WSI-Mitteilungen Ausgabe 03/2018

Kerstin Guhlemann, Arno Georg, Olaf Katenkamp

Der Mensch im Mittelpunkt oder im Weg? Grenzen und Potenziale menschengerechter Arbeitsgestaltung in der digitalen Transformation


Die WSI-Mitteilungen sind über den Nomos-Verlag erhältlich.

WSI-MITTEILUNGEN 3/2018, SEITEN 211–218

Zusammenfassung

Die menschengerechte Gestaltung der Arbeit 4.0 ist eine zentrale Herausforderung, der nur durch eine Präzisierung des Diskussionsgegenstands und eine möglichst konkrete Zustands- und Veränderungsbeschreibung der Arbeitsprozesse zu begegnen sein wird. In diesem Beitrag wird daher eine Übersicht über Mensch-Maschine-Interaktionen im Kontext Cyber-physischer Systeme entworfen, mit deren Hilfe die Auswirkungen auf die Beschäftigten aufgezeigt werden. Um die Gestaltungsmöglichkeiten und Hemmnisse zu erfassen, stehen Strategien und Einstellungen der Betriebsräte im Fokus. Die empirische Basis bilden Betriebsfallstudien in Vorreiter-Unternehmen. Die mögliche Steuerung betrieblicher Prozesse durch Maschinen auf Basis von in Echtzeit erhobenen Daten erfordert mehr denn je eine vorausschauende, ganzheitliche Perspektive der Prävention. Dazu ist jedoch kein komplettes Durchschauen der Algorithmen vonnöten, sondern vielmehr eine verstärkte Achtsamkeit für die relevanten Fragen nach der Gestaltbarkeit der Prozesse im Hinblick auf das Wohl der Beschäftigten.

WSI-MITTEILUNGEN 3/2018, PP 211–218

The individual at the centre – or in the way ? Limitations and potentials for humane work structuring in the digital transformation

The humane design of cyber-physical systems in Work 4.0 is a key -challenge that can only be met by a clarification of the issue and a precise description of the changes and states of the working conditions. The article therefore provides an overview of the interactions between people and machines in the context of cyber-physical systems, thereby enabling the impacts on the employees to be shown. In order to grasp the creative possibilities of work structuring, but also the obstacles that are faced, it is necessary to focus on the strategies and attitudes of works councils. The findings are empirically based on case studies in pioneer enterprises. The possibility of work processes controlled by machines based on real-time data emphasises the need for a proactive, holistic perspective on prevention. To realise this aim, it is not necessary to have a complete understanding of the algorithms, but rather to strengthen the awareness of relevant questions that need to be asked on shaping aspects of the work process with regard to the well-being of the employees.

 


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