Europawahl 2019

Making Europe Work

Als Stiftung glauben wir an Europa und die EU - auch wenn die Realität auf dem Kontinent und auch in der Politik in Brüssel und Straßburg oft alles andere als rosig aussieht. Denn bei allen Problemen sollten wir nie vergessen, wie wertvoll die Errungenschaften Europas für unsere Freiheit, für unsere Möglichkeiten tatsächlich sind. Warum, erfahrt ihr auf dieser Seite.


 

Unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten für Europa

Wir haben Menschen nach ihren Erfahrungen und Meinungen zu Europa gefragt, die es wissen müssen: Unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten, die in Europa studiert oder Praktika gemacht haben. Sie sind durch Europa geprägt und sehen Europa als Zukunft. Einige haben durchaus Kritik am gegenwärtigen Zustand der europäischen Politik. Ihre Schlussfolgerung: Ja zu einer EU, die eine bessere, sozialere Politik macht als bisher.

 

Camille, Studium in Maastricht

„Ich habe viele Menschen aus Litauen, Irland und Malta kennengelernt und wir haben alle ein Zuhause in den Niederlanden gefunden, wir waren alle Europäer*innen. Europa ist das, was wir daraus machen. Ich kann nur jede*n ermutigen, Europa kennenzulernen.“

 

 

Benjamin, Praktika in Marseille, Bordeaux, Paris

„Neben dem Gefühl von Freiheit und den einzigartigen Möglichkeiten, neue Erfahrungen zu sammeln, verbinde ich mit Europa vor allem eine politische Idee. Der Aufbau der EU gehört zu den wichtigsten politischen Errungenschaften des letzten Jahrhunderts.“

 

 

Marius, Studium in Bristol

„In Bristol habe ich Freundschaften geschlossen mit Menschen, die aus der ganzen Welt kommen. Die EU hat mir sehr viele Möglichkeiten für mein Studium eröffnet. Doch sie ist auch reformbedürftig, weil sie oft mit neoliberaler Politik in Verbindung gebracht wird, z.B. bei der Finanzkrise in Südeuropa.“


 

Max Carmanns, hat ein Seminar in Lissabon besucht:

„Europa hat viele Vorteile: Über 60 Jahre Frieden und auch die Reisefreiheit ist wunderbar! Aber die „Troika“ hat z.B. viele Strukturen in Portugal zerstört. Mir ist bewusst, dass die EU Wirtschaftswachstum braucht, jedoch muss es auch noch andere Wege geben als Länder „wie eine Zitrone auszuquetschen“.“

 

Linet, hat in Rotterdam studiert:

„Warum ich in Rotterdam studieren wollte, kann ich gar nicht mehr so genau sagen – ich war zu dem Zeitpunkt meines Umzuges erst 17 Jahre alt. Ich hatte das Bedürfnis, etwas Neues zu entdecken. Heute weiß ich, dass es eine der besten Entscheidungen meines Lebens war.“


Laura Romeo, hat ein Auslandspraktikum in Barcelona gemacht:

„Europa hat schon vieles für uns erreicht, oft sind es auch die kleinen Dinge, die einem oft gar nicht auffallen, z.B. das Datenroaming. Außerdem habe ich auch ERASMUS beantragt und wurde während des Auslandsaufenthalts finanziell unterstützt. Ich verbinde mit Europa vor allem Freiheit!“

 

Unser Video zur Europawahl: Europa braucht Deine Stimme

Wir glauben, dass Europa Deine Stimme braucht, für eine sozialere Politik. Dazu unser neues Video auf Youtube:

 

 

Welche Themen stehen bei der Europawahl auf dem Spiel?

Klar, in der europäischen Politik geht es um sehr sehr viele Themen – von Wirtschaft über Klima bis zur Außenpolitik. Als Hans-Böckler-Stiftung haben wir in den vergangenen Jahren besonders intensiv diese Themenbereiche erforscht und sie sind uns besonders wichtig. Ausführliche Hintergründe dazu und eine Übersicht über unsere Studien gibt es auf dieser Seite. Unser Hashtag zur Europawahl lautet #MakingEuropeWork, weil wir glauben, dass in diesen Bereichen noch einiges passieren muss, damit Europa für alle besser funktioniert.

Mitbestimmung in Europa: Workers‘ Voice: Länder und Unternehmen mit starker Mitbestimmung sind widerstandsfähiger gegen wirtschaftliche und soziale Krisen - und Beschäftigte schätzen gesetzlich gesicherte Beteiligung am Arbeitsplatz als Sicherheitsfaktor. Durch den zunehmenden Einfluss der EU-Rechtssetzung ist Mitbestimmung im Betrieb und den Leitungsgremien von Unternehmen längst ein europäisches Thema. Doch bekommen Arbeitnehmerrechte aus Brüssel Rücken- oder Gegenwind?

Soziale Standards: Europa sollte mehr sein als ein Binnenmarkt, doch der soziale Fortschritt war insbesondere in Folge der Wirtschafts- und Währungskriese der letzten zehn Jahre oft vernachlässigt worden. Einige Fortschritte gab es aber auch.

Die Zukunft des Euro: Auch die gemeinsame Währung ist noch immer nicht zukunftssicher, auch wenn die Finanzkrise von 2008 derzeit vorerst überwunden scheint. Die Architektur muss zukunftsfest gemacht werden, damit sich die Probleme der vergangenen Jahre nicht wiederholen.


Unsere Veranstaltungen für Europa

Wie bei der Europawahl eine Blockade durch euroskeptische Populisten verhindert werden kann, war Thema unseres Neujahrsempfangs.

Europa, wo bleibt die Mitbestimmung? Bei der Europawahl geht es für die Arbeitnehmerrechte ums Ganze. Das hat im Februar unsere Veranstaltung "Besser geht´s mit.bestimmt" in Brüssel gezeigt.

Was läuft schief in Europa? Die EU hat die Lebenssituation von Millionen Menschen zwar objektiv verbessert, ist aber dennoch in weiten Teil Europas nicht sehr beliebt. Darüber haben wir auf dem IMK-Forum "Germany first? Wie geht es weiter mit der europäischen Integration?“ gesprochen.

Die Hans-Böckler-Stiftung beschreitet neue Wege: Eine Kunstausstellung in Brüssel will helfen, die Idee der Arbeitnehmerbeteiligung in Europa zu befördern.


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