IMK Konjunkturampel

Rezessionsgefahr gebannt?

Die Gefahr, dass Deutschland in eine Rezession gerät, ist im Januar 2020 deutlich rückläufig. Die Rezessionswahrscheinlichkeit halbiert sich von 30,2 % (Dezember 2019) auf aktuell 14,8 %. In der Gesamtschau der Daten prognostiziert das IMK weiterhin eine konjunkturelle Entwicklung, bei der 2020 dank starkem privaten und öffentlichen Verbrauch keine Rezession droht.

Download (pdf)
zum Dashboard

Eurokrise mehr ...
Ungleichheit und Wirtschaftswachstum mehr ...
Steuern und Staatsausgaben mehr ...
Krise der Globalisierung mehr ...
Arbeit, Löhne und Soziales mehr ...
Finanzmärkte und Regulierung mehr ...

Im Zeichen des Klimawandels

wohlstandssichernde Klimawende bedarf massiver Investitionen; Europäischer Green Deal vom Ansatz her vielversprechend; Klimapaket ist zu zaghaft; Erderwärmung stellt ein Finanzmarktrisiko dar; wirksame CO2-Bepreisung ist notwendig, kombiniert mit Maßnahmen des sozialen Ausgleichs

zum IMK Report

Teaserbild
Foto: Andrew Brookes

Was unsere IMK-Ökonom/innen 2020 erwarten

Der schwächelnde deutsche Wachstumsmotor in Europa, das Ende des Beschäftigungsbooms, der Handelskonflikt mit den USA und das fortwährende Ringen um den Brexit - der Übergang ins neue Jahrzehnt birgt viele Unsicherheiten und Herausforderungen. Die Expertinnen und Experten des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) wagen eine Antwort auf viele zentrale Fragen, die in Ökonomie, Politik und Öffentlichkeit derzeit gestellt werden.

zum Ausblick 2020

Teaserbild

Konjunktur bleibt schwach

2020 ist keine durchgreifende Erholung der deutschen Konjunktur zu erwarten. Das Bruttoinlandsprodukt wird im Jahresdurchschnitt um 0,8 % zunehmen. Die Binnenwirtschaft wird weiterhin die treibende Kraft sein, während der Außenbeitrag negativ zu Buche schlägt. Die Arbeitslosenquote nimmt leicht auf 5,1 % (2019: 5,0 %) zu. Die Verbraucherpreise steigen in beiden Jahren jeweils um 1,4 %.

zum IMK Report
zum Podcast

Teaserbild

Das Neue Magische Viereck der Wirtschaftspolitik

Deutschland hat einige Ziele des Neuen Magischen Vierecks der Wirtschaftspolitik verfehlt: Besonders die Treibhausgasemissionen und die Ungleichheit bleiben zu hoch. Positiver hat sich der ökonomische Wohlstand entwickelt: Das binnenwirtschaftlich getriebene Wachstum hat zu einer hohen Beschäftigung geführt; der Staat konnte Überschüsse erwirtschaften und seine Schulden abbauen.

zum IMK Report 153

solide Finanzpolitik: Investitionen ermöglichen!

Die öffentliche Hand hat in den nächsten zehn Jahren zusätzlichen Investitionsbedarf von 450 Mrd. Euro. Dieser sollte über höhere Neuverschuldung finanziert und dafür die Schuldenbremse reformiert werden.

zum IMK Report

Vom Zollscharmützel zum Handelskrieg

Ein eskalierender Handelskonflikt mit den USA kann Deutschland in eine Rezession stoßen. Die Bundesregierung muss im Fall einer länger andauernden Auseinandersetzung bereit sein, eine expansive Fiskalpolitik einzusetzen, um die schädlichen Effekte des Handelskonflikts auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung abzumildern.

zum IMK Report 151

Aufatmen – aber noch keine Euphorie

Deutsche Exportunternehmen leiden unter Handelskonflikten, dem Brexit-Drama und einer Abkühlung der Weltkonjunktur. Im September lief das Außenhandelsgeschäft allerdings so gut wie seit zwei Jahren nicht mehr. Eine positive Überraschung, die Ökonomen hoffen lässt, dass die deutsche Wirtschaft doch noch um eine Rezession herum kommt.


Artikel im Deutschlandfunk vom 08.11.2019.

zum Artikel

Teaserbild
Foto: privat

Deutschlands einflussreichste Ökonomen

In der Diskussion um die Schuldenbremse ist Katja Rietzler (Steuerexpertin beim IMK) auf Platz 23 in der Rubrik "Politik" gelandet. Sie gehört somit zu den einflussreichsten Ökonominnen.

zum gesamten Ranking

Teaserbild
Foto: picture alliance/chromorange

Exportnation Deutschland in der Krise

Deutschland ist eine der führenden Exportnationen der Welt. Was aber, wenn die USA Strafzölle erheben, China immer stärker wird und sich die Exportwirtschaft dem Pariser Klimaschutzabkommen anpassen muss? Sabine Stephan in Planet Wissen.

zur Sendung

Death to the Cobb-Douglas Production Function

Eine quantitative Literaturauswertung mit Korrekturen für die selektive Auswahl von Ergebnissen zeigt, dass die Substitutionselastizität zwischen Arbeit und Kapital deutlich niedriger ist (0,3), als in üblichen Modellen mit Cobb-Douglas-Produktionsfunktion angenommen (1,0). Arbeit und Kapital sind Komplemente und keine Substitute. Geldpolitische Maßnahmen und Unternehmenssteuersenkungen haben damit geringere Effekte als in üblichen Modellen unterstellt.
IMK Working Paper in Englisch.

zum IMK Working Paper 201

Preferences over wealth

Ein Computerlabor-Experiment zu Spar- und Konsumentscheidungen mit Studenten der Universität Duisburg-Essen zeigt, dass sich die schwache Konsumreaktion auf das aktuell niedrige Zinsniveau mit Vorsichtsmotiven oder ähnlichen Verhaltensmustern erklären lassen könnte, die dazu führen, dass Haushalte mehr sparen, als in einem Standardmodell zu erwarten wäre.
IMK Working Paper in Englisch.

zum IMK Working Paper 200

Der Vampir sind wir

Die geldpolitische Lockerung war angesichts der schwächeren Weltkonjunktur angemessen; die Kritik an Draghi liegt falsch; die Hauptverantwortung für die Nullzinsen trägt die Bundesregierung. Artikel von Dr. Silke Tober in derFreitag.

zum Artikel

Teaserbild

eine klima- und sozialverträgliche CO2-Bepreisung

Eine CO2-Steuer hilft bei der Einhaltung der Klimaziele und kann durch eine Pro-Kopf-Klimaprämie sozialverträglich sein. Das IMK hat Auswirkungen auf Verteilung und öffentliche Finanzen im Auftrag des BMU analysiert.

zur IMK Study



X

Hinweis zur Nutzung von Cookies auf dieser Website

Diese Website benutzt Cookies. Indem Sie die Website und ihre Angebote nutzen und weiter navigieren, akzeptieren Sie diese Cookies. Die Nutzung der Cookies können Sie in Ihren Browser-Einstellungen ändern. Wir benutzen außerdem Tracking-Cookies der Tracking-Tools Matomo und Webtrekk. Diese werden nur gesetzt, wenn Sie auf den „Einverstanden“-Button klicken. Solange Sie dies nicht tun, nutzen Sie die Website und Ihre Angebote, ohne dass die genannten Tracking-Tools aktiviert werden. Durch die Betätigung des Einverstanden-Buttons willigen Sie auch in das durch Facebook Insights getätigte Tracking auf der Facebook Fanpage der Hans-Böckler-Stiftung ein. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Einverstanden