Die Angst vor der alternden Gesellschaft ist ein Mythos. Publizist und Autor Andreas Hoffmann enthüllt, warum Prognosen oft falsch sind und wie die Rente wirklich gesichert werden kann.
Arbeitszeit, Sozialstaat, Bürgergeld, Rente, Krankenversicherung: Wie viel Substanz und welche Wirkungen und Nebenwirkungen haben die im Vorfeld des CDU-Parteitags von Unions-Politiker*innen oder parteinahen Lobbygruppen erhobenen zahlreichen Forderungen?
Das Problem bei der Rente ist nicht die künftige Entwicklung der Beitragssätze, sondern die des Sicherungsniveaus. Das betrifft ältere wie jüngere Beschäftigte gleichermaßen.
Mit dem Rentenversicherungsmodell DyReMo werden die Auswirkungen des Rentenpakets 2025 auf Beitragssatz, Sicherungsniveau, Bundeszuschuss und Renditen analysiert. Alle Generationen profitieren durch die Stabilisierung des Rentenniveaus, doch steigt die Belastung des Bundes. Dennoch bleibt der Bundesanteil an der Alterssicherung relativ zum BIP unter dem Niveau von 2003.
Das Rentenpaket ist generationengerecht. Es verbessert die Renditen auch für die Jüngsten. Gleichzeitig bleibt die Belastung für den Bundeshaushalt verkraftbar.
Von einem stabilen Rentenniveau profitieren Junge wie Alte. Statt bei der Alterssicherung zu kürzen, sollte die Politik sich um mehr Erwerbstätigkeit bemühen.
Es heißt, das Rentenpaket 2025 belastet die jungen Generationen. Doch stimmt das wirklich? IMK-Direktor Sebastian Dullien erklärt, warum die Rente „pfadabhängig“ ist, was das Rentenpaket bewirkt und wer am Ende profitiert.
Damit Beschäftigte bis zur Rente arbeiten können, sind gute Arbeitsbedingungen entscheidend. Aber auch die Unterstützung für diejenigen, die vorzeitig in den Ruhestand gehen, ist wichtig.
Wer sich keinen Urlaub leisten kann, wie Deutschland bei der Erbwerbsbeteiligung von Frauen dasteht, wem die Aktivrente nutzt und wie der Stromverbrauch sinkt.