Die aktuellen Probleme der deutschen Industrie haben andere Ursachen als überhöhte Sozialausgaben. Ein Rückbau des Sozialstaats wird nicht helfen. Sebastian Dullien erklärt, was jetzt wirklich getan werden muss.
IMK-Direktor Sebastian Dullien gibt einen Ausblick über die wirtschaftspolitischen Herausforderungen im neuen Jahr – und zeigt auf, welchen Aufgaben sich die Bundesregierung 2026 stellen muss, um unseren Wohlstand zu sichern.
Gibt es zwischen schlechter Stimmung und Exportsorgen auch gute Nachrichten für die deutsche Wirtschaft? Sebastian Dullien stellt die aktuelle IMK-Prognose für 2026 vor.
Das IMK hat während seines 20-jährigen Bestehens in der deutschen wirtschaftspolitischen Debatte wichtige und wegweisende Impulse gesetzt und die Diskussionen um Aspekte erweitert, die sonst zu kurz kamen – und wird das auch zukünftig weiter tun, kommentiert Sebastian Dullien.
Die deutsche Wirtschaft steht unter Druck. Als exportorientierte Nation leidet
Deutschland mehr als andere Länder unter geopolitischen Krisen. Im Jahr 2024 lag die Produktion um 4,5 Prozent unter dem Niveau von 2023. Laut dem Institut für Arbeitsmarktforschung (IAB) gehen in der deutschen Industrie derzeit monatlich rund 10 000 Arbeitsplätze verloren. Auch der Dienstleistungssektor steht durch den anhaltenden Fachkräftemangel vor Herausforderungen. Es gibt verschiedene Hemmnisse. Von Andreas Schulte und Fabienne Melzer
Aus der deutschen Wirtschaft kommen zurzeit nur schlechte Nachrichten? Nein! Es gibt sie, die Unternehmen, die trotz schwacher Konjunktur einen Rekord nach dem
nächsten verbuchen. Von Fabienne Melzer und Andreas Schulte
Neue US-Zölle bringen die Märkte ins Wanken – Ökonom*innen weltweit sind alarmiert. Steht das globale Handelsmodell vor dem Aus? Hat Trump das Ende der Globalisierung eingeläutet? Sebastian Dullien und Marco Herack ordnen die Lage ein.
Die Lage für die deutschen Autobauer ist brisant: Managementfehler, Konkurrenz aus China und die neue Technik fordern die Branche heraus wie seit Jahrzehnten nicht. Von Fabienne Melzer, Kay Meiners und Andreas Molitor
Wer teurer sein will als die Chinesen, muss besser sein, sagt der Autoexperte Stefan Bratzel. Er verlangt mehr Mut, um die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, und schlägt einen Deutschlandpakt vor. Das Gespräch führten Kay Meiners und Andreas Molitor