Auf dem Weg zur geschlechtergerechten Hochschule - Bedingungen, Potenziale und Instrumente der Entwicklung

Schlüter / Anne

Reihe: Arbeitspapier, Demokratische und Soziale Hochschule, Bd. 247.
2012, 60 Seiten


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Kurzbeschreibung:


Dieses Gutachten thematisiert auf den verschiedenen wissenschaftskulturellen Ebenen von Forschung und Lehre die Frage, wie es um die Geschlechtergerechtigkeit an Hochschulen bestellt ist und mit welchen Instrumenten sie herstellbar sein könnte. Das Ziel, das angestrebt wird, ist eine Hochschule, die eine Wissenschaftskultur pflegt, die mit Wertschätzung für beide Geschlechter umzugehen weiß. Dabei ist davon auszugehen, dass Geschlechtergerechtigkeit mehr meint als Bildungsgerechtigkeit. Geschlechtergerechtigkeit basiert auf der Anerkennung der intellektuellen und emotionalen Kräfte für die Wissenschaft bei beiden Geschlechtern. Eine gendersensible Lehre ist nur eine Anforderung zur Veränderung in den jeweiligen Fachkulturen. Die Phase der Promotion entscheidet über Karrieren und Kinder in der Wissenschaft. Gendergerechtigkeit meint daher auch die Berücksichtigung der sozialen Situation von Frauen und Männern bezogen auf ihre gesellschaftliche Funktion als Mütter und Väter. Sie meint eine gleichwertige Beteiligung an Lehre und Forschung und eine Eingebundenheit in die wissenschaftliche Community bzw. in deren Netzwerke. Geschlechtergerechtigkeit meint selbstverständlich auch den gleichen Zugang zu Führungs- und Leitungsfunktionen und damit zu Machtpositionen. Dies allerdings setzt voraus, dass es eine Bereitschaft gibt, innerhalb des Berufsfeldes "Wissenschaft und Hochschule" einen Wechsel der Position einzunehmen, z. B. auf die Leitungsebene der Hochschule.

Auf dem Wege zur geschlechtergerechten Hochschule sollte man sich über die sozialen Bedingungen, Potentiale und Instrumente verständigen und sich vergewissern, was bereits an Vorleistungen vorhanden ist, um eine soziale und geschlechterdemokratische Hochschule zu realisieren.



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