Tagung

WSI-Gleichstellungstagung: Zeit und Geld für eine fürsorgliche Praxis. Gender und Sorgearbeit im Lebensverlauf

Veranstalter: Hans-Böckler-Stiftung

Ort: Berlin, Hotel Aquino

vom: 26.09.2013, 10:30 Uhr

bis: 27.09.2013, 13:40 Uhr

Kein Mensch und keine Gesellschaft können ohne fürsorgende Tätigkeiten auskommen. Ein Teil der fürsorglichen Praxis vollzieht sich in Familien- und Freundschaftsbeziehungen, ein anderer in gesellschaftlich organisierter, verberuflichter Pflege- und Sorgearbeit. Sowohl die häusliche als auch die berufliche Arbeit der Fürsorge ist geschlechtsspezifisch unterschiedlich verteilt. Die soziale Ungleichheit von Frauen und Männern ist eng mit der Unterscheidung der gesellschaftlich notwendigen Arbeit in (anerkannte) Erwerbsarbeit und (kaum anerkannte) Fürsorgearbeit verknüpft.

Die Lebenslaufperspektive ermöglicht es, den Wechsel von Angewiesenheit auf Care, von Erwerbsphasen und Phasen intensiver Fürsorgetätigkeiten sowie die Absicherung der unterschiedlichen Phasen und Übergänge in den Blick zu nehmen und dabei die gleichstellungspolitischen Reformbedarfe zu thematisieren.

Zugleich will die Tagung des WSI zu aktuellen Debatten um Wachstum, Wohlstand und Lebensqualität Stellung nehmen, die Genderdimensionen von Arbeit und Fürsorge in unterschiedlichen europäischen Ländern thematisieren und die Arbeits- und Entlohnungsbedingungen von beruflich Pflegenden in den Blick nehmen.

Auch Perspektiven einer Arbeitsgestaltung, die eine fürsorgliche Praxis ermöglicht und zugleich geschlechtergerecht ist, sollen auf der Tagung diskutiert werden.

 

Vorträge zum Download (pdf):

Diana Auth (Universität Gießen): Wandel von Altenpflege-Regimen in Deutschland und Schweden: Höhere Pflegebeteiligung von Männern?! (pdf)

Reinhard Bispinck (WSI): Entlohnung und Arbeitsbedingungen von Pflegekräften und Erzieher/innen. (pdf)

Hannelore Buls (Deutscher Frauenrat): Zeit und Geld für eine fürsorgliche Praxis, Gender und Sorgearbeit im Lebensverlauf. (pdf)

Hannelore Buls (Deutscher Frauenrat): Abstract: Zeit und Geld für eine fürsorgliche Praxis, Gender und Sorgearbeit im Lebensverlauf. (pdf)

Lena Hipp (WZB): Fürsorgearbeit im internationalen Vergleich. (pdf)

Dietmar Hobler (SowiTra): Der Beitrag der Väter zum beruflichen Wiedereinstieg ihrer Partnerinnen. (pdf)

Dietmar Hobler (SowiTra): Abstract: Der Beitrag der Väter zum beruflichen Wiedereinstieg ihrer Partnerinnen. (pdf)

Christina Klenner (WSI): Gender und Care in Zeiten der Prekarisierung. (pdf)

Boris Kusserow (ver.di): Zeitwertkonto im Tarifvertrag bei der Deutschen Post AG. (pdf)

Sigrid Leitner (Fachhochschule Köln): Wie ist Fürsorge unterschiedlich organisiert? Care-Regime und ihre gleichstellungspolitischen Folgen im europäischen Vergleich. (pdf)

Julia Lepperhoff (Evangelische Hochschule Berlin): Gutes Leben und "neue Normalarbeitsverhältnisse". (pdf)

Christian Paschke, (Kanzlei Schröder & Erbert, Halle): Das Recht auf eine selbstbestimmte Erwerbsbiografie. (pdf)

Max Preglau (Universität Innsbruck): Betreuung und Pflege im Wandel von Erwerbsarbeit und neoliberalem Sozialstaatsumbau - Österreich im internationalen Vergleich. (pdf)

Mike Schwarz (B.Braun Melsungen AG): Demografie und Lebensarbeitszeit. (pdf)

Eva Senghaas-Knobloch (artec/Universität Bremen): Fürsorgliche Praxis und gesellschaftliche Entwicklung jenseits des fordistischen Wachstumsmodells. (pdf)

Heidi Stutz (BASS): Absicherung unbezahlter Care-Arbeit von Frauen und Männern. (pdf)

Brigitte Unger (WSI): Grenzen des Wachstums? Kommentar zum Bericht der Enquete-Kommission 'Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität'. (pdf)

Hilde Wagner (IG Metall): Lebensphasengerechte Arbeitszeit in der Tarifpolitik der IG Metall. (pdf)

Philip Wotschack (WZB): Arbeitszeitgestaltung im Lebensverlauf. (pdf)

Jan Wulf-Schnabel (Kath. Hochschule für Sozialwesen): Ansprüche von Arbeitnehmer_innen an die Arbeit in der Pflege und Kindererziehung. (pdf)

 

Kontakt:

Katharina Jakoby

Veranstaltungsprogramm (pdf)

Anmeldung (pdf)

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