Ausstellung über Hans Böcklers Leben

Alina Rahmen und Sarah Roeger sind zwei der sechs Organisatoren der Dauerausstellung über Hans Böckler im Foyer der Hans-Böckler-Stiftung, einem Langzeit-Projekt der Auszubildenden der Stiftung. Alina hat im Sommer 2013 ihre Ausbildung beendet und arbeitet jetzt im Referat Bewerbung der Studienförderung, Sarah ist seit dem Ende ihrer Ausbildung im Januar 2016 in der Veranstaltungsorganisation tätig.


Wer hat euch auf die Idee gebracht, eine Ausstellung über Hans Böckler zu organisieren?

Alina: Unsere Ausbilderin Doro Schmitz hatte die Idee, uns für Leerlauf-Phasen während der Ausbildung eine längerfristige Aufgabe zu geben. Wir sollten ursprünglich eine kleine Präsentation über Hans Böcklers Leben vorbereiten. Am Ende ist unser Projekt ein kleines bisschen größer geworden: Der Eingangsbereich der Stiftung wurde gerade umgebaut, und wir haben das neue Foyer gestaltet.

Sarah: Für uns Azubis war es toll, etwas zusammen zu machen. Da wir über die Stiftung verteilt arbeiten, sehen wir uns sonst nicht so oft. Als ich 2013 meine Ausbildung begonnen habe, haben mich die anderen gleich dazu geholt und mir Aufgaben übertragen.

Was gehörte denn alles dazu, diese Ausstellung auf die Beine zu stellen?

Alina: Eine Herausforderung war es, Fotos zu finden und die Urheberrechte zu klären. Und dann haben wir natürlich ganz viel gelesen. Wir sind auch gemeinsam nach Berlin gefahren zu einer Ausstellung über die Zerschlagung der Gewerkschaften. So haben wir uns Inspirationen geholt, wie man eine historische Ausstellung machen kann. Normalerweise gehe ich ja eher in Kunstausstellungen.

Sarah: Wir hatten auch Hilfe von Ulrich Borsdorf, einem Historiker. Er hat ein Buch über Hans Böckler geschrieben.

Was hat euch an Hans Böckler am meisten beeindruckt?

Sarah: Dass er immer sein Ziel verfolgt hat, mehr Mitbestimmung in die Betriebe zu bringen.

Alina: Ja, sein Durchhaltevermögen, sein Eintreten für soziale Gerechtigkeit.

Und wie war Hans Böckler privat?

Alina: Es war sehr schwierig, etwas über ihn herauszufinden. Es gibt auch kaum Fotos von ihm in jungen Jahren oder in privaten Momenten. Aber eins wissen wir: Er hat sehr gerne Knödel gegessen.

Jetzt ist euer Projekt beendet. Habt ihr Wünsche für die Zukunft?

Sarah: Ich finde es schön, mal allen im Haus zu zeigen, was wir in den letzten drei Jahren gemacht haben. Es war viel Arbeit – aber es hat auch großen Spaß gemacht.

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Weitere Informationen

Die Dauerausstellung im Foyer der Hans-Böckler-Stiftung ist am 29. Februar 2016 eröffnet worden, drei Tage nach Hans Böcklers 141. Geburtstag. Für Besucher des Hauses ist sie frei zugänglich.


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