Euro area sovereign yield spreads as determinants of private sector borrowing costs

Theobald, Thomas / Tober, Silke

Reihe: IMK Working Paper, Nr. 193.
Düsseldorf:  2018, ISSN: 1861-2199. 16 Seiten


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Abstract:


We regress long-term private sector interest rates on a money market rate, a term premium and credit risk. As a contribution to the current debate about European safe assets, our interest is in quantifying domestic spillover effects from euro area sovereign bond spreads. Panel estimates show significant, albeit rather small long-run effects. Our findings indicate large cross-country differences but no evidence that the effect has become stronger over time. Using linear country-specific estimates, we find the effect to be significant in only some countries, the size of the maximum effect exceeding the average one more than three-fold. For one country, we also find a highly significant asymmetrical effect with positive spread changes having greater impact on private-sector borrowing costs than negative ones. Overall, we conclude that contagion costs in the euro area are substantial and will remain so until an effective form of European safe assets is created.



Kurzbeschreibung:


Wir schätzen die privatwirtschaftlichen, längerfristigen Finanzierungskosten in Abhängigkeit von Geldmarktzinsen, Laufzeit- und Kreditrisikoprämien. Als Beitrag zur aktuellen Debatte über das Fehlen euroraumweit sicherer Staatsanleihen liegt unser Interesse darin, inländische Ansteckungseffekte zu quantifizieren, die von den Zinsdifferenzialen europäischer Staatsanleihen ausgehen. Panelschätzungen zeigen einen signifikanten, aber eher schwachen Langfristeffekt. Wir erhalten aber klare Evidenz dafür, dass die Langfrist-Koeffizienten einem hohen Grad an Länderheterogenität unterliegen. Benutzen wir lineare Einzelgleichungs-ARDL-Modelle, so sind die Ansteckungseffekte nur noch in einigen Ländern signifikant. Hier ist der Effekt aber mehr als dreimal so hoch wie im Falle des Paneldurchschnitts. Für ein Land erhalten wir außerdem hoch signifikante asymmetrische Effekte, sodass ein Anstieg des Staatsanleihenzinsdifferenzials einen stärkeren Effekt auf die privatwirtschaftlichen Finanzierungskosten hat als eine Senkung. Insgesamt schlussfolgern wir aus diesen Resultaten, dass nachteilige Ansteckungseffekte im Euroraum in hohem Maß vorhanden sind und dass dies auch so bleiben wird, bis ein Modus gefunden wird, durch den Staatsanleihen euroraumweit als sicher gelten.



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