IMK Konjunkturampel

Ohnehin erhöhte Rezessionsgefahr nimmt erneut leicht zu

Im April wird die Rezessionsgefahr für Deutschland von realwirtschaftlichen Faktoren getrieben. Geringe Anspannung auf dem Finanzmarkt wirkt stärkerer Zunahme der Rezessionswahrscheinlichkeit entgegen.

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Wie entstehen die Phasen der Konjunkturampel?

Der Konjunkturindikator (KI) ermittelt, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass Deutschland innerhalb der nächsten drei Monate eine Rezession (Ampelphase rot) oder einen Boom (Ampelphase grün) erlebt. Da der KI als Frühwarnsystem fungieren soll, basiert eine prognostizierte Rezession (Boom) auf einem nennenswerten Rückgang (Zunahme) der Industrieproduktion. Diese ist deutlich volatiler als das BIP und auf Monatsbasis verfügbar. Das Spektrum möglicher Ab- und Aufschwünge reicht von einem kurzen tiefen Einbruch (einer starken Zunahme) bis zu einer länger anhaltenden, aber schwächeren Veränderung der Produktion.

Neben Rezessions- und Boomphasen kennt der KI ein drittes Regime, welches je nach Konstellation der Resultate für ein durchschnittliches Wachstum der ökonomischen Aktivität (Ampelphase grün-gelb) oder für erhöhte konjunkturelle Unsicherheit (Ampelphase gelb-rot) steht.

Ermittelt werden die Wahrscheinlichkeiten auf der Basis von Frühindikatorkonstellationen, die in der Vergangenheit eine Rezession (Boom) zur Folge hatten. Hierfür werden sowohl Finanzmarktdaten als auch realwirtschaftliche Daten wie auch Stimmungsindikatoren herangezogen. Beispiele für die verschiedenen Kategorien sind diverse Zinsspreads, Auftragseingänge des Verarbeitenden Gewerbes und der ifo Geschäftsklimaindex. Dabei überprüft der KI die Aussagekraft der einzelnen Daten ständig aufs Neue (in Echtzeit) und filtert die für die aktuelle Lage relevanten Indikatoren heraus, anhand derer die Rezessions- und Boomwahrscheinlichkeit prognostiziert werden.

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Predicting Recessions with a Composite Real-Time Dynamic Probit Model

Proaño, C. and Theobald, T. (2014): International Journal of Forecasting 30(4), 898-917.

This paper proposes a composite indicator for real-time recession forecasting based on alternative dynamic probit models. The procedure described in the paper does not only feature good in-sample forecast statistics, but also good out-of-sample performance, as a real-time evaluation exercise for Germany and the US shows. mehr ...



Konjunkturelle Unsicherheit bleibt hoch

Aufgrund der ungünstigen außenwirtschaftlichen Entwicklungen expandiert die gesamtwirtschaftliche Produktion zwar nunmehr spürbar langsamer. Die aktuelle Datenlage deutet aber nicht akut auf eine Rezession hin.
IMK Konjunkturampel vom 14.03.2019.


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Rezessionswahrscheinlichkeit wechselt auf (Ampelphase) Gelb-Rot

Aufgrund der ungünstigen außenwirtschaftlichen Entwicklungen expandiert die gesamtwirtschaftliche Produktion zwar nunmehr spürbar langsamer. Die aktuelle Datenlage deutet aber nicht akut auf eine Rezession hin.
IMK Konjunkturampel vom 18.02.2019.

Rezessionswahrscheinlichkeit steigt weiter, aber nur wenig

Die realwirtschaftlichen Indikatoren verhindern einen stärkeren Anstieg der Rezessionswahrscheinlichkeit. Die Finanzmarktindikatoren weisen hingegen eine getrübte Stimmung aus.
IMK Konjunkturampel vom 15.01.2019.

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