Hans-Böckler-Stiftung

Haftungsrisiken: Fonds für Aufsichtsräte

Wer als Aufsichtsrat Entscheidungen fällt, kann für diese auch haftbar gemacht werden. Um Förderinnen und Förderer gegen Risiken aus Aufsichtsratstätigkeit abzusichern, hat die Hans-Böckler-Stiftung einen "Schadensfall-Fonds" eingerichtet.


Aufsichtsratsmitglieder erhalten im Schadensfall maximal den abgeführten Betrag zurück, den sie an die Stiftung überwiesen haben. Dies schließt weitere Unterstützung, wie beispielsweise Prozessbegleitung unter bestimmten Bedingungen, nicht aus.

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:

Alle Förderinnen und Förderer, die Leistungen aus dem "Schadensfall-Fonds" der Stiftung erhalten wollen, müssen sich gegenüber ihrer Gewerkschaft verbindlich zur Abführung ihrer Aufsichtsratsvergütungen im Rahmen der Regelungen des Beschlusses des DGB-Bundesausschusses vom 10.10.2000 verpflichten, sofern dies nicht per Gewerkschaftssatzung geregelt ist. 

Außerdem müssen alle separat gegenüber der Hans-Böckler-Stiftung erklären, dass sie ihre Abführungen an die Hans-Böckler-Stiftung unter dem Vorbehalt leisten, im Schadensfall von der Stiftung den abgeführten Betrag zur Regelung von Haftungsansprüchen zurück zu erhalten. Die Hans-Böckler-Stiftung bestätigt den Eingang dieses Formulars.


Formular: Vorbehaltserklärung (pdf)


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