Ungleichheit und Wirtschaftswachstum

Die Ungleichheit der Einkommen und Vermögen steht in starker Wechselwirkung mit den Entwicklungen der Gesamtwirtschaft. Das Wirtschaftswachstum beeinflusst die Verteilung; die Verteilung selbst hat Auswirkungen auf das Wachstum. Das IMK publiziert regelmäßig zu diesen Themen.

IMK Working Paper 187

Earnings inequality in Germany: A decomposition-analysis

Die Dekompositionsanalyse zeigt, dass die Zunahme der Erwerbseinkommens-Ungleichheit zwischen 1995 und 2014 in erster Linie auf die divergierenden durchschnittlichen Erwerbseinkommen der verschiedenen Gruppen auf dem Arbeitsmarkt und etwas abgeschwächt auf die zunehmende Heterogenität innerhalb der einzelnen Gruppen zurückzuführen ist.

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IMK Report 131

Wie Nachhaltig ist Deutschland?

Anhand des „Neuen Magischen Vierecks“ der Wirtschaftspolitik wird überprüft, wie sich Nachhaltigkeit und Wohlstand in Deutschland in den letzten beiden Legislaturperioden entwickelt haben. Dabei ist das Bild durchmischt: Trotz Rekordbeschäftigung und guter Binnenwirtschaft bleibt der Leistungsbilanzüberschuss hoch; die Armutsrisikoquote ist weiter gestiegen und die Einkommensungleichheit verharrt auf hohem Niveau. Darüber hinaus droht Deutschland, seine Klimaziele zu verpassen. Besonders bei der sozialen und der ökologischen Nachhaltigkeit ist also noch viel Luft nach oben.

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Schriftliche Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung des Sozialausschusses des Landtages Mecklenburg-Vorpommern am 29.11.2017 zum Thema "Armut und Reichtum"

In der schriftlichen Stellungnahme zum Thema Armut und Reichtum geht es neben der Definition, Messung und empirischen Kennziffern auch um Auswirkungen von Armut, Maßnahmen und Instrumenten zur Armutsbekämpfung. Es wird gezeigt, wie eine Sozialberichterstattung in Mecklenburg-Vorpommern aussehen könnte.

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Drei Fragen an Ulrike Stein

Ungleichheit beginnt am Arbeitsmarkt

Ulrike Stein, Expertin im IMK unter anderem für Einkommensverteilung und Arbeitsmarkt, erklärt welche Maßnahmen auf dem Arbeitsmarkt Ungleichheit bekämpfen können. mehr ...

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Drei Fragen an Katja Rietzler

Steuerpolitik gegen Ungleichheit

Katja Rietzler, Expertin für Steuer- und Finanzpolitik am IMK, erläutert in drei Antworten, wie die Steuerpolitik gegen Ungleichheit wirken könnte. mehr ...

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Drei Fragen an Sebastian Gechert

Ist Ungleichheit ein Problem ?

Sebastian Gechert, Experte am IMK für Makroökonomie und Einkommensentwicklung, hat drei Fragen zum Thema "Was tun gegen Ungleichheit?" beantwortet. mehr ...

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Foto: Andreas Kämper

Vermögen immer ungleicher

Gustav Horn stellt die Vorschläge des IMK vor, die gegen die Ungleichheit in Deutschland helfen können.

Was tun gegen die Ungleichheit?

Die Ungleichheit hat in Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zugenommen. Die neue Studie des IMK entwickelt konkret auf Deutschland zugeschnittene Vorschläge, wie sich die Ungleichheit wirksam reduzieren lässt. Dabei gilt es, die wirtschaftlich Starken mehr zu beteiligen, die Mitte zu stärken und die Armut zu verringern.

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IMK Working Paper 178

Macroeconomic factors behind financial instability

Der Beitrag untersucht den Zusammenhang zwischen Ungleichheit, privater Haushaltsverschuldung und Finanzkrisen. Die Panel-Granger-Kausalitätstests liefern Hinweise, dass Veränderungen der Ungleichheit am oberen Ende der Einkommensverteilung signifikante Auswirkungen auf die zukünftige Haushaltsverschuldung haben.

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IMK Report 124

Wachstum und Produktivität im Gegenwind

Die Verlangsamung des Produktivitäts- und Wirtschaftswachstums ist ein globales Phänomen. Eine Analyse der Argumente Robert Gordons im Spiegel der deutschen Produktivitätsschwäche zeigt, dass die Einkommensungleichheit, die Demografie und die Schwäche der öffentlichen Investitionen Gegenwinde für mehr Wachstum sind.

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Monetary Policy and the Punch Bowl

Die Geldpolitik muss anders gestaltet werden, so dass Aufschwünge nicht vorzeitig wegen der Interessen des Finanzsektors abgebrochen werden.

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IMK Study 50

The Distribution of Household Savings in Germany

Die Haushaltsersparnis in Deutschland ist sehr stark konzentriert. Während die untere Hälfte der Einkommensverteilung im Jahr 2013 gar nicht sparen konnte, betrug die jährliche Ersparnis von Haushalten des obersten Einkommensdezils fast 60% der Gesamtsumme.

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Working Paper 167

Inequality and Growth in Neo-Kaleckian and Cambridge Growth Theory

Tom Palley shows that inequality per se does not impact growth through macroeconomic channels. Instead, both growth and inequality are impacted by changes in the underlying forms and pattern of income payments.

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Working Paper 166

Inequality and the New Deal

Dieses Arbeitspapier beschäftigt sich mit Ungleichverteilung und Wirtschaftspolitik in den 1930er Jahren (New Deal). Das Hauptresultat ist, basierend auf der Analyse historischer Dokumente von Präsident Roosevelt, dass der New Deal Ungleichverteilung nicht ausreichend berücksichtigt hat.

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Study 48

Wohlfahrtsmessung "beyond GDP" - der Nationale Wohlfahrtsindex (NWI2016)

Die Studie von Diefenbacher et al. zeigt die aktuelle Entwicklung des Nationalen Wohlfahrtsindex (NWI) im Vergleich zum BIP. Der NWI berücksichtigt neben dem Konsum, Umweltindikatoren und Verteilungsmaße, um eine geeigneter Wohlstandsmessung zu erreichen. IM Jahr 2014 ist NWI (2,2%) sogar leicht stärker gestiegen als das BIP (1,6 %).

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Does self-perceptions and income inequality match?

Are self-perceptions of social status in line with income inequality? This work suggests that besides income and wealth, education, occupational prestige, parental background and working status are strongly correlated with subjective status.

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Makroökonomische Effekte steigender Einkommensungleichheit

Im Beitrag von Behringer, Theobald und van Treeck werden aktuelle Forschungsergebnisse zu den möglichen Auswirkungen steigender Einkommensungleichheit auf außenwirtschaftliche Ungleichgewichte, private Haushaltsverschuldung sowie das Wirtschaftswachstum dargestellt und kritisch diskutiert.

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Top-Down vs. Bottom-Up? Reconcilling the Effects of Tax and Transfer Shocks on Output

Diese Studie erstellt und untersucht einen umfangreichen Datensatz zu wesentlichen Änderungen in der deutschen Steuer- und Sozialgesetzgebung. Die Fiskalmultiplikatoren dieser Maßnahmen sind verhältnismäßig klein, die Wachstumseffekte gerade von Steuersenkungen sind also eher gedämpft.

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Einkommensungleichheit quo vadis? Report 108

Querverteilung und Spitzeneinkommen in Deutschland

Hat sich die Einkommensungleichheit in Deutschland Mitte der 2000er Jahre tatsächlich verringert? Auswertungen administrativer Steuerdaten zeigen, dass die vermeintliche Trendumkehr zu mehr Gleichheit ein datenspezifisches Phänomen ist, das der gängigen Verwendung von Umfragedaten geschuldet ist.

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Neues Working Paper

Mit Steuern gegen Ungleichheit

Häufig wird behauptet, Steuererhöhungen seien wachstums- und beschäftigungsfeindlich. Das vorliegende Papier hebt demgegenüber hervor, dass es selbst im dominierenden theoretischen Mainstreamrahmen erhebliche Spielräume für steuerpolitische Umverteilung gibt. Von Sarah Godar, Christoph Paetz und Achim Truger.

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Dokumentation

Wirtschaftspolitik in Zeiten der Ungleichheit

Das IMK-Forum 2015 beschäftigte sich mit dem Thema „Wirtschaftspolitik in Zeiten der Ungleichheit“. In der Dokumentation finden Sie die Vorträge von Gustav Horn, Giacomo Corneo, Diether Döring und Ulrich Thielemann als Video.

Zur Dokumentation

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Foto: Horst Wagner

Europäisches Gespräch 2015

Paul Krugman zu Ungleichheit und Austerität

Beim Europäischen Gespräch 2015 - veranstaltet von der Hans-Böckler-Stiftung und ETUI - hat Nobelpreisträger Paul Krugman zur Rolle der Ungleichheit und der verfehlten Wirtschaftspolitik in Europa vorgetragen.

Zum Video
Zur Dokumenation des Europäischen Gesprächs

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Artikel bei Empirica, Vol. 42, Issue 2

Capital income shares and income inequality in 16 EU member countries

Anhand von EU-SILC Daten für 17 EU-Mitgliedsländer zeigen die Autoren Ergebnisse, dass eine zunehmende Relevanz der Kapitaleinkommen am Gesamteinkommen von Haushalten einen wichtigen Erklärungsbeitrag zum Verständnis des Anstiegs der Einkommensungleichheit leisten kann.

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Piketty Reader

Sammelband zu Piketty

Mit einem Fokus auf Deutschland diskutiert das Buch die steigende Ungleichheit von Einkommen und Vermögen - und was man dagegen tun kann.

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Stefan Bachs Beitrag auf Zeit Online
Beitrag von Rehm und Schnetzer auf Zeit Online

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Folgen der Krise in Griechenland

Drastische Einkommenseinbußen durch Austerität

Der Austeritätskurs in Griechenland hat die Einkommen der privaten Haushalte in dem Krisenland drastisch einbrechen lassen. Besonders stark waren Haushalte mit niedrigem und mittlerem Einkommen betroffen. Das zeigen Tassos Giannitsis und Stavros Zografakis anhand von Steuer- und Einkommensdaten in ihrer Studie "Greece: Solidarity and Adjustment in Times of Crisis".

Download der Studie (pdf)
Artikel im Böckler Impuls

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INET-Projekt

Leistungsbilanzsalden, Einkommensverteilung und Finanzmarktliberalisierung

Neben wachsender Ungleichheit diskutiert dieses Papier auch Veränderungen des Finanzsystems als eine der Gründe zunehmender Leistungsbilanzungleichgewichte. So bestätigt sich Finanzmarktliberalisierung als eine der Ursachen für das britische Leistungsbilanzdefizit. Zudem trug das veränderte Verhalten in der Kreditvergabe deutscher Banken zu dem zunehmenden Leistungsbilanzüberschuss seit Euro-Einführung bei.

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Übersicht über das INET-Projekt
Deutscher Beitrag zum Projekt auf Ökonomenstimme

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Reichtum hinter dem Schleier: Warum die Ungleichheit unterschätzt wird

Wie groß der Reichtum am oberen Ende der Verteilungsskala genau ist, lässt sich mangels verlässlicher Erhebungen kaum sagen. Sicher ist aber, dass der Abstand zwischen Arm und Reich wächst – was auf die Wirtschaft destabilisierend wirkt.

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Artikel im Böckler Impuls

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Ungleichheit wächst wieder

Die Ungleichheit der Einkommensverteilung hat sich von 2005 bis 2010 kaum erhöht. Das lag vor allem am Einbruch der Kapitaleinkommen während der Finanzkrise – und dürfte nur vorübergehend gewesen sein.

Download des Reports (pdf)
Download des englischen Working Papers (pdf)
Artikel im Böckler Impuls

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Einkommensverteilung und Leistungsbilanzungleichgewichte

In zwei Studien wird der Zusammenhang zwischen Einkommensverteilung und Leistungsbilanzungleichgewichten untersucht. Im ersten Papier wird ein Drei-Länder-Strom-Bestandsgrößen-Modell entwickelt, im zweiten Papier werden die Zusammenhänge empirisch anhand von Paneldaten untersucht.

Download des Dreiländermodells (pdf)
Download der Panelstudie (pdf)

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Ungleichheit

Warum Deutschland ungleicher wurde

In den vergangenen 20 Jahren haben höhere Kapitaleinkommen und mehr atypische Beschäftigung die Einkommen in Deutschland ungleicher werden lassen. Die gute Entwicklung am Arbeitsmarkt der jüngsten Zeit hat diesen Trend aufgehalten, aber nicht umgekehrt.

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Artikel im Böckler Impuls

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Ungleichheit und Konsum

Habits and Envy: What Drives the Consumption Behavior of U.S. Households?

In dieser Analyse wird der Einfluss von Gewohnheits-(Habits) gegenüber Vergleichsmotiven (Envy) zur Erklärung des Konsumverhaltens US-amerikanischer Haushalte geschätzt anhand von Paneldaten. Die Schätzungen zeigen, dass sowohl Gewohnheits- als auch Vergleichsmotive für die Konsumentscheidung der Haushalte relevant sind.

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Relative Einkommenshypothese

Consumption-Savings Decisions under Upward Looking Comparisons

Mithilfe von jährlichen Haushaltsinformationen des sozio-oekonomischen Panels (SOEP) zeigt dieses Papier, dass interpersonale Vergleiche die Konsum- und Sparentscheidung von Haushalten signifikant beeinflusst.

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Verschuldung und Ungleichheit

Hat Ungleichheit die US-Finanzkrise ausgelöst?

Der vorliegende Artikel diskutiert verschiedene Konsumtheorien und die empirische Literatur zu den Effekten steigender Ungleichheit auf das Verhalten der privaten Haushalte, besonders auf deren Konsum- und Verschuldungsverhalten.

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