Auswertungen

Mobile Device Management - Mobile Endgeräte verwalten und mehr

Ausgewertet: 21 Vereinbarungen aus den Jahren 2010 bis 2014


Smartphone und Tablet sind aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken. Sie haben das berufliche und private Leben verändert. Die Unternehmen akzeptieren oder fördern die Nutzung dieser mobilen Geräte als Arbeitsplattformen. In den Unternehmen und Verwaltungen wird eine Vielzahl von mobilen Geräten von unterschiedlichen Herstellern mit verschiedenen mobilen Endgeräteplattformen (Betriebssystemen) und unzähligen Apps genutzt. Die dabei üblicherweise eingesetzten Betriebssysteme für mobile Endgeräte umfassen umfangreiche Funktionen für die Kommunikation: Telefonie, (Kurz-)Nachrichten und elektronische Post; sowie für das persönliche Informationsmanagement: Adressbuch, Kalender und Aufgabenlisten mit umfangreichen Synchronisationsmöglichkeiten. Dazu kommt die unternehmenseigene Infrastruktur mit Firmenkalender, Projektsoftware, firmenweitem Adressbuch, E-Mail und anderen Funktionen.

Um dies alles zu verwalten und die Sicherheitsprobleme in den Griff zu bekommen, bedarf es einer speziellen Software. Mobile Device Management (MDM) ermöglicht, alle mobilen Geräte (Devices) mit sämtlichen Anwendungen und Konfigurationen zentral zu verwalten und zu überwachen. Durch MDM werden die mobilen Geräte transparent, ortbar und auswertbar - was die Idee der Verhaltens- und Leistungskontrolle nahelegt. Alle mobilen Zugriffe auf Dokumente werden vom MDM-System lückenlos aufgezeichnet. Ob Reihenfolge, Art oder Dauer: Die Nutzung von Dokumenten durch Anwender wird erkennbar. Schnittstellen ermöglichen die Weitergabe an beliebige andere Systeme.

Darüber hinaus ist der sogenannte Echtzeit-Remote-Zugriff möglich – auch Remote-Control genannt: Die Firma, die MDM zur Verfügung stellt oder nutzt, kann sich je nach Freigabe auf die Mobiltelefone aufschalten und je nach Vereinbarung diese auch fernbedienen. Hierdurch wird sichergestellt, dass Dokumente des Unternehmens bei Verlust oder Diebstahl des mobilen Endgerätes nicht in die Hände Unberechtigter geraten. Ferner wird sichergestellt, dass nicht einmal Spuren von Daten auf dem mobilen Gerät verbleiben. Per Remote-Zugriff können die Daten des mobilen Gerätes bei Verlust oder Diebstahl sofort gelöscht werden. Darüber hinaus sind der Datenschutz sowie die Sicherheit vor Zugriffen Unberechtigter auf interne Informationen gewährleistet. Wurden private Apps nach der Installation von MDM aufgespielt, sind auch sie sowie die dazugehörigen Daten nach einer Fernlöschung nicht mehr vorhanden.

Die Einführung und Anwendung von MDM-Systemen unterliegt der vollen Mitbestimmung. Sie kann mit einer entsprechenden Betriebs- oder Dienstvereinbarung begleitet werden. Die bestehenden Vereinbarungen zu Informationssystemen, Telefonanlagen und zum Arbeiten mit mobilen Geräten genügen nicht für eine umfassende und vollständige Regelung bzw. erfassen nicht die neuen, durch MDM hervorgerufenen Problemstellungen. Erste 21 MDM-Vereinbarungen wurden ausgewertet, die Ergebnisse zur vorliegenden Kurzauswertung für Regelungen in der Praxis zusammengestellt.
Sichtbar wird: Nur wenige Vereinbarungen erfassen das Thema vollständig und decken es gänzlich ab.


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