Praxisblätter für Betriebsräte und Aufsichtsräte

Flexible Arbeitszeiten

Die Arbeitszeitdiskussion in der Tarif- und Betriebspolitik erlebt eine Renaissance. Es geht um Arbeitszeitgestaltung für Ältere, Beschäftigte mit Betreuungs- und Pflegeaufgaben oder um Geschlechtergerechtigkeit. Stichworte sind Work-Life-Balance, Gute Arbeit, alternsgerechte oder familienorientierte Arbeitszeiten.

Aus dieser Vielfalt stechen zwei Themen hervor: die Entgrenzung der Arbeit sowie die Forderung nach einer Arbeitszeitgestaltung, die sich an den unterschiedlichen Lebensphasen orientiert.

Als Einstieg in die Arbeitszeit-Debatte bietet sich das Schwerpunktheft der Zeitschrift Mitbestimmung 01 + 02.2015 an, das unter dem Leitthema „Warum wir eine neue Debatte brauchen“ steht. So fordert der Arbeitszeitforscher Prof. Dr. Gerhard Bosch ein neues, flexibles Normalarbeitsverhältnis mit der Schutzfunktion eines unbefristeten Arbeitsvertrags, erweitert um Möglichkeiten einer selbstbestimmten Arbeitszeitgestaltung im Erwerbsverlauf.
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DGB
Der DGB-Index Gute Arbeit 2016, der den Schwerpunkt auf Digitalisierung der Arbeitswelt legt, verdeutlicht, dass der überwiegende Teil der Arbeitnehmer/innen empfindet, dass die Digitalisierung den Stressfaktor ihrer Arbeit erhöht.:
Zum DGB-Index Gute Arbeit
DGB-Index Gute Arbeit 2014: Noch viel zu tun bei den Arbeitszeiten
DGB-Index Gute Arbeit 2015: Schlechte Noten wegen Zeitdruck und Arbeitshetze
DGB-Index Gute Arbeit 2016: Digitalisierung erhöht den Stressfaktor

IG BCE
Die Broschüre „Arbeitszeitsouveränität zurückgewinnen – Herausforderungen in der gewerkschaftlichen Arbeitszeitpolitik“ sowie das Positionspapier "Betriebliche Arbeitszeitgestaltung" fassen die arbeitszeitpolitischen Positionen der IGBCE zusammen.
Zur Broschüre (pdf)
Zum Positionspapier (pdf)

IG Metall
IG Metall Baden-Württemberg: Gewerkschaft fordert Gesetze für flexible Arbeitszeiten

ver.di
Arbeitszeit in unterschiedlichen Varianten ist Bestandteil der Tarifpolitik von ver.di: Informationen zum Thema Arbeitszeit

Friedrich-Ebert-Stiftung
Verhandelbare Flexibilität? Die Gewerkschaften vor neuen Aufgaben in der digitalen Arbeitswelt
Flexibilisierung und Digitalisierung werden die Arbeitsmärkte in den nächsten Jahren weiter stark verändern. Für die Gewerkschaften bedeutet dieser dynamische Wandel eine große Herausforderung, sowohl mit Blick auf die Erhaltung ihrer Mitgliederbasis als auch hinsichtlich der aktiven Mitgestaltung der Veränderungsprozesse. Mehr Arbeitszeitsouveränität, flexible Arbeitsorte und die Regelung neu hinzutretender Arbeitsformen müssen ganz oben auf der Agenda der Gewerkschaften stehen.
Zur Veröffentlichung

BAuA-Arbeitszeitreport 2016: Flexibilisierung durchdringt Arbeitszeitrealität in Deutschland
Die Flexibilisierung der Arbeitszeit wirft neue Fragen auf, die es gilt, faktenbasiert und differenziert zu beantworten. Eine Basis für diese Antworten legt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) mit ihrem Arbeitszeitreport 2016, einer repräsentativen Befragung von rund 20.000 Beschäftigten in Deutschland. Die Daten geben differenziert Aufschluss über die Arbeitszeitrealität der Beschäftigten und erlauben daher eine Einschätzung zu Fragen der Arbeitszeitflexibilität und deren Gestaltung.
Download der Befragung

Böckler Impuls
Betriebe tun zu wenig gegen Stress - Der psychische Druck ist in vielen Betrieben hoch, nicht zuletzt durch selbstbestimmte Arbeitszeiten. Arbeitnehmervertreter sind alarmiert. Doch konkrete Programme fehlen vielerorts.
Zum Artikel in Ausgabe 01/2017

DGB-Index Gute Arbeit
Der DGB-Index Gute Arbeit erhebt seit dem Jahr 2007 jährlich in einer bundesweiten Repräsentativbefragung die Arbeitnehmer/innen nach ihren Arbeitsbedingungen. Der DGB-Index Gute Arbeit 2016, der den Schwerpunkt auf Digitalisierung der Arbeitswelt legt, verdeutlicht, dass der überwiegende Teil der Arbeitnehmer/innen empfindet, dass die Digitalisierung den Stressfaktor ihrer Arbeit erhöht.
DGB-Index Gute Arbeit 2016: Digitalisierung erhöht den Stressfaktor
Download des Reports 2015 mit dem Schwerpunkt Arbeitshetze
Download der Branchenauswertung

IG Metall Beschäftigtenbefragung 2013
Unter dem Motto "Arbeit: sicher und fair. Die Befragung." hat die IG Metall im Wahljahr 2013 mehr als eine halbe Million Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer befragt. In den Antworten kristallisierte sich die hohe Bedeutung von Arbeitszeit für die Beschäftigten deutlich heraus.
Download der Befragungsergebnisse (pdf)

Der Bericht zu mobilem und entgrenztem Arbeiten im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) wertet aktuelle Daten der repräsentativen und deutschlandweiten Betriebs- und Beschäftigtenbefragung, dem sogenannten Linked Personnel Panel aus. (Stand Januar 2016)
Download des Berichtes

Wertewelten Arbeiten 4.0
Studie des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und der Nextpractice GmbH. Die Studie stellt auf Basis von 1.200 ausführlichen Interviews dar, wie Erwerbspersonen in Deutschland die heutige Arbeitswelt erleben und welche Arbeitswelt sie sich für die Zukunft wünschen.
Zur Studie

Plattform „Digitale Arbeitswelt“
Dieses Papier enthält die Handlungsempfehlungen der Plattform „Digitale Arbeitswelt“ zum zeit- und ortsflexiblen Arbeiten. Die Plattform wird vom BMAS und der IG Metall geleitet.
Download

Böckler Impuls
Kontrollierte Flexibilität bei der Arbeitszeit
- Mitbestimmung macht flexibel: Laut einer internationalen Studie sorgen Arbeitnehmervertretungen dafür, dass mehr Betriebe Arbeitszeitkonten anbieten.
Zum Artikel in Ausgabe 03/2017

Studie zu gesundheitlichen Auswirkungen ständiger Erreichbarkeit
Ergebnisse wissenschaftlicher Studien zu Zusammenhängen zwischen arbeitsbezogener erweiterter Erreichbarkeit, Life-Domain-Balance und Gesundheit von Beschäftigten werden berichtet und Annahmen über die Auswirkungen arbeitsbezogener erweiterter Erreichbarkeit abgeleitet.
Zum Artikel und Download des Volltext

Fremdbestimmt ist ungesund: Wenn Beschäftigte länger arbeiten müssen als erwünscht, leidet die seelische Gesundheit. Das zeigen Auswertungen für Deutschland und Australien.
Zum Artikel und Download der Studie

Mit dem Arbeitszeit-Check der IG Metall lässt sich schnell prüfen, wie gesundheitsgefährdend die eigenen, aber auch die betrieblichen Arbeitszeiten sind:
Zum Arbeitszeit-Check der IG Metall

Das Internet-Portal der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) bietet praktische Handlungshilfen zum Thema Arbeitszeit- und Schichtplangestaltung an. Der Schwerpunkt liegt auf der Schichtplanung.
Übersicht Beratungs- und Unterstützungsangebote für die Arbeitszeitgestaltung und die Planung von Schichtarbeit in der Produktion

Die Checkliste „Leitfragen zur Entwicklung von flexiblen Arbeitszeitmodellen“ benennt auf zwei Seiten die Fragen, deren Beantwortung Betriebsräte dabei unterstützt, das für ihren Betrieb passende Arbeitszeitmodell zu finden. Die Spanne reicht von der Positionsbestimmung über Informationssammeln und Konzeption bis hin zur Verhandlung mit dem Arbeitgeber sowie einer Testphase.
Zur Checkliste (pdf)

Die Broschüre der Beratungsstelle für sozialverträgliche Technologiegestaltung BEST e.V. der Arbeitskammer des Saarlandes wendet sich ausdrücklich an Betriebsräte. Sie stellt unterschiedliche Modelle flexibler Arbeitszeiten vor, nennt rechtliche Grundlagen, gibt Gestaltungsempfehlungen und enthält Gestaltungsraster. Ergänzt wird dies durch Quellen und weiterführende Informationen.
Zur Broschüre (pdf)

Die Arbeitssituation in Unternehmen - Vierte repräsentative Befragung der Erwerbsbevölkerung in Deutschland zu den Themen Flexibilität, Life-Domain-Balance und Gesundheit durch die Initiative Gesundheit und Arbeit (iga)
Download der Befragung (pdf)

Die Gefahren und Risiken ständiger Erreichbarkeit sowie mögliche Gegenmaßnahmen benennt der IG Metall Ratgeber: Arbeitnehmer müssen nicht ständig erreichbar sein.
Informationen zum Ratgeber

Um die vielfältigen Problemstellungen, die mit dem Phänomen ständige Erreichbarkeit verbunden sind, bearbeiten zu können, wird in diesem Artikel angeregt, Arbeitnehmer/innen als Erreichbarkeitsbeauftragte zu qualifizieren:
Zum Gastbeitrag

Die Broschüre iga.Fakten 7 der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) stellt unterschiedliche Maßnahmen vor, die lebensphasenorientiert ausgerichtet sind und zu einer besseren Work-Life-Balance führen können.
Zur Broschüre (pdf)

Glossare zum Thema Arbeitszeiten

Da die Entwicklung der Arbeitszeiten in den Betrieben sehr dynamisch verlaufen ist, hat sich eine Vielzahl von Fachbegriffen und Bezeichnungen eingebürgert, die nicht immer selbsterklärend sind. Hilfestellung bieten hier Glossare:
Glossar des Zeitbüros
Glossar der G.I.B. zur Arbeitszeitgestaltung aus dem Jahr 2011 (pdf)

Aktuelle Beispiele aus der betrieblichen Praxis zeigen, dass die Gestaltung der Arbeitszeit heute in hohem Maße flexibel ist.
Download der Broschüre (pdf)

Die Arbeitszeittrends 1980–2020 sind in dem Artikel aus dem WSI-Tarifarchiv knapp zusammengefasst. Von den Auseinandersetzungen um die Verkürzung der tariflichen Wochenarbeitszeit über die Beschäftigungssicherung in der Krise bis hin zu Regeln zu Demografie und Lebensarbeitszeit werden die wichtigsten Entwicklungslinien skizziert. Als Ausblick wird die „kurze Vollzeit“ von 30 Stunden angesprochen.
Zum Artikel

Einen Überblick über aktuell geltende Demografie Tarifverträge gibt der Monitor der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) "Tarifverträge zur Gestaltung der Qualität der Arbeit" (Stand Januar 2015).
Zum Monitor (mit pdf-Download)


Betriebliche Beispiele zur Lebensarbeitszeit

Beispiel Lebensarbeitszeit bei BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH
Zum Artikel

Tarifliches RV 80 Modell (‘Reduzierte Vollzeit 80 Prozent zur Lebensphasenorientierten Arbeitszeitgestaltung’) der Chemie-Industrie am Beispiel Continental
Zum Artikel

Porsche: Lebensphasenorientiertes Arbeitszeitmodell - Flexiblere Arbeitszeiten im Sinne der Beschäftigten
Zum Artikel

Gothaer Systems: Beschäftigten bestimmen selbst über Anfang, Ende und Dauer ihrer täglichen Arbeitszeit
Zum Artikel

Flexibler Übergang in den Ruhestand – das Konzept 55plus der Aareon AG
Einheitliche Arbeitszeitmodelle für alle Altersklassen haben im demografischen Wandel ausgedient. Die Aareon AG hat mit dem Konzept 55plus eine Lösung entwickelt, die älteren Beschäftigten mehr Flexibilität bei der Gestaltung ihrer Arbeitswoche einräumt.
Zum Artikel


Betriebliche Beispiele zu Arbeitszeitmodellen

Systematisch flexibel: Das neue Arbeitszeitmodell des Einzelhändlers Edeka Habig
Zum Artikel


Betriebliche Beispiele zur Regulierung der ständigen Erreichbarkeit

Eines der ersten Unternehmen, das mit einer Betriebsvereinbarung zur Regelung der ständigen Erreichbarkeit an die Öffentlichkeit trat, war die Volkswagen AG. Hierhin ist eine „Funkstille“ vereinbart, in der die Server abgeschaltet werden.
Zum Artikel

Eine kritische Perspektive auf das VW Modell findet sich in diesem Artikel:
Zum Artikel

Daimler bietet über einen elektronischen Abwesenheitsassistenten namens „Mail on Holiday“ die Möglichkeit, alle E-Mails, die während ihres Urlaubs eingehen, automatisch löschen lassen.
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Immer online, immer unter Druck: Arbeit und Freizeit vermischen sich durch die ständige Verfügbarkeit des mobilen Internets. Evonik hat dies in einer Betriebsvereinbarung geregelt.
Zum Artikel

Für die Vereinbarung „Flexible Arbeit“ ist der Betriebsrat der BMW AG 2014 mit dem Deutschen Betriebsräte-Preis in Gold ausgezeichnet worden. Ziel der Vereinbarung ist es, die Vorteile flexibler Arbeit beizubehalten und gleichzeitig eine bessere Work-Life-Balance zu erreichen.
Zum Artikel
Übersicht über das Projekt "Flexibel arbeiten, bewusst abschalten: Mobilarbeit bei BMW"
Weiterer Artikel zum Thema

Die Robert Bosch GmbH hat Rahmenbedingungen für mobiles Arbeiten in einer Konzernbetriebsvereinbarung festgehalten.
Zum Foliensatz

Tipps für den strategischen Umgang mit Arbeitszeitfragen und Hinweise zu deren beschäftigtenorientierter Gestaltung finden sich auf dem Portal der IG Metall-Kampagne „Meine Arbeit meine Zeit mein Leben“.
Zum Portal

Die Fragen um die richtige Gestaltung der Arbeitszeit erleben zur Zeit eine Renaissance. Gesellschaftliche und technische Entwicklungen haben die Arbeitswelt insgesamt verändert. Das bleibt nicht ohne Folgen für die Arbeitszeitpolitik. Es geht darum, der Arbeitszeit in einer flexiblen und heterogenen Arbeitswelt einen verbindlichen rechtlichen Rahmen zu geben.
Zum Download des pdf 

Eher grundsätzlichen Gestaltungsfragen widmet sich die Broschüre „Offensive betriebliche Mitbestimmung – Für gute Arbeit im nachhaltigen Unternehmen“.
Download der Broschüre (pdf)

Auswertungen von Betriebsvereinbarungen zur Arbeitszeitgestaltung - Die Auswertung von 121 Vereinbarungen zeigt anhand zahlreicher Beispiele die Bandbreite der Regelungsmöglichkeiten und gibt Anregungen für die Gestaltung eigener Betriebs- und Dienstvereinbarungen.
Informationen zur Veröffentlichung

Tipps und Empfehlungen zu strategischen Überlegungen bei der Entwicklung von Betriebs- und Dienstvereinbarungen bietet dieses PDF:
Download Hintergrundwissen (pdf)

Die Themenfelder und Inhalte einer Betriebsvereinbarung zu flexiblen Arbeitszeiten sowie zu Arbeitszeitkonten sind in Gestaltungsempfehlungen hier zusammengefasst.
Gestaltungsraster einer Betriebsvereinbarung zu Flexiblen Arbeitszeiten:
Download des Gestaltungsrasters (pdf)
Gestaltungsraster einer Betriebsvereinbarung zu Arbeitszeitkonten:
Download des Gestaltungsrasters (pdf)
Gestaltungsraster einer Betriebsvereinbarung zu Langzeitkonten:
Download des Gestaltungsrasters (pdf)

Darüber hinaus kann der Betriebsrat im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung einfordern, die betrieblichen Arbeitszeiten zu untersuchen und im Hinblick auf besondere Gefährdungspotenziale zu betrachten. Eine Broschüre der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) stellt eine Checkliste hierfür vor.
Zur Broschüre

Auswirkungen von ständiger Erreichbarkeit und Präventionsmöglichkeiten
Teil1: Überblick über den Stand der Wissenschaft und Empfehlungen für einen guten Umgang in der Praxis
Download Report (pdf)
Teil 2: Eine wissenschaftliche Untersuchung zu potenziellen Folgen für Erholung und Gesundheit und Gestaltungsvorschläge für Unternehmen.
Download Report (pdf)

Crowdsourcing und Cloudworking
Beim Crowdsourcing wird die Arbeit neu organisiert. Arbeitsaufgaben werden zerlegt und von sogenannten Crowdworkern erledigt. Welche Arbeitsbedingungen sind in der Cloud gegeben? Wie ist die Arbeit gestaltet und wie wird sie entlohnt? Welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten? Welche Fragestellungen ergeben sich im Rahmen dessen für die Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmervertretung?
Arbeit und IT: Crowdsourcing und Crowdwork als neue Arbeits- und Beschäftigungsformen in: Reader "Gute Arbeit und Digitalisierung" (verdi.de)
Beratungsplattform für Cloudworker von ver.di (http://www.ich-bin-mehr-wert.de)
Crowdworking-Plattform der IG Metall (faircrowdwork.org)
Themenseite von ver.di zu Crowdworking und Crowdsourcing (http://innovation-gute-arbeit.verdi.de)
Arbeitspapier: Neue Arbeitsorganisation durch Crowdsourcing - Eine Literaturstudie
Mehr Fairness für die Crowd durch Reputationssystem (igmetall.de)

Grundlage für Arbeitszeitregelungen in der Bundesrepublik ist die Europäische Arbeitszeit-Richtlinie, deren Inhalte ins Arbeitszeitgesetz Eingang fanden.
Informationen zur EU- Arbeitszeitrichtlinie
Richtlinie 2003/88/EG über bestimmte Aspekte der Arbeitszeitgestaltung
Download Richtlinie 2003/88/EG über bestimmte Aspekte der Arbeitszeitgestaltung (pdf)

Informationen über aktuelle Gerichtsentscheidungen zum Thema Arbeitszeit finden sich in der Datenbank juris oder auf den Seiten des Bundesarbeitsgerichts. In juris sind darüber hinaus alle wichtigen Gesetzestexte, wie beispielsweise das Arbeitszeitgesetz, online einzusehen.
Zum Angebot von juris
Zum Angebot des Bundesarbeitsgerichts

Für betriebliche Regelungen von Lebensarbeitszeitkonten ist das Gesetz zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen und zur Änderung anderer Gesetze (Flexi II Gesetz) die Grundlage. Im Flexi II-Gesetz werden Langzeitkonten von Konten zur flexiblen Gestaltung der Arbeitszeit abgegrenzt und Vorgaben für die Insolvenzsicherung von Langzeitkonten gegeben.
Zum Gesetz

Die Ausgabe 12 / 2015 der Zeitschrift Mitbestimmung hat den Schwerpunkt "Arbeit und Leben im Gleichgewicht." Die Flexibilisierung der Arbeitszeit birgt Chancen und Risiken. Selbstausbeutung der Arbeitnehmer ist nicht ausgeschlossen. Bei kluger Regulierung durch Tarif- und Betriebsparteien kann sie aber zum Nutzen aller funktionieren - wie die Beispiele aus der Praxis zeigen.
Zur Ausgabe der Zeitschrift

Die Ausgabe 11 / 2014 der Zeitschrift Arbeitsrecht im Betrieb legte den Themenschwerpunkt auf Arbeitszeit: Zum Inhaltsverzeichnis der Ausgabe

Unter dem Titel „Überstunden und kein Ende. Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats“ fasst ein Artikel der Zeitschrift Arbeitsrecht im Betrieb 2013, Heft 7-8, zusammen, welche Mitbestimmungsrechte dem Betriebsrat bei Mehrarbeit zustehen. Anhand unterschiedlicher Themenstellungen werden die Gestaltungsmöglichkeiten, vor allem der Abschluss von Betriebsvereinbarungen, vorgestellt.
Zur Zusammenfassung des Artikels

Arbeitszeiten in Deutschland - Entwicklungstendenzen und Herausforderungen für eine moderne Arbeitszeitpolitik
Um 9 zur Arbeit, um 12 Mittag, um 17 Uhr Feierabend – so sieht nach gängigen Vorstellungen ein typischer Arbeitstag aus. Doch das Standard- droht zum Auslaufmodell zu werden: Immer mehr Beschäftigte, vor allem Frauen, arbeiten laut einer Untersuchung des WSI in Teilzeit, im Schichtdienst oder auf Abruf. Die Arbeitszeiten in Deutschland sind kürzer, heterogener und flexibler geworden – nicht immer zum Wohle der Beschäftigten. Damit deren Interessen nicht unter die Räder geraten, ist gesetzliche und tarifliche Gestaltung nötig.
Download des Reports (pdf)

Im Takt? - Gestaltung von flexiblen Arbeitszeitmodellen
Auch wenn die zunehmende Flexibilisierung von vielen gewünscht wird, gibt es viel zu beachten, damit der Gesundheitsschutz der Beschäftigten gewährleistet bleibt. Die Broschüre der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) enthält Informationen zu Teilzeit, Job-Sharing, Altersteilzeit, Funktionszeit, Wahlarbeitszeit, Telearbeit, Rufbereitschaft und vielen anderen Modellen.
Information und Download der Broschüre

Handbuch Arbeitszeit - Manteltarifverträge im Betrieb
Das »Handbuch Arbeitszeit« beschäftigt sich mit Rechten und Ansprüchen, die sich für die Beschäftigten neben dem Betriebsverfassungsgesetz insbesondere aus den Manteltarifverträgen der Metall- und Elektroindustrie ergeben.
Informationen zum Handbuch

Arbeitszeit - Handlungshilfe für Betriebsräte
Die Broschüre zeigt Handlungsmöglichkeiten, die sich aus dem Betriebsverfassungsgesetz ergeben. Ergänzend werden die Regelungen des Arbeitszeitgesetzes angesprochen sowie beispielhaft Regelungen für Betriebs- und Dienstvereinbarungen skizziert.
Informationen zur Broschüre

Auswertungen von Betriebsvereinbarungen zur Arbeitszeitgestaltung

Auswahl an weiterer Literatur zum Thema Arbeitszeit (pdf)


Tagungen und Tagungsdokumentationen

Entgrenzung von Zeit und Raum – kommt ein Arbeitsrecht 4.0? Zusammenfassung des 11. Tübinger Arbeitsrechtstag 2016. U.a. mit einem Vortrag dem „Kontrollierte Flexibilisierung von Arbeit 4.0 durch Tarifverträge und betriebliche Abmachungen“ von Professor Wolfgang Däubler.

"Mein Leben, meine Zeit - Arbeit neu denken" - Betriebspolitische Konferenz am 22. Juni 2016 in der Kongresshalle Böblingen
Konferenz über Schichtarbeit, Mobiles Arbeiten, Arbeitszeitkonten, Arbeitszeitverfall und Leistungsverdichtung
Zum Artikel mit Material-Download
Download zu Folien mit Beispielen für lebensphasenorientierte Arbeitszeit-Modelle bei Trumpf und Daimler

WSI Herbstforum 2014: Arbeitszeiten der Zukunft: Selbstbestimmt, geschlechtergerecht, nachhaltig!

Fachgespräch Arbeitsrecht 2014: Arbeitszeitpolitik und Arbeitszeitrecht

Konferenz: Zeit zu arbeiten, Zeit zu leben

Kämpfe um Zeit: Bausteine für eine neue (Arbeits-)zeitpolitische Offensive (pdf)

DGB Hamburg: Rückblick auf die Veranstaltung "Arbeitszeit ist Lebenszeit“

Forschungsprojekte

In der Wissenschaft hat sich der Fokus verschoben – von Projekten, die sich mit unterschiedlichen Flexibilisierungsmodellen beschäftigen, hin zu den sogenannten lebenslauforientierten Arbeitszeitmodellen. Ein Beispiel ist das Projekt „Arbeitszeitoptionen im Lebensverlauf (AZOLA). Welche betrieblichen Faktoren beeinflussen ihre Nutzung?“
Informationen zum Projekt

In der Datenbank der Forschungsförderung finden sich alle geförderten Projekte, die sich mit dem Thema „Arbeitszeit“ beschäftigen.
Zur Suche

Die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) hat ein Projekt namens Master (Management Ständiger Erreichbarkeit) etabliert, das unter anderem folgende Fragen beantworten will:
Inwiefern ist die Erreichbarkeit mit Risiken, inwiefern mit Chancen für die Beschäftigten verknüpft?
Wie lässt sich ständige Erreichbarkeit so gestalten, dass Risiken für die Beschäftigten reduziert und Chancen gestärkt werden?
Zum Projekt

Der Vorschlag einer Familienarbeitszeit wird in einer Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung untersucht:
Zur Studie (pdf)

Andere Projekte

Themenwoche Zukunft der Arbeit in der ARD vom 30. Oktober bis 5. November 2016
Cheflos arbeiten in vollbezahlter 30-Stunden-Woche: Beim ARD-Digitalcamp haben mehr als 200 junge Menschen Ideen und Konzepte für die Arbeitswelt von morgen entwickelt.
Informationen zum Projekt

Themenseiten

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Flexible Arbeitszeiten

Betriebsvereinbarungen

Vereinbarkeit

Praxisblätter

Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben

Links

Links und Literatur zum Thema Arbeitszeit


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