Finanzmärkte und Regulierung

Mit den Finanz- und Wirtschaftskrisen seit 2007 - zuerst in den USA und dann im Euroraum - ist der Zusammenhang zwischen Finanzmärkten und Realwirtschaft sowie die Regulierung des Finanzmarktes zu einem zentralen wirtschaftspolitischen Thema geworden. Dazu hat das IMK einige Publikationen vorgelegt.

Why have the recent oil price declines not stimulated global economic growth?

A downgrading of financial conditions for commodity exporting countries can lead to a more serious decline of their domestic demand as should be expected from the pure income effect of lower export revenues due to lower oil price.

to IMK Working Paper 185

Dissecting the Financial Cycle with Dynamic Factor Models

This paper proposes the construction of financial cycle measures for the US based on a large data set of macroeconomic and financial variables. In particular, the measure related to financial market participants’ uncertainty and risk aversion seems to serve as an appropriate early warning indicator for policymakers.

to IMK Working Paper 183

Assessing the Cross-Country Interaction of Financial Cycles: Evidence from a Multivariate Spectral Analysis of the US and the UK

There is a significant Granger causality from the US financial cycle to the UK financial cycle, but not the other way around. This relationship has recently intensified, and it is most pronounced for cycles between 8 and 30 years.

to Working Paper 182

IMK Report 126

IMK-Steuerschätzung 2017-2021

Die Steuereinnahmen steigen weiter spürbar. Wie das IMK zeigt, wären breit angelegte Einkommensteuerentlastungen problematisch. Für eine gezielte Entlastung unterer Einkommen sind sie nicht geeignet. Gleichzeitig würden sie die öffentlichen Haushalte erheblich belasten und bei einem Konjunkturabschwung makroökonomisch destabilisierend wirken – wie eine IMK-Simulation zeigt.

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Stellungnahme zum Finanzdienstleistungsaufsichtsrechts-Gesetz

Neue makroprudentielle Instrumente, wie etwa Obergrenzen für die Darlehensvolumen-Immobilienwert-Relation, können helfen, das Risiko zukünftiger Finanzmarktkrisen zu reduzieren.

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IMK Report 122

Wird der Eurokurs manipuliert?

Eine geldpolitische Reaktion auf die aktuell höheren Inflationsraten würde die Erholung im Euroraum gefährden. Anders als die Federal Reserve sollte die EZB derzeit weder einen Ausstieg aus der quantitativen Lockerung noch aus der Nullzinspolitik in Erwägung ziehen. Eine gemeinsame Offensive zur Ausweitung der öffentlichen Investitionen im Euroraum ist weiterhin notwendig und würde eine frühere Normalisierung der Zinsen ermöglichen.

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Monetary Policy and the Punch Bowl

Die Geldpolitik muss anders gestaltet werden, so dass Aufschwünge nicht vorzeitig wegen der Interessen des Finanzsektors abgebrochen werden.

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IMK Report 121

IMK Finanzmarktstabilitätsreport 2016

Risiken für die Finanzmarktstabilität stellen die hohe Verschuldung im chinesischen Unternehmenssektor und der hohe Anteil notleidender Kredite in einzelnen Euroländern dar. Regulatorische Bestrebungen zur Stärkung der Verlustabsorptionsfähigkeit von Finanzinstituten sollten weiterentwickelt werden.

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IMK Working Paper 161

Cross-Border-Banking and Business Cycles in Asymmetric Currency Unions

Against the background of the emergence of macroeconomic imbalances within the European Monetary Union (EMU), we investigate in this paper the macroeconomic consequences of cross-border banking in monetary unions such as the euro area.

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IMK Report 115

Brexit lähmt Konjunktur

Die Brexit-Entscheidung wird den ohnehin nur mäßigen Aufschwung in Deutschland 2016 und stärker noch 2017 schwächen. Wachstumstreiber bleibt der private Konsum, während die Investitionsdynamik weitgehend zum Stillstand kommt. Das Bruttoinlandsprodukt wird 2017 nur um 1,3 % zunehmen, nach 1,6 % im Jahr 2016.

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IMK Study 49

Euro-Dollar Wechselkurs

Die teilweise drastischen, längerfristigen Bewegungen des Wechselkurses zwischen US- Dollar und Euro lassen sich mit Standardtheorien nicht hinreichend erklärend. Jan Priewe entwickelt unter Berücksichtigung von ökonomischen Verhaltenstheorien verschiedene Narrative ,die die Bewegungen zu deuten vermögen.

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IMK Study 43

Niedrigzins verursacht keine Immobilienblasen

Die Ergebnisse der aktuellen Studie widersprechen Befürchtungen, die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank werde zu Preisblasen an Immobilienmärkten in Europa führen. Eine lockere Geldpolitik alleine verursacht noch keine Immobilienblasen.

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Finanzmarktstabilität in Zeiten unkonventioneller Geldpolitik

Die unkonventionelle Geldpolitik der EZB birgt Risiken für die Finanzmarktstabilität. Eine unterstützende Fiskalpolitik würde helfen, diese zu reduzieren. Gefordert ist auch eine erhöhte Wachsamkeit der makroprudentiellen Regulierung, insbesondere im Bereich der Schattenbanken.

zum Report 107

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INET-Projekt

Leistungsbilanzsalden, Einkommensverteilung und Finanzmarktliberalisierung

Neben wachsender Ungleichheit diskutiert dieses Papier auch Veränderungen des Finanzsystems als eine der Gründe zunehmender Leistungsbilanzungleichgewichte. So bestätigt sich Finanzmarktliberalisierung als eine der Ursachen für das britische Leistungsbilanzdefizit. Zudem trug das veränderte Verhalten in der Kreditvergabe deutscher Banken zu dem zunehmenden Leistungsbilanzüberschuss seit Euro-Einführung bei.

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Übersicht über das INET-Projekt
Deutscher Beitrag zum Projekt auf Ökonomenstimme

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Neues Working Paper

Treiben Kredite immer das Wirtschaftswachstum?

Der Ökonom Steve Keen glaubt, dass Kredite immer das Wirtschaftswachstum treiben. Severin Reissl kritisiert, dass Keens These zu weit geht. Kredite können eine wichtige Rolle spielen, die Verbindung zwischen Kredit und Wachstum ist aber komplizierter als Keen sie darstellt. Das zeigt Reissl anhand der Saldenmechanik.

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Chancen und Risiken der Europäischen Bankenunion

Die Europäische Bankenunion ist ein Schritt in die richtige Richtung, um den Zielkonflikt zwischen Finanzmarkstabilität und der Belastung des Steuerzahlers durch Bankenrettungen aufzulösen und die gegenseitige Abhängigkeit von Banken und Staaten im Euroraum verringern. Die Erwartung, dass hierdurch nie wieder Steuergelder zur Bankenrettung benötigt werden, kann sie jedoch nicht erfüllen.

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Artikel im Böckler Impuls

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Finanzierung des US-Immobilienbooms

Asiatische Ersparnis oder europäische Bankenkredite?

Viele Ökonomen gehen davon aus, dass asiatische Überschussersparnisse den US-Immobilienboom finanziert haben. Der Artikel zeigt aber, dass nicht asiatische Ersparnisse den US-Boom finanziert haben sondern europäische Banken. Diese haben sich Dollar in den USA geliehen und dort wieder verliehen - und sind damit zu den größten Opfern der US-Immobilienkrise geworden.

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Eurokrise

Zinsspreads im Euroraum

Die Autoren untersuchen die Rolle der Staatsschuldenquoten für die Zinsspreads. Sie finden heraus, dass die Schuldenquoten nach Einführung des Euro bis zur Krise keinen Einfluss auf die Zinsen hatten, mit der Eurokrise die Rolle der Schulden aber wieder so hoch ist wie vor Einführung des Euro ist.

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Rolle der Banken

Banken treiben Eurokrise

Die größten Gläubiger der heutigen europäischen Krisenländer waren deutsche und französische Banken. Nachdem sich diese Banken auf den US-Hypothekenmärkten verspekuliert hatten, kürzten sie auch den europäischen Krisenländern die Kredite - und lösten so die Eurokrise aus.

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Kurzaritkel im Böckler Impuls

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Finanzkrise in den USA

Kredit treibt US-Häuserpreise

Der Artikel untersucht den Zusammenhang zwischen Hypothekenkrediten und US-Häuserpreisen. Dabei stellt sich heraus, dass nicht die niedrigen Zinsen, sondern das durch die deregulierten Finanzmärkte ermöglichte starke Hypothekenwachstum die Häuserpreise getrieben hat.

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Agentenbasierte Risikomodelle

Die internen Risikomodelle, die Banken gemäß den Basel Eigenkapitalregeln bisher nutzen, tendieren sowohl zu einer Unterschätzung des (systemischen) Risikos als auch zu einer pro-zyklischen Risikomessung. Gibt man zentrale Annahmen der bisherigen Modelle auf und führt Unterschiedlichkeit der Finanzmarktakteure ein, so zeigen sich Risikokennzahlen, die dem Ziel einer funktionsfähigen Finanzmarktregulierung besser gerecht werden.

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Finanzmarktregulierung in der G-20

Im Detail viel erreicht, Grundprobleme ungelöst

2009 kündigten die Regierungschefs der wichtigsten Wirtschaftsmächte an, die Finanzmärkte so zu regulieren, dass sich die 2007 ausgebrochene Krise nicht wiederholen kann. Inzwischen ist vieles umgesetzt. Doch das dürfte nicht ausreichen. Eine Studie von Sebastian Dullien.

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Artikel im Böckler Impuls

Dodd-Frank Act

Finanzmarktreform in den USA

In dieser Study werden die wichtigsten Bestimmungen der Dodd-Frank-Gesetze dargestellt. Diese sind unter anderem die Überwachung der systemischen Risiken, die Beschränkung auf den proprietären Handel, die Regulierung der Hedgefonds-Industrie, Kredit-Rating Agenturen sowie die Regulierung des Derivatehandels.

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Artikel im Böckler Impuls

Risiken des Kapitaldeckungsverfahrens

Das hohe Risiko von Fremdwährungsanleihen

Häufig wird angenommen, Deutschland und andere von demographischen Problemen betroffene Industrieländer könnten Finanzierungsprobleme der Rentenversicherung durch eine stärkere Kapitaldeckung inklusive Anlage dieses Kapitals im Ausland abmildern. Die Risiken verstärkter Auslandsanlagen werden aber unterschätzt. Von Maik Grabau und Heike Joebges.

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Schuldentragfähigkeit

Schuldenschnitt für Griechenland - ein gefährlicher Irrweg

Ein pauschaler Schuldenschnitt in Griechenland würde die Banken stark belasten und höhere Schulden nötig machen. Darüber hinaus kann der Schuldenschnitt zu Verwerfungen auf den europäischen Finanzmärkten führen. Ein Euroaustritt Griechenlands würde dem Land wegen der niedrigen Exportquote kaum helfen.

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Artikel im Böckler Impuls

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Finanzmarktorientierung – ein Investitions- und Wachstumshemmnis?

In dem Report werden die möglichen mittel- bis langfristigen Investitions- und Wachstumswirkungen der strukturellen Veränderungen des deutschen und US-amerikanischen Finanzsystems untersucht. Dabei zeigt sich, dass eine zunehmende Finanzmarktorientierung zu grundlegenden makroökonomischen Fehlentwicklungen beitragen kann.

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Artikel im Böckler Impuls



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