturer, the article shows that the changes due to digitalisation will probably be incremental and path dependent rather than disruptive. This assumption is substantiated by two arguments : First, small and medium-sized enterprises often lack resources for big and risky investments in digital solutions. They prefer to build on existing structures. Second, the case example shows that the implementation of Industry 4.0 does not exclusively depend on technological aspects. Social factors are decisive for the success of implementation processes. In particular it is the participation of the employees and a transparent information policy that are paramount to a successful implementation.

 


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