Rinn Beton: Mitbestimmung im Familienunternehmen

Seit über 20 Jahren besteht bei dem mittelhessischen Steinprodukte-Hersteller eine Betriebsvereinbarung über die Jahresarbeitszeit. Alle Überstunden werden mit Freizeit abgegolten. So können die Beschäftigten das ganze Jahr über ihre Arbeitsplätze behalten, erfuhr der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann während seines Besuchs bei Rinn am 30. August im Rahmen von "Böckler vor Ort".


Rinn Beton und Naturstein im mittelhessischen Heuchelheim existiert seit über 115 Jahren. Das mittelständische Familienunternehmen mit mehr als 450 Beschäftigten an drei Standorten stellt Betonstein-Produkte für private Hausgärten und öffentliche Außenanlagen her. Sein Plus in Sachen Mitbestimmung: ein Jahresarbeitszeitmodell, über das sich die persönlichen Bedürfnisse der Arbeitnehmer mit den betrieblichen Erfordernissen in Einklang bringen lassen.

Aufgrund der Betriebsvereinbarung über die Jahresarbeitszeit werden nicht nur alle Überstunden, sondern auch die tariflichen Zuschläge in Zeit abgegolten. Die daraus resultierenden Ganzjahresarbeitsplätze sorgen für eine hohe Betriebszugehörigkeit und ein sehr gutes Betriebsklima. Auch der Betriebsrat hat ein gutes und vertrauensvolles Verhältnis zur Geschäftsführung. Kompromisse lassen sich schnell finden, da die Kommunikationswege kurz sind.

Leiharbeiter spielen bei der Rinn GmbH & Co. KG keine große Rolle. Es existiert eine Absprache zwischen dem Betriebsrat und der Geschäftsführung, dass bis zu 15 Leiharbeiter zum Urlaubs- und Krankheitsausgleich eingesetzt werden können. Für den weiteren Einsatz müssen Leiharbeiter mit einem Zeitvertrag übernommen werden.



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