Das Problem bei der Rente ist nicht die künftige Entwicklung der Beitragssätze, sondern die des Sicherungsniveaus. Das betrifft ältere wie jüngere Beschäftigte gleichermaßen.
WSI-Direktorin Bettina Kohlrausch und WSI-Wissenschaftlerin Dorothee Spannagel analysieren anhand des neusten Verteilungsberichts (2025) unseres WSI die Einkommensverteilung in Deutschland und deren gesellschaftlichen Konsequenzen.
Die aktuellen Probleme der deutschen Industrie haben andere Ursachen als überhöhte Sozialausgaben. Ein Rückbau des Sozialstaats wird nicht helfen. Sebastian Dullien erklärt, was jetzt wirklich getan werden muss.
Wohlfahrtsstaatliche Sozialpolitik ist Grundpfeiler der sozialen Marktwirtschaft in Deutschland. Staat, Sozialversicherungen und Sozialpartner sichern vielfältige soziale Risiken ab.
Mit dem Rentenversicherungsmodell DyReMo werden die Auswirkungen des Rentenpakets 2025 auf Beitragssatz, Sicherungsniveau, Bundeszuschuss und Renditen analysiert. Alle Generationen profitieren durch die Stabilisierung des Rentenniveaus, doch steigt die Belastung des Bundes. Dennoch bleibt der Bundesanteil an der Alterssicherung relativ zum BIP unter dem Niveau von 2003.
Von den Ausgaben der Krankenkassen entfallen rund 18 Prozent auf versicherungsfremde Leistungen. Die sind in der solidarischen Versicherung richtig angesiedelt, sollten aber besser aus Steuermitteln bestritten werden.
Das Rentenpaket ist generationengerecht. Es verbessert die Renditen auch für die Jüngsten. Gleichzeitig bleibt die Belastung für den Bundeshaushalt verkraftbar.
Von einem stabilen Rentenniveau profitieren Junge wie Alte. Statt bei der Alterssicherung zu kürzen, sollte die Politik sich um mehr Erwerbstätigkeit bemühen.
Diskussionen um die Kosten des Sozialstaats kreisen meist um Bürgergeld oder Rente. Eine nüchterne Analyse zeigt: Wenn es Probleme gibt, liegen sie ganz woanders.
Wie viele Totalverweigerer im Bürgergeld es tatsächlich gibt, wie viele Deutsche ihre Energierechnung nicht zahlen können, wie viel Vermögen die Deutschen haben und wie viele Beschäftigte im Home-Office arbeiten.