Faire Arbeitsbedingungen in den darstellenden Künsten und der Musik

Norz, Maximilian

Eine Untersuchung zu Arbeitsbedingungen, Missständen sowie Vorschlägen, die zu besseren Arbeitsbedingungen beitragen können. Reihe: Study der Hans-Böckler-Stiftung, Nr. 319.
Düsseldorf:  2016, ISBN: 978-3-86593-226-6. 120 Seiten


Die Reihe Study führt mit fortlaufender Zählung die Buchreihe "edition Hans-Böckler-Stiftung" in elektronischer Form fort.


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Kurzbeschreibung:


Die soziale Frage der Kultur ist das Thema der Studie. Allzu gerne wird die soziale Frage in der Kultur nur auf Institutionen und auf die Vermittlung von Inhalten gelenkt. Arbeitsbedingungen von Künstlerinnen und Künstler als Akteure des kulturellen Gemeinwesens kommen in der Rechnung oftmals nicht vor. Mit dem Rückzug der öffentlichen Hand aus der Finanzierung des Kulturbetriebs ist die Lage für sie unsicherer geworden. Zugleich sind wir alle als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Konsumenten von Kunst und Kultur. Meist machen wir uns keine Gedanken, unter welchen sozialen Bedingungen die hervorragenden Leistungen entstehen, die wir gerne genießen. Diese Punkte haben die Hans-Böckler-Stiftung bewogen, das Anliegen von art but fair zu unterstützen. Der Zugang der Initiative sollte genutzt werden, die subjektiv empfundene soziale Lage von musizierenden und darstellenden Bühnenkünstlern empirisch neu zu vermessen. Auf dieser Basis könnte gewerkschaftliches Handeln mit neuen Bündnispartnern überdacht und einjustiert werden. Mit der Studie laden die Kulturpolitische Gesellschaft gemeinsam mit den Machern von art but fair und der Hans-Böckler-Stiftung zu einer Debatte ein: Soziale Absicherung und gute Arbeit für Kulturschaffende und hervorragende Auftritte sowie die Entfaltung von individuellem künstlerischen Talent und Kreativität stehen nicht im Widerspruch zueinander. Im Gegenteil, sie verstärken sich gegenseitig, und das zum Wohle aller. Dieser "Wert" für die Gesellschaft hat freilich seinen Preis. Genau diese Erkenntnis rückt die Studie ins richtige Licht: Guter Wille allein reicht nicht, es müssen auch die organisatorischen Voraussetzungen entstehen, bessere und gedeihliche Bedingungen durchzusetzen und zu gestalten. Faire Arbeits- und Rahmenbedingungen in Kunst und Kultur gehören zu den Kernaufgaben der Kulturpolitik.



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