Auswertungen

Organisation und Arbeit von Betriebs- und Personalräten

Ausgewertet: 335 betriebliche Vereinbarungen aus den Jahren 1966 - 2008


Auf der Basis von 335 betrieblichen Vereinbarungen wurde untersucht, wie Betriebs- und Personalräte ihre Arbeit organisieren und ihre Arbeitsbedingungen gestalten. Unternehmensfusionen und -aufspaltungen, Outsourcing und weitere Reorganisationsprozesse sind stetig wachsende Herausforderungen. Wechselnde Belegschaften, technologische Entwicklungen und wirtschaftliche Krisen können enormen Handlungsdruck bei Interessenvertretungen erzeugen. Die Anforderungen an Betriebs- und Personalräte sind hoch. Wichtig ist daher, die vorhandenen Ressourcen möglichst gut zu nutzen.

Die ausgewerteten Vereinbarungen zeigen, dass Arbeitnehmervertretungen die gesetzlichen Möglichkeiten nutzen. Darüber hinaus schaffen sie neue Strukturen, um sich an veränderte Bedingungen anzupassen und ihre Schutz- und Gestaltungsaufgaben wahrnehmen zu können. Regelungen für die Bereitstellung zusätzlichen Personals durch Freistellungen, Verwaltungspersonal und Fachreferenten sind Beispiele.

Zugeständnisse werden offenbar bei der eigenen Weiterbildung gemacht. Regelungen mit zeitlichen und/oder finanziellen Budgets für Qualifizierungsmaßnahmen der Interessenvertretung sind nicht selten. Das gilt auch für das Hinzuziehen externer Sachverständiger.
In relativ vielen Vereinbarungen wird festgelegt, wie der Betriebs- bzw. Personalrat in den unterschiedlichen Zusammenhängen in paritätisch besetzten Gremien mitwirkt. Auch in nicht paritätischen Lenkungs- und Steuerungsgruppen werden die Rechte von Arbeitnehmervertretungen untermauert und so in betriebliche Routinen eingebettet.


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