Gesundheit

Beurteilung der finanziellen Absicherung bei Krankheit (2002 und 2007)

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Frauen bewerten ihre finanzielle Absicherung im Krankheitsfall etwas schlechter als Männer. Im Zeitverlauf zeigt sich eine deutliche Tendenz zur negativeren Beurteilung bei beiden Geschlechtern.

Nur knapp zwei Fünftel der Frauen und gut zwei Fünftel der Männer bewerten ihre finanzielle Absicherung im Krankheitsfall als gut. Immerhin ein Fünftel der Frauen beurteilt die eigene Situation als schlecht. Dieser Anteil ist zwischen 2002 und 2007 deutlich angestiegen. Auch die Männer beurteilen ihre finanzielle Absicherung bei Krankheit im Zeitverlauf schlechter.


Bearbeitung: Dr. Peter Sopp; Dr. Alexandra Wagner


Literatur


Statistisches Bundesamt/WZB/SOEP (2012): Datenreport 2011, hrsg. von der Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn.

 

 

 

 

Datentabelle zur Grafik

 

Methodische Anmerkungen

Datengrundlage ist das Sozio-oekonomische Panel (SOEP). Das SOEP ist eine repräsentative Wiederholungsbefragung privater Haushalte in Deutschland, die im jährlichen Rhythmus seit 1984 bei denselben Personen und Familien in der Bundesrepublik durchgeführt wird. Seit 1990/91 wird diese Befragung auch in Ostdeutschland durchgeführt. Die Mitglieder des Panels werden jedes Jahr zum Haushalt und Person (ab 15 Jahren) befragt, um Veränderungen und Entwicklungen bezüglich Erwerbsbeteiligung und Haushaltsstruktur, Bildungsbeteiligung aber auch Einstellungen abzubilden. Der Bestand an Befragten wurde mehrmals aufgestockt, damit ausreichend Fälle für die Analysen zur Verfügung stehen.

Die Fragestellung lautete: „In der Bundesrepublik gibt es die Sozialversicherung mit ihren verschiedenen Zweigen wie Krankenversicherung, Arbeitslosen-, Renten- und Pflegeversicherung. Die Sozialversicherung und entsprechende private Vorsorgeformen sollen die Menschen in verschiedenen Notlagen und im Alter finanziell absichern. Wie bewerten Sie persönlich Ihre finanzielle Absicherung in den betreffenden Lebenssituationen?“ (hier Antworten auf „bei Krankheit“).

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