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Gleichstellungstagung 2023: Geschlechtergleichheit durch digitale Transformation (?)

Veranstalter: Gemeinsame Veranstaltung des Hugo Sinzheimer Instituts für Arbeits- und Sozialrecht (HSI) und des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung
Ort: Berlin und online, Humboldt Carré
vom: 02.03.2023, 11:00 Uhr
bis: 03.03.2023, 13:00 Uhr

Die digitale Transformation stellt die Gleichstellungspolitik sowohl auf betrieblicher als auch auf staatlicher Ebene vor große Herausforderungen. Gleichzeitig kann die Digitalisierung aber auch eine Chance sein, um Gleichstellungsdefizite auf dem Arbeitsmarkt abzubauen. Die Gleichstellungstagung 2023 des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) und des Hugo-Sinzheimer Instituts (HSI) der Hans-Böckler-Stiftung wirft Schlaglichter auf einige dieser Herausforderungen. Im Mittelpunkt stehen die Regulierung von Plattformarbeit, die Gestaltung von familien- und gesundheitsgerechten Arbeitszeiten, die Anwendung von künstlicher Intelligenz, die Konsequenzen von Automatisierungsprozessen und die Rolle, die Qualifizierung und Weiterbildung dabei spielen. Es werden Bezüge von geschlechterbezogener Forschung und Digitalisierungsthemen über die Diskussion des Gender Digital Gap in Deutschland, durch geschlechts- und intersektionaler Muster von digitaler Arbeit und der Reproduktion von Herrschaftsverhältnissen durch digitale Technologien hergestellt. Empirische Ergebnisse und juristische Debatten informieren über die bestehenden Schieflagen in diesen Handlungsfeldern, zeigen Lösungsansätze auf und bieten Grundlage für die gemeinsame Diskussion. Dabei werden sowohl die betriebliche Ebene als auch Praxisbeispiele in den Blick genommen. Die alles leitenden Fragen dabei sind: Welche Herausforderungen bedeutet die digitale Transformation für Geschlechtergleichheit? Wie können diese überwunden werden? Und welche Rahmenbedingungen braucht es, um die Digitalisierung für mehr Geschlechtergleichheit nutzbar zu machen? 

In Rahmen der Gleichstellungstagung 2023 werden über zwei Tage hinweg verschiedene Plenarvorträge, Einzelpanels und Diskussions- sowie Gesprächsrunden sowohl mit rechts- als auch sozialwissenschaftlichen Beiträgen stattfinden. Wir freuen uns bereits über Zusagen von Ferda Ataman, Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung und Leiterin der Antidiskriminierungsstelle, Dr. Ulrike Spangenberg von der Bundesstiftung Gleichstellung, Buchautorin Teresa Bücker sowie weiteren namhaften Wissenschaftlerinnen, Vertreter:innen von Institutionen und Gewerkschaften . 

Nähere Informationen zur Anmeldung und zum Programm finden Sie in Kürze hier.

Kontakt:
Antonia Seeland (HSI)
Magdalena Polloczek (WSI)

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