Death to the Cobb-Douglas production function

Gechert, Sebastian / Havranek, Thomas / Irsova, Zuzana / Kolcunova, Dominika

Reihe: IMK Working Paper, Nr. 201.
Düsseldorf:  2019, ISSN: 1861-2199. 51 Seiten


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Abstract:


We show that the large elasticity of substitution between capital and labor estimated in the literature on average, 0.9, can be explained by three factors: publication bias, use of aggregated data, and omission of the first-order condition for capital. The mean elasticity conditional on the absence of publication bias, disaggregated data, and inclusion of information from the first-order condition for capital is 0.3. To obtain this result, we collect 3,186 estimates of the elasticity reported in 121 studies, codify 71 variables that reflect the context in which researchers produce their estimates, and address model uncertainty by Bayesian and frequentist model averaging. We employ nonlinear techniques to correct for publication bias, which is responsible for at least half of the overall reduction in the mean elasticity from 0.9 to 0.3. The weight of evidence accumulated in the empirical literature emphatically rejects the Cobb-Douglas specification.



Kurzbeschreibung:


Wir zeigen, dass die große Substitutionselastizität zwischen Kapital und Arbeit, die in der Literatur im Durchschnitt auf etwa 0,9 geschätzt wird, von drei Faktoren erklärt werden kann: eine selektive Publikation konformer Ergebnisse, die Verwendung aggregierter Daten und die Nicht-Berücksichtigung der Bedingung erster Ordnung für den Kapitaleinsatz. Die durchschnittliche Elastizität bei Korrektur für die selektive Publikation, bei Verwendung disaggregierter Daten und bei Einbezug der Bedingung erster Ordnung für den Kapitaleinsatz beträgt 0,3. Wir haben dafür 3.186 Schätzergebnisse aus 121 Studien ausgewertet und dazu 71 Variablen kodiert, die den Kontext der Studien reflektieren. Wir verwenden Bayesianische und Frequentistische Methoden um Modellunsicherheit zu adressieren. Zur Korrektur der selektiven Publikation, die bereits ungefähr die Hälfte der Differenz zwischen 0,9 und 0,3 erklärt, verwenden wir unter anderem nichtlineare Verfahren. In jedem Fall spricht die gesammelte Evidenz in der empirischen Literatur dafür, dass die Cobb-Douglas Spezifikation abgelehnt werden sollte.



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