WSI-Mitteilungen Ausgabe 05/2017

Steffen Jaksztat, Gesche Brandt, Susanne de Vogel, Koja Briedis

Gekommen, um zu bleiben? Die Promotion als Wegbereiter wissenschaftlicher Karrieren


Die WSI-Mitteilungen sind über den Nomos-Verlag erhältlich.

WSI-Mitteilungen 5/2017, Seiten 321–329

Zusammenfassung

Wie beeinflussen die formalen Promotionsformen und die Unterstützungsbedingungen während der Promotionsphase die Karriereintention Promovierter und die tatsächlichen Beschäftigungschancen in der Wissenschaft? Aus der Perspektive der sozial-kognitiven Laufbahntheorie begünstigen umfassende Angebots- und Unterstützungsstrukturen während der Promotionsphase berufliche Ziele innerhalb der Wissenschaft. Aus arbeitsmarktökonomischer Sicht stellen ihre Outcomes wiederum wichtige Signale dar, die die Chancen auf eine Beschäftigung in der Wissenschaft erhöhen. Unter Verwendung von repräsentativen Daten des DZHW-Promoviertenpanels zeigen logistische Regressionsanalysen, dass insbesondere Unterstützungsangebote, die eine gute Netzwerkeinbindung ermöglichen, mit der Karriereintention in Zusammenhang stehen. Forschungsbezogene Produktivitäts- und Leistungssignale begünstigen eine Beschäftigung innerhalb der Wissenschaft. Strukturierte Promotionen und wissenschaftlichen Mitarbeiterstellen schaffen ähnlich gute Voraussetzungen für eine wissenschaftliche Karriere. Eine freie Promotion ohne engere Anbindung an die Hochschule macht eine Tätigkeit im Wissenschaftssystem hingegen unwahrscheinlicher.

Abstract

How do formal doctoral contexts and doctorate conditions affect the career intentions of PhD holders and their actual employment chances in the academic field? According to social cognitive career theory, comprehensive opportunity and support structures during doctoral studies encourage career goals within the academic field. From a labor economics point of view, their outcomes are in turn important signals increasing the chances for employment in academia. Analyses are based on representative data from the DZHW PhD panel study. Findings of logistic regression analyses show that opportunity and support structures, especially those facilitating the integration into career networks, are closely related to the intention of pursuing a career in the academic field. Research-related productivity signals are associated with a higher likelihood of being employed in academia after graduation. In this regard, both structured doctoral programmes and research assistant positions provide conditions conducive to successful employment. In contrast, external doctorates reduce the chances for employment in the academic field.

 


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