Did inequality cause the U.S. financial crisis?

Treeck, Till van

Reihe: IMK Working Paper, Nr. 91.
Düsseldorf:  2012, ISSN: 1861-2199. 39 Seiten


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Abstract:


In his widely discussed book "Fault Lines" (2010), Raghuram Rajan argues that many U.S. consumers have reacted to the decline in their relative permanent incomes since the early 1980s by reducing saving and increasing debt. This has temporarily kept private consumption and thus aggregate demand and employment high, despite stagnating incomes for many households. But it also contributed to the creation of a credit bubble, which eventually burst, and a large current account deficit in the United States. We place the Rajan hypothesis in the context of competing theories of consumption, and survey the empirical literature on the effects of inequality on household behaviour beyond the largely anecdotal evidence provided in Rajan (2010). We argue that the Rajan hypothesis, supported by the empirical evidence, calls for a renaissance of the relative income hypothesis of consumption.



Kurzbeschreibung:


In seinem viel diskutierten Buch "Fault Lines - Verwerfungen" (2010, dt. Ausgabe 2012), argumentiert Raghuram Rajan, dass viele US-amerikanische Konsumenten auf einen Rückgang ihrer relativen Einkommen seit den 1980er Jahren mit einer niedrigeren Sparquote und höherer Kreditaufnahme reagiert haben. Dies hat den privaten Konsum, und damit die aggregierte Nachfrage und die Beschäftigung, zeitweise hoch gehalten trotz der stagnierenden Einkommen für viele Haushalte. Aber es hat auch zur Entstehung einer Kreditblase beigetragen, die schließlich geplatzt ist, und zu dem hohen Leistungsbilanzdefizit der USA. Der vorliegende Artikel diskutiert die Rajan-Hypothese im Kontext verschiedener Konsumtheorien und bespricht, über die weitgehend anekdotische Evidenz aus Rajan (2010) hinausgehend, die empirische Literatur zu den Effekten steigender Ungleichheit auf das Verhalten der privaten Haushalte. Wir argumentieren, dass die Rajan-Hypothese, unterstützt durch die empirische Evidenz, eine Renaissance der Relativen Einkommenshypothese des privaten Konsums nahelegt



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