50 Jahre Mitbestimmung in Deutschland – I.M.U.-Direktor Daniel Hay erklärt das Gesetz von 1976, was sich seither getan hat und vor welchen Herausforderungen die Mitbestimmung heute und in Zukunft steht.
Ein aktueller Forschungsüberblick zeigt: Bei wichtigen Kennzahlen schneiden Unternehmen oft besser ab, wenn Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Aufsichtsrat mitbestimmen.
Ihr Zugangsrecht wurde zuletzt eingeschränkt: Doch ohne Kontakt zu den Beschäftigten in den Betrieben können Gewerkschaften wenig bewegen. Ernesto Klengel und Johanna Wenckebach analysieren, wie gewerkschaftliche Arbeit im digitalen Zeitalter gestärkt werden kann.
Das Institut für Mitbestimmung und Unternehmensführung (I.M.U.) der Hans-Böckler-Stiftung wertet regelmäßig Betriebs- und Dienstvereinbarungen aus und veröffentlicht Themenmodule zu aktuellen Fragen der Arbeit von Interessenvertretungen. Mit der Reihe „Praxistipp“ stellen wir in jeder Ausgabe eine Auswertung oder Veröffentlichung vor.
Der Arbeitsplatz ist der Ort, an dem wir KI am wenigsten selbstbestimmt nutzen. Es braucht starke Betriebsräte und Gewerkschaften, um gute Regelungen zu treffen, die ein Stück mehr Gerechtigkeit schaffen und so unser Leben und Arbeiten verbessern, schreibt Ernesto Klengel.
Ab dem ersten März wird gewählt. Welche Motive treiben die Kandidatinnen und Kandidaten an? Was erwarten sie? Welche Ziele stecken sie sich? Oft geht es um Fairness – und den Einsatz für andere. Aufgezeichnet von Kay Meiners und Fabienne Melzer
Steffen Reißig kennt das Callcenter ebenso gut wie den Campus. Heute ist er Gewerkschafter. Bei seiner Arbeit zehrt er von den Erfahrungen seiner wechselvollen Karriere. Von Martin Kaluza
Eine zunehmende Anzahl von Unternehmen umgeht die Mitbestimmungsgesetze. Wir zeigen, was getan werden muss, um die Erosion der Mitbestimmung zu stoppen.
Hans Böckler prägte mit seinem Einsatz für Mitbestimmung und Demokratie die Arbeitswelt nachhaltig. Warum sein Erbe und seine Vision heute relevanter sind denn je und welche Auswirkungen sie auf die Zukunft haben, erklärt Christina Schildmann.
Nach dem Zweiten Weltkrieg favorisierte der Gewerkschafter eine starke, zentrale Einheitsorganisation. Sein Plan scheiterte an den westlichen Besatzungsmächten. Die Einheitsgewerkschaft kam trotzdem. Von Knud Andresen
Claudia Bogedan, Geschäftsführerin der Hans-Böckler-Stiftung, und Christina Schildmann, Leiterin der Forschungsförderung und Strategie „Arbeit der Zukunft“, über Hans Böcklers Vermächtnis und die Aktualität seiner Ideen. Das Gespräch führten Fabienne Melzer und Kay Meiners