Wie viele Totalverweigerer im Bürgergeld es tatsächlich gibt, wie viele Deutsche ihre Energierechnung nicht zahlen können, wie viel Vermögen die Deutschen haben und wie viele Beschäftigte im Home-Office arbeiten.
Wer bei der Erbschaftssteuer bevorzugt wird, wer sich vor allem um Pflegebedürftige kümmert, wie viel die Beschäftigten in Deutschland gern arbeiten würden und wie sich die Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen entwickelt.
Über finanzschwache Menschen wird zu selten gesprochen. Und manchmal lapidar darhergesagt: Wieso investieren die nicht einfach am Finanzmarkt? Der "Armutsnachteil" erklärt, wieso das nicht so einfach ist.
Ob als Auszubildender auf der Suche nach einer bezahlbaren Wohnung, als Soloselbstständige, als Mutter ohne Altersvorsorge oder als Mensch mit einer chronischen Krankheit – es gibt viele Lebenslagen, in denen Menschen einen starken Sozialstaat brauchen. Von Jeannette Goddar, Clara Libovsky und Kay Meiners
Dorothee Spannagel vom Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung über einen löchrigen Sozialstaat, dem immer weniger Menschen vertrauen. Das Gespräch führten Clara Libovsky und Fabienne Melzer
Wer nur wenig besitzt, muss mit vergleichsweise geringer Rendite und hohen Kosten für sein Vermögen rechnen. Der „Armutsnachteil“ beläuft sich im Jahr 2024 auf 525 Euro.