Den demografischen Wandel bewältigen: Die Schlüsselrolle des Arbeitsmarktes

Türk, Erik / Blank, Florian / Logeay, Camille / Wöss, Josef / Zwiener, Rudolf

Reihe: IMK Report, Nr. 137.
Düsseldorf:  2018, ISSN: 1861-3683. 19 Seiten


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Kurzbeschreibung:


Die deutsche Gesellschaft altert. Aus der sich wandelnden Relation von jüngeren und älteren Menschen sollte nicht unvermittelt auf Belastungen durch den demografischen Wandel geschlossen werden. Stattdessen muss das Verhältnis von Erwerbstätigen zu Bezieherinnen und Beziehern von Arbeitslosengeld und ähnlichen Transferleistungen in den Blick genommen worden. Entsprechend werden in diesem IMK-Report anstelle der rein demografischen Relationen also ökonomische Abhängigkeitsverhältnisse analysiert.Dem Arbeitsmarkt kommt damit eine zentrale Rolle bei der Milderung der Folgen des demografischen Wandels zu. Potenziale für eine höhere Erwerbsbeteiligung sind vorhanden und sollten genutzt werden, das betrifft vor allem Frauen, Ältere und Migranten. Wenn sich die deutsche Erwerbsbeteiligung künftig schwedischem Vorbild annähern würde, und die demografische Entwicklung entsprechend neueren Vorausberechnungen eintritt, ändern sich die ökonomischen Abhängigkeitsverhältnisse in einem sehr überschaubaren Umfang, der gut bewältigt werden kann.



Abstract:


Germany faces an ageing society. However, the changing numerical relation between younger and older persons does not directly translate into burdens for the younger generation. Rather, it is the relation of employed persons to recipients of transfers such as pensions or unemployment benefits which has to be analyzed. In the light of this fact this IMK report discusses the development of economic dependency ratios instead of demographic dependency ratios.It demonstrates that the labour market plays a crucial role in dealing with the consequences of demographic change. There is a substantial potential for higher employment ratios of women, older persons, and migrants that should be used. If labour market integration in Germany would come close to the Swedish benchmark, and if demographic change proves to be less pronounced than previously thought, as is projected by new estimates, economic dependency ratios will change only to a limited extent, such that it will be politically relatively easy to deal with the challenges of demographic change.



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