Das Mitbestimmungsgesetz führte die paritätische Mitbestimmung
in Großunternehmen aller Branchen ein. Männer und Frauen, die von den Belegschaften gewählt werden, reden seitdem erfolgreich mit – bei Standortfragen, Strategien und
Investitionen. Von Kay Meiners, Fabienne Melzer und Andreas Schulte
Die Alterssicherungskommission hat ihre Vorschläge vorgelegt. In dieser Folge von Systemrelevant klärt Sebastian Dullien auf: Welche ökonomischen Folgen drohen? Was bedeutet die Kapitaldeckung bei der Rente wirklich? Und warum investiert Deutschland potenziell überwiegend in US-Aktien?
Aktionärsschützer Marc Tüngler vertritt die Kapitalseite in mehreren deutschen Aufsichtsräten. Mit der Mitbestimmung macht er dort positive Erfahrungen.
Das Gespräch führten Kay Meiners und Fabienne Melzer
Wertschöpfung ist global und komplex. Wie verändert sie sich und was bedeuten diese Veränderungen für deutsche Unternehmen und Beschäftigung in Deutschland?
Unternehmen, die einen mitbestimmten Aufsichtsrat haben, zahlen verlässlicher Dividenden als diejenigen ohne Mitbestimmung. Zugleich ist die Beschäftigung stabiler.
Externe Schocks und Strukturkrisen gefährden den industriellen Kern unserer Wirtschaft. Warum wir gerade jetzt eine moderne Industrie- und Innovationspolitik brauchen. Von Kay Meiners
Auch 35 Jahre nach der Wiedervereinigung herrschen in Ost- und Westdeutschland
noch unterschiedliche Voraussetzungen für private und öffentliche Investitionen in Unternehmen. Von Andreas Schulte
Ob Aktivisten, Private Equity Gesellschaften oder Vermögensverwalter: Finanzinvestoren spielen eine immer größere Rolle in der Finanzierungs- und Investorenlandschaft und fordern die Mitbestimmung heraus.
Mit seinem Tochterunternehmen PowerCo will VW eine eigene Batteriefertigung aufbauen. Die IG Metall hat dafür gesorgt, dass auch die Beschäftigten von dieser Transformation profitieren. Von Joachim F. Tornau
Mit der Lockerung der Schuldenbremse geht die Politik den richtigen Weg. Doch die Art und Weise hinterlässt einen Beigeschmack. Ein Kommentar von Sebastian Dullien.
Im Juni 1974 ist die Kölner Herstatt-Bank pleite. Ursache des Kollapses
sind waghalsige Devisenspekulationen. Während erboste Kunden das Geldinstitut
belagern, versuchen die Aufsichtsbehörden zu verstehen, was passiert ist. Von Guntram Doelfs