Binnenkonjunktur trägt weiterhin den Aufschwung

Hohlfeld, Peter / Paetz, Christoph / Rietzler, Katja / Tober, Silke / Watzka, Sebastian

Die konjunkturelle Lage in Deutschland zur Jahreswende 2018/2019. Reihe: IMK Report, Nr. 144.
Düsseldorf:  2018, ISSN: 1861-3683. 19 Seiten


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Kurzbeschreibung:


Der Aufschwung in Deutschland bleibt trotz erheblicher Risiken robust. Zum einen ist die Eigendynamik der Konjunktur intakt, zum anderen ist die Unterstützung durch die Niedrigzinspolitik der EZB und die steigenden Ausgaben des Staates erheblich. Der im Vergleich zu früheren Aufschwüngen kraftvollere Binnenmotor ist eine entscheidende Stärke der aktuellen Konjunktur. Dies ist umso wichtiger, als die Risiken, die aus dem Welthandel resultieren, hoch sind. Der Anstieg des privaten Konsums bleibt kräftig. Maßgeblich hierfür sind die stärker steigenden verfügbaren Einkommen infolge höherer Bruttolöhne- und -gehälter pro Beschäftigen sowie eines vermehrten Beschäftigungsaufbaus. Auch die Investitionen setzen ihren Aufwärtstrend fort, während der Außenhandel per saldo einen negativen Beitrag zum Wachstum leisten wird. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird in Deutschland 2018 um 1,6 % und 2019 um 1,7 % mit leicht beschleunigendem Tempo zunehmen.Die Arbeitslosenquote liegt in diesem Jahr bei 5,2 % und im nächsten Jahr bei 4,9 %. Trotz der guten Beschäftigungslage und höherer Energiepreise steigen die Verbraucherpreise 2018 nur um 1,9 % und 2019 um 1,8 %.



Abstract:


Domestic demand bolsters economic growth. The German economy in the winter of 2018/2019Germany's economic upswing remains robust in spite of substantially higher risks. The economic momentum is intact and reinforced by the ECB's very expansionary monetary policy and higher government spending. Compared to previous upswings, domestic demand is more vigorous, making the German economy somewhat less vulnerable in face of elevated foreign trade risks. Private consumption remains strong as disposable incomes rise on the back of higher employment and rising wages and salaries. The upward trend in investment expenditure is strong, whereas foreign trade on balance contributes negatively to economic growth.Germany's GDP is forecast to rise by 1.6% in 2018 and 1.7% in 2019. The harmonized unemployment rate will decline from 3.2% in 2018 to 3.0% in 2019. Despite favorable labor market developments and higher oil prices, inflation is expected to average only 1.9% in 2018 (2019: 1.8%).



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