Convergence and stability in the Euro Area through effective macroeconomic policy coordination

Koll, Willi / Watt, Andrew

Reihe: IMK Studies, Nr. 61e.
Düsseldorf:  2018, ISSN: 1861-2180. 37 Seiten


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Abstract:


Against the background of the massive Euro Area crisis and especially the inflation and nominal wage developments in different member states that preceded it, this study analyses the serious defects of current - and also proposed - economic governance of European Monetary Union. The fundamental conditions for macroeconomic stability, convergence and growth, at EMU and member state level, are derived, as is the need for coordination between the macro actors at both levels. A proposal for institutional reform is put forward to operationalise this analysis. The approach is preventive and builds on existing rules and institutions. It builds a bridge between risk-sharing and risk-reduction. Specifically, it consists of (1) an Advisory Board for Macroeconomic Convergence to develop scenarios and options economic development that respects the above stability and growth conditions, and (2) a Macroeconomic Dialogue to assess politically and implement suitable development paths, bringing together representatives of monetary and fiscal policy and the social partners. Both bodies should be established at both national and EMU level. The EU and its Member States should commit themselves not only to re-tiling the fiscal and financial-market policy roof anew, but also to strengthening the macroeconomic foundations of EMU as a whole, drawing on support by the social partners.



Kurzbeschreibung:


Ausgehend von den Ursachen der massiven Krise im Euroraum und insbesondere der ihr vorangegangenen Preis- und Nominallohnentwicklung in den Mitgliedstaaten analysiert diese Studie gravierende Mängel bestehender - aber auch neu vorgeschlagener - Regelungen und Institutionen der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion. Es werden fundamentale Bedingungen für gesamtwirtschaftliche Stabilität, Konvergenz und Wachstum im Euroraum und den Mitgliedstaaten abgeleitet als auch die Notwendigkeit einer effektiven Koordinierung der makroökonomischen Akteure auf beiden Ebenen herausgearbeitet. Zur Umsetzung dieser Konzeption wird ein Vorschlag zur institutionellen Reform entwickelt. Er wirkt präventiv und baut auf bestehenden Regelungen und Institutionen auf. Er baut eine Brücke zwischen dem Ansatz der Risikoteilung und der Risikovermeidung. Zwei Gremien sollten gebildet werden. Zum einen ein Beratender Ausschuss für makroökonomische Konvergenz zur Erarbeitung von Szenarien und Optionen für eine die Stabilitäts- und Wachstumsbedingungen respektierende Wirtschaftsentwicklung. Zum anderen ein Makroökonomischer Dialog zur politischen Bewertung und Umsetzung geeigneter Entwicklungspfade, der aus Vertretern von Geld- und Fiskalpolitik sowie der Sozialpartner besteht. Beide Gremien sind sowohl auf nationaler als auch auf WWU-Ebene einzurichten. Im Ergebnis sollte Europa bei den anstehenden Reformen nicht nur das fiskal- und finanzmarktpolitische Dach neu decken, sondern - auch gestützt auf sozialpartnerschaftliche Strukturen - die makroökonomischen Fundamente der WWU insgesamt verstärken.



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