: Dynamisch aus der Krise

Das IMK rechnet mit einer raschen Erholung der Wirtschaft. Dazu hat auch die beherzte Stabilisierungspolitik beigetragen. In den nächsten Jahren sollte der Staat mehr investieren.

: Investitionen für Generationengerechtigkeit

Von einem groß angelegten kreditfinanzierten Investitionsprogramm über die kommenden zehn Jahre würde auch die heutige Kindergeneration profitieren.

: "Nicht in den Panikmodus schalten"

IMK-Direktor Sebastian Dullien erklärt im Interview, wieso der massive Anstieg der öffentlichen Schulden in der Corona-Krise ökonomisch kein Grund zur Sorge ist und weshalb die Schuldenquote nicht mit dem Brecheisen zurückgeführt werden muss.

: Keine Rückkehr des Schreckgespenstes Inflation

Aus heutiger Sicht besteht die größte Gefahr darin, dass die aktuellen, primär temporären Preisschübe fälschlicherweise als zunehmende Inflation interpretiert werden mit der Folge, dass die Fiskalpolitik in Deutschland ihre stabilisierende Unterstützung zurückfährt und eine kräftige wirtschaftliche Erholung ausbleibt.

: Kräftige Erholung mit erheblichen Risiken

Die deutsche Wirtschaft wird sich trotz des Lockdowns in den vergangenen Monaten und dem schleppenden Start beim Impfprogramm in diesem und im kommenden Jahr kräftig erholen.

: Makroökonomische Auswirkungen eines kreditfinanzierten Investitionsprogramms in Deutschland

Selbst in der konservativsten Simulationsvariante kann von einer Belastung künftiger Generationen durch das Investitionsprogramm keine Rede sein. Im Gegenteil: Schon in der Grundversion des Modells ginge es künftigen Generationen mit dem kreditfinanzierten Investitionsprogramm wirtschaftlich besser als ohne, weil das Bruttoinlandsprodukt 2050 höher wäre; die Schuldenquote aber nicht.

: Mit Schwung aus der Coronakrise

Mit dem Rückenwind eines anziehenden Konsums, kräftig expandierender Exporte und steigender Investitionen steigt das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands 2021 um 4,5 % und 2022 um 4,9 %.

: Aufschwung trotz großer Risiken

Die Chancen auf eine wirtschaftliche Erholung stehen gut – beflügelt von Exporten nach China und in die USA. Allerdings sind auch die Risiken weiterhin groß. Die Bundesregierung sollte nicht den Fehler machen, Hilfsprogramme und Investitionen zu früh zurückzufahren.