Extensive versus intensive margin over the business cycle: New evidence for Germany and the United States

Herzog-Stein, Alexander / Nüß, Patrick

Reihe: IMK Working Paper, Nr. 163.
Düsseldorf:  2016, ISSN: 1861-2199. 22 Seiten


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Abstract:


This article analyses the relevance of the extensive and the intensive margin of labour adjustment over the business cycle in Germany and in the United States. Previous research has found that, firstly, the extensive margin dominates and that, secondly, the relative relevance of the two margins is of similar magnitude in both countries. This is in contrast with results from the research on the German employment performance in the Great Recession which attributed part of the employment success to the widespread use of instruments of internal flexibility. Our results confirm that generally, the extensive margin is still the dominant margin of labour adjustment over the business cycle in both countries. While our reassessment shows that the relative importance of the extensive and intensive margin for the United States is stable over time, in Germany it is quite volatile over time. In general the intensive margin in Germany is more important than in the United States. However, its actual size depends crucially on the choice of the smoothing parameter of the Hodrick-Prescott Filter. In the Great Recession and the subsequent time period the intensive margin is dominant in Germany independent of the choice of the smoothing parameter.



Kurzbeschreibung:


Dieser Aufsatz untersucht die Bedeutung der extensiven (Veränderung der Erwerbstätigenzahl) und der intensiven Margin (Veränderung der Arbeitsstunden je Erwerbstätigen) für die Veränderung des Arbeitsvolumens im Konjunkturverlauf in Deutschland und den USA. Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass die extensive Margin dominiert und, dass, zweitens, in beiden Ländern die relative Bedeutung der zwei Margins ähnlich groß ist. Dies steht im Gegensatz zu Forschungsergebnissen über die deutsche Beschäftigungsperformanz in der Großen Rezession, die einen Teil des Beschäftigungserfolgs dem breit genutzten Einsatz von Instrumenten der internen Flexibilität zuweisen. Unsere Ergebnisse bestätigen, dass generell die extensive Margin im Hinblick auf die Veränderung des Arbeitsvolumens im Konjunkturverlauf immer noch dominiert. Während aber die relative Bedeutung der extensiven und der intensiven Margin in den USA im zeitlichen Verlauf relativ stabil ist, variiert deren relative Bedeutung in Deutschland im Zeitverlauf erheblich. Generell spielt die intensive Margin in Deutschland eine größere Rolle als in den USA. Allerdings hängt ihre tatsächliche quantitative Bedeutung in erheblichem Umfang von der Wahl des Glättungsparameters des Hodrick-Prescott Filters ab. Während der Großen Rezession und in der Zeit danach dominiert aber die intensive Margin in Deutschland, unabhängig von der Wahl des Glättungsparameters.



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