Crisis management in Greece

Giannitsis, Tassos / Zografakis, Stavros

The shaping of new economic and social balances. Reihe: IMK Studies, Nr. 58.
Düsseldorf:  2018, ISSN: 1861-2180. 248 Seiten


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Abstract:


The aim of this study is to explore the impact of the crisis and crisis-induced policies on incomes, inequality and poverty in Greece, to detect the types of adjustment and to show why prevailing perceptions and attitudes caused a heavy economic, social and political cost. Based on extensive income and tax data it investigates the changing relationship between labour, capital and pension income, changes in direct, indirect and property taxation, and their incidence on pre- and post-tax inequality and competitiveness between 2008 and 2012-13. It examines also the losers and the winners and the resulting social reclassifications within the Greek society, the multifaceted types of poverty and inequality and the changing relations between the haves and the haves-not. The analysis distinguishes property and income by main sources at the deciles level, and for the top 1% and 0.1% of the income distribution, at the household and individual level. It covers the period 2008-2015, depending on the available data. It is shown that many economic and social outcomes were the result of deficient approaches and ideological inflexibilities coupled to established political interests, making the exit from the crisis more complicated and painful. A first version of this study was published in March 2015 (Giannitsis and Zografakis 2015). The present edition comprises a deeper and more synthetic analysis and some completely new topics: privileged tax exemptions, structure and taxing of realestate, contribution of female employment on household's income, changes in employment patterns, evolution of the top incomes, effects of low-cost loans before the crisis and their impact on incomes and the banking sector after 2010.



Kurzbeschreibung:


Die Studie untersucht den Einfluss der Krise und der getroffenen Maßnahmen auf die Einkommen, die Einkommensverteilung und Armut in Griechenland. Sie zeigt, wie die gewählten Anpassungen mit hohen ökonomischen, sozialen und politischen Kosten verbunden waren. Basierend auf detaillierten Einkommens- und Steuerdaten werden die Veränderungen der Einkommen, der direkten und indirekten Steuern und der Vermögensbesteuerung zwischen 2008 und 2012-13 untersucht und in ihren Wirkungen auf die Einkommensverteilung und die sozialen Veränderungen in der griechischen Gesellschaft analysiert. Die Studie unterscheidet die Einkommen nach Einkommensart, untergliedert nach Dezilen für die Haushalte und die individuellen Einkommen. Zusätzlich werden auch die Hocheinkommensgruppen weiter differenziert. Dabei werden auch die Veränderungen in den Untergruppen der "gleichen Haushalte" und bei den "gleichen Individuen" untersucht. Weiterhin werden Arbeitslosen- und Einkommensdaten kombiniert und ein "Index der Verzweiflung" erstellt, der den Druck auf die Haushalte deutlich machen soll, die sowohl von abnehmenden Einkommen als auch von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Letztlich zeigen die Ergebnisse aber auch ein sehr differenziertes Bild. Auf der einen Seite sind große Teile der Gesellschaft wirtschaftlich verarmt. In allen Einkommensklassen gab es neben den Verlierern aber auch Gewinner. Von den Politikmaßnahmen waren verschiedene Gruppen sehr unterschiedlich betroffen. Letztlich zeigen viele makroökonomischen und sozialen Indikatoren, dass aufgrund des schlechten Krisenmanagements und aus ideologischen Gründen, verbunden mit den vorherrschenden politischen Interessen, der Ausweg aus der Krise komplizierter und schmerzhafter geriet als notwendig. Eine erste Version dieser Studie wurde im März 2015 veröffentlicht (Giannitsis und Zografakis 2015). Die aktualisierte Version enthält nun eine tiefergehende Analyse und beleuchtet einige völlig neue Aspekte: privilegierte Steuerbefreiungen, Struktur und Besteuerung von Immobilienvermögen, Beitrag von Frauen zum Haushaltseinkommen, Veränderungen in der Beschäftigungsstruktur, Entwicklung der sehr hohen Einkommen, Entwicklung der subventionierten Kredite vor der Krise und ihr Einfluss auf die Einkommen und den Bankensektor seit 2010.



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