Leistungen der Promotionsförderung

Materielle und ideelle Förderung

Für die Förderung von Dissertationsprojekten stellt die Hans-Böckler-Stiftung materielle und ideelle Angebote zur Verfügung.


Wir fördern Promotionen

  • als individuelle Projekte / Einzelstipendien.
  • in Form von strukturierten Angeboten im Rahmen institutioneller Kooperationen unter anderem mit Graduiertenzentren, von Promotionskollegs und von Nachwuchsforschergruppen.

Promotionen werden im Regelfall zwei Jahre unterstützt. Die Förderung kann in besonders begründeten Einzelfällen zweimal um sechs Monate verlängert werden, wenn dies zur Sicherung des Fördererfolges oder der Qualität der wissenschaftlichen Arbeit notwendig ist.


Materielle Förderung

  • Promovierende erhalten derzeit eine Förderung von 1.450 € (1.350 Grundstipendium plus eine
    Forschungskostenpauschale von 100 €)
  • Der Familienzuschlag beträgt 155 €
  • Die Kinderbetreuungspauschale für das erste Kind beträgt 155 € und erhöht sich für jedes weitere
    Kind um 50 €.


Ideelle Förderung

  • Sprachkurse im Ausland
  • Forschungsbezogene Auslandsaufenthalte von bis zu einem Jahr (ggf. mit Übernahme von
    Studiengebühren bis zu 10.000 €)
  • Umfängliches Seminarprogramm mit gesellschafts-politischen und fachlichen Veranstaltungen im
    In- und Ausland
  • Praktikums-, Mentoring- und Coachingprogramme
  • Individuelle Betreuung durch unsere Förderreferent/innen sowie durch Vertrauensdozent/innen
  • Fachliche und thematische Netzwerke
  • Bezuschussung selbst organisierter wissenschaftlicher Tagungen


 Folgende Förderungen sind nicht möglich

  • rein ideelle Promotionsförderung

  • Kombinationen mit anderen nebenberuflichen Tätigkeiten, Teilzeitbeschäftigungen oder
    Ausbildungsgängen. Unsere Förderung versteht sich als materielle Absicherung einer Vollzeittätigkeit
    im Rahmen der Promotion und nicht zur Erlangung anderer Ausbildungsziele. Durch die Richtlinien
    des BMBF (§1.8.2) sind die Förderwerke an eine enge Auslegung der Nebentätigkeiten gebunden,
    die insbesondere mit einer Psychotherapieausbildung unvereinbar sind.

  • Abschlussförderungen im Sinne der Richtlinien des BMBF. Dazu gehören: wenn zum Zeitpunkt des Beginns der Förderung bereits eine zweijährige Förderung bestanden hat, die Bewerberin/ der Bewerber zwei Jahre Inhaber einer Qualifikationsstelle war und/oder Projektstelle (z.B. wissenschaftliche Mitarbeiter/in) oder aber die Promotion so weit fortgeschritten ist, dass sie innerhalb eines Jahres abgeschlossen werden kann.


Hinweise zu Nebentätigkeiten


Nebentätigkeiten sind nach den Richtlinien des BMBF (§ 1.8) nur in einem eng begrenzten Rahmengestattet. Demnach sind an Hochschulen oder außeruniversitären Forschungsinstituten wie Fraunhofer-, Max-Planck- oder Leibniz-Instituten, deren Schwerpunkt in der Grundlagenforschung liegt, 10 Wochen-Stunden an Nebentätigkeiten zulässig. Bei einer regelmäßigen Tätigkeit außerhalb der Wissenschaft sind nur maximal fünf Wochen-Stunden erlaubt.

Das Praktikaprogramm der Hans-Böckler-Stiftung ermöglicht Praktika parallel zur Promotion und nach Abgabe der Dissertation, um den Berufseinstieg zu unterstützen.

Bundesweite Treffen und Tagungen der Promovierenden fördern den Austausch der Forschungsergebnisse sowie die Vernetzung und Kooperation der Promovierenden.

Die Möglichkeit, Arbeitsgemeinschaften zu initiieren, dient dazu, sich in Kleingruppen mit methodischen und thematischen Fragen im Rahmen des Promotionsprozesses zu befassen. Diese Arbeitsplattformen sollen den Prozess des Promovierens in seinen unterschiedlichen Facetten zielgerichtet fördern und unterstützen.


Downloads

Flyer (pdf)


zurück

X

Hinweis zur Nutzung von Cookies auf dieser Website

Dieses Portal verwendet Cookies zur Optimierung der Browserfunktion. Die Cookie-Einstellungen für diese Website sind auf „alle Cookies zulassen“ festgelegt. Wenn Sie fortsetzen bzw. diesen Hinweis schließen, ohne Ihre Einstellungen zu ändern, stimmen Sie diesen zu.



Mehr Informationen zu Cookies