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Keyvisual Transformation

Ausstellung: "Die letzten ihrer Art. Seltene Handwerke und Berufe im Wandel"

Veranstalter: Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH in Kooperation mit dem WSI der Hans-Böckler-Stiftung
Ort: Bonn, Bundeskunsthalle, Helmut-Kohl-Allee 4
vom: 03.12.2022, 10:00 Uhr
bis: 16.04.2023, 19:00 Uhr

In der Reihe interdisziplinärer Ausstellungen zu wissenschaftlich-technischen und gesellschaftsrelevanten Themen widmet sich die Bundeskunsthalle seltenen oder gefährdeten handwerklichen Berufen. Die Ausstellung will nahezu vergessene Handwerke präsentieren und damit zugleich fördern. Die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes Deutschlands zählt eine Reihe von schützenswerten lokalen Traditionen auf, wie z.B. Drechsler- und Flechthandwerk, Porzellanmalerei, Seidenweberei und Musikinstrumentenbau. Auch andere Menschen wie der letzte Bergmann des Ruhrpotts oder die letzte Rheinschifferin haben Berufe erlernt, die drohen, in Vergessenheit zu geraten.

Die Ausstellung nimmt besonders den lokalen beruflichen Wandel in Nordrhein-Westfalen in den Blick. Die Auswahl der Handwerkskünste geschieht nach qualitativen Gesichtspunkten, aber auch im Hinblick auf persönliche Geschichten, die oft mehrere Familiengenerationen umspannen. Diese Geschichten haben soziale und psychologische Facetten, z. B. auch in Bezug auf den Begriff der Kreativität und seine Bedeutung für unsere Bildung und unser Wohlbefinden. Ein spezieller Fokus liegt auf der Revitalisierung aussterbender Handwerksberufe. Auch der interaktive Bezug zu aktuellen Trends, wie Do-it-yourself-, Repair- und Recycling-Workshops sowie zur Nachhaltigkeitsdebatte allgemein, ist vorgesehen.

Für die Ausstellung kooperieren die Bundeskunsthalle in Bonn mit dem WSI der Hans-Böckler-Stiftung im Rahmen der WSI-Veranstaltungsreihe "mediate. (Pop)Kultur als Vermittler in der Transformation". Die Schirmherrschaft der Ausstellung übernimmt Andrea Nahles, Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit.

Nähere Informationen zum Rahmenprogramm der Ausstellung folgen in Kürze.

 

Kontakt:
Magdalena-Polloczek[at]boeckler.de

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