Foreign trade of the EU27

Stephan, Sabine / Löbbing, Jonas

A regional and sectoral analysis. Reihe: IMK Report, Nr. 83e.
Düsseldorf:  2013, ISSN: 1861-3683. 20 Seiten


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Abstract:


Between 1999 and 2012 the EU intensified its trade relations with countries outside the European Union (third countries). However, the major part (about 60 %) of the EU member states' external trade consists of trade with each other (intra-trade). In past years, the EU has benefited from the catching-up process of the emerging economies - especially China and Russia - and the associated strong demand for capital goods and production facilities. Consequently, China and Russia became more important trading partners for the EU, whereas the US and Japan declined in importance. Unlike EU's foreign trade with countries outside the EU, the foreign trade among EU member states has not yet recovered from the massive slump due to the economic and financial crisis 2008/2009. This is mainly due to the fact that many European countries have followed a strict austerity policy which has severely depressed domestic demand. While it may have longer-run impacts, in the short run the proposed Transatlantic Free Trade Agreement will do little to reverse the relative decline in EU-US trade, much less can it be expected to serve as a stimulus for economic recovery.



Kurzbeschreibung:


Die EU27 hat zwischen 1999 und 2012 ihre Handelsverflechtungen mit den Ländern außerhalb der EU (Drittländer) intensiviert, gleichwohl entfällt mit einem Anteil von etwa 60 % immer noch der weitaus größte Teil des Außenhandels der EU-Mitgliedstaaten auf den Handel untereinander (Intrahandel). Die EU hat in den vergangenen Jahren von dem Aufholprozess der aufstrebenden Schwellenländer - insbesondere China und Russland - und der damit verbundenen starken Nachfrage nach Investitionsgütern und Produktionsanlagen profitiert. Entsprechend haben China und Russland als Handelspartner für die EU stark an Bedeutung gewonnen, während die USA und Japan beträchtlich an Bedeutung verloren haben. Anders als der Extrahandel hat sich der EU Intrahandel noch nicht vom krisenbedingten Einbruch erholt, was maßgeblich daran liegt, dass die Austeritätspolitik in Europa die Binnennachfrage stark belastet. Das geplante transatlantische Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA wird vermutlich eher bestehende Handelsbeziehungen zwischen den beiden Wirtschaftsräumen stärken, denn in großem Umfang neue Vernetzungen schaffen. Vor allem aber werden sich positive Effekte erst längerfristig zeigen, kurzfristige gesamtwirtschaftliche Wachstumsimpulse sind hingegen von diesem Abkommen nicht zu erwarten.



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