WSI-Mitteilungen Ausgabe 04/2017

Wenzel Matiaske, Tanja Schmidt, Hartmut Seifert, Verena Tobsch

Arbeitszeitdiskrepanzen mindern Zufriedenheit mit Arbeit und Gesundheit


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WSI-Mitteilungen 4/2017, Seiten 287–295

Im Mittelpunkt dieser Studie stehen die Wirkungen von Arbeitszeitdiskrepanzen, definiert als Differenz von gewünschter und tatsächlicher Arbeitszeit, auf zentrale Dimensionen der work-life-balance. Ausgehend von stresstheoretischen Überlegungen wird auf der empirischen Basis des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) gezeigt, dass Arbeitszeitdiskrepanzen mit geringerer Arbeits- und Gesundheitszufriedenheit einhergehen. Ferner diskutiert der Beitrag Implikationen für die Forschung zu und die Handhabung von Über- bzw. Unterbeschäftigung.

Abstract

This article is based on a study investigating the impact of working time mismatches, which are defined as the difference between desired and actual working hours, on dimensions of work-life-balance. Based on a theoretical stress model the empirical study shows by means of data from the German Socio-Economic Panel (SOEP) that working time discrepancies have a negative impact on job and health satisfaction for employees. Furthermore, the article discusses implications for research and social policy regarding over- and underemployment.

 


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