WSI-Mitteilungen Ausgabe 01/2018

Klaus Schmierl

Betriebliche Entgeltgerechtigkeit in altersgemischen Belegschaften


Die WSI-Mitteilungen sind über den Nomos-Verlag erhältlich.

WSI-MITTEILUNGEN 1/2018, SEITEN 44-50

Zusammenfassung

Der demografische Wandel lässt zum einen Belegschaften durchschnittlich älter werden, zum anderen gibt es vielfach Probleme, jüngere Nachrücker zu gewinnen. Die personalpolitische Bewältigung der Folgen hieraus hängt auch von der betrieblichen Leistungs- und Entgeltgerechtigkeit ab. Der Beitrag geht von der Frage aus, inwieweit sich ein Leistungswandel zwangsweise linear im Einkommen niederschlagen muss, wenn ältere Kolleginnen und Kollegen nicht mehr dieselbe Leistung erbringen können wie die jüngeren. Nach einer soziologischen Erörterung von Gerechtigkeitsmaßstäben zeigt der Autor, welche Lösungsansätze in der betrieblichen Entgeltpolitik zur Bewältigung des demografischen Wandels verfolgt werden. Erstellt empirisch untersuchte, praktizierte Beispiele für Entgeltmodelle vor, durch die bei altersgemischten oder älteren Belegschaften die betriebliche Gerechtigkeit und Produktivität nicht beeinträchtigt werden. Abschließend werden die betrieblichen und strukturellen Rahmenbedingungen skizziert, die sich als Hemmnisse für eine adäquate Anpassung von Entgeltsystemen an die Anforderungen aus dem demografischen Wandel erweisen (könnten).

Abstract

Demographic change in Germany has led to an increase in the average number of older employees on the one hand, but on the other hand there are numerous problems employing younger successors.  The success of human resources management depends on company performance and remuneration policy. The article addresses the question of the extent to which a change in performance must be compulsorily linear in terms of income if older workers cannot achieve the same level of productivity as the younger ones. After a sociological discussion of just criteria the author shows which solutions are pursued in the pay policies of companies to deal with demographic change. He presents empirically investigated and practised examples of remuneration models which do not compromise the company's fairness and productivity in age-mixed or ageing workplaces. Finally, some operational and structural framework conditions are outlined which could prove to be obstacles to an adequate adjustment of remuneration systems in line with the demands of demographic change.

 


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