Overcoming Euro Area fragility

Watt, Andrew / Watzka, Sebastian

Reihe: IMK Report, Nr. 139.
Düsseldorf:  2018, ISSN: 1861-3683. 19 Seiten


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Abstract:


Some important progress has been made since the crisis, belatedly and often imperfectly, in reforming the institutional framework of the Euro Area. However, the existential weaknesses - redenomination risk given doubts about the effectiveness of the Lender-of-Last-Resort function and the inadequacy of measures to address inherent divergence trends between member countries - have not been resolved. For as long as that is so, the euro area will remain on shaky ground. This report reviews proposals to strengthen the institutional setup of the euro area. A package is proposed that would rectify the over-reliance on the ECB as a firefighter, and put euro area institutions and member states - with the involvement of governments, parliaments and social partners - in charge of dealing with intra-euro area imbalances and keeping growth close to potential. The more a preventive approach can be reinforced, the less recourse is needed to euro-level emergency measures, the greater will be the confidence that such measures can be introduced without risking "moral hazard".



Kurzbeschreibung:


Seit der Krise sind bei der Reform des institutionellen Rahmens des Euroraums echte Fortschritte erzielt worden, allerdings verspätet und oft unvollkommen. Jedoch sind die existenziellen Schwächen - das Risiko der Wiederernennung angesichts der Zweifel an der Wirksamkeit der Lender-of-Last-Resort-Funktion und der Unzulänglichkeit der Maßnahmen zur Bewältigung der inhärenten Divergenzen zwischen den Mitgliedstaaten - nicht behoben. Solange das so ist, wird der Euroraum auf unsicherem Boden bleiben. In diesem Report werden Vorschläge zur Stärkung der institutionellen Struktur des Euroraums erörtert. Es wird ein Paket vorgeschlagen, das die übermäßige Abhängigkeit von der EZB als Feuerwehrmann beheben und die Institutionen des Euroraums und die Mitgliedstaaten - unter Einbeziehung von Regierungen, nationalen Zentralbanken und Sozialpartnern - mit der Bewältigung von Ungleichgewichten innerhalb des Euroraums und der Aufrechterhaltung des Wachstums in der Nähe des Potenzials beauftragen würde. Je mehr ein präventiver Ansatz verstärkt werden kann, desto weniger Rückgriffe auf Notfallmaßnahmen auf Euro-Ebene erforderlich sind, desto größer wird das Vertrauen sein, dass solche Maßnahmen eingeführt werden können, ohne "moral hazard" zu riskieren.



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