70 Jahre Betriebsverfassungsgesetz : Demokratie ist immer „in Arbeit“

70 Jahre Betriebsverfassungsgesetz - das wollen wir in der kommenden Woche zum Anlass nehmen, grundlegender über die Demokratisierung der Arbeitswelt nachzudenken. WSI-Direktorin Bettina Kohlrausch schreibt, warum uns das Thema gerade jetzt so am Herzen liegt.

Politik : Dass alles einmal besser wird

Kein sozialer Fortschritt ohne soziale Bewegungen: Indem die Gewerkschaften für bessere Arbeitsbedingungen kämpfen, treiben sie gesellschaftliche Innovationen voran, deren Wurzeln weit zurückgehen. Von Fabienne Melzer und Kay Meiners

Erinnerungskulturen : Gewerkschaften im Gedächtnis der Demokratie

Wir sollten Orte schaffen, die an den Kampf für mehr soziale Demokratie und die Rolle der Gewerkschaften erinnern, meint Stefan Berger.

Gelesen : Geschichte mit Zukunft

Im kollektiven Gedächtnis ist nur wenig Gewerkschaftsgeschichte gespeichert. Der Sammelband zeigt, welche Ressource für Interessenvertretung hier schlummert. Von Dirk Manten

Rätselhaftes Fundstück : Böcklers Verlag

Im zerstörten Köln wird im Juni 1947 der Bund-Verlag gegründet. Vor 75 Jahren wird die Metropole am Rhein so der wichtigste Verlagsort für die deutschen Gewerkschaften. Von Kay Meiners

Demokratie : Geschichte erlebbar machen

"Orte der Demokratie in Köln" ist eine Geschichts-App, die unter anderem auch Hans Böcklers Zeit und sein Wirken in Köln nachbildet.

Geschichte : "Zeit für den nächsten Reformschub"

Der Arbeitsrechtler Wolfgang Däubler über die Novelle des Betriebsverfassungsgesetzes von 1972, über erweiterte Befugnisse von Betriebsräten und den Reformstau von heute. Das Gespräch führten Kay Meiners und Andreas Molitor.

Mitbestimmung : "70 Jahre und kein bisschen leise"

70 Jahre Montanmitbestimmung - dieses große Jubiläum feierten die Hans-Böckler-Stiftung und der DGB mit Gästen aus Gewerkschaften, Betriebs- und Aufsichtsräten sowie der Politik. Ganz nach dem Motto der aktuellen Informationskampagne "Mitbestimmung sichert Zukunft" wurde nicht nur auf Erfolge zurück-, sondern in Richtung bevorstehender Aufgaben nach vorne geblickt.