Fallstudie "Zukunftsfähige betriebliche Gesundheitspolitik"

Akivitäten im Arbeits- und Gesundheitsschutz, für das betriebliche Eingliederungsmanagement, für die betriebliche Gesundheitsförderung bis hin zum Gesundheitsmanagement sind Bestandteile einer zukunftsweisenden betrieblichen Gesundheitspolitik.Wie werden die Betriebs- bzw. Dienstvereinbarungen in der Praxis gelebt?


In sieben Unternehmen und Verwaltungen unterschiedlicher Branchen und Größen wurden betriebliche Akteure zu ihren Akivitäten im Arbeits- und Gesundheitsschutz, zum betrieblichen Eingliederungsmanagement, der betrieblichen Gesundheitsförderung bis hin zum Gesundheitsmanagement befragt. Es ging um

  • Strategie und Struktur der Betriebe
  • Beteiligung der Beschäftigten
  • Durchführung von Maßnahmen
  • Erfolgs- und Störfaktoren
  • Ausgestaltungen von Betriebsvereinbarungen sowie
  • Gestaltung der Nachhaltigkeit von Projekten.

Vielfältige Möglichkeiten der betrieblichen Gesundheitspolitik werden aufgezeigt, die es in unterschiedlich großen Unternehmen, verschiedenen Branchen und Regionen gibt. Maßnahmen berücksichtigen neben dem klassischen Arbeits- und Gesundheitsschutz oft auch die ganzheitliche Verbesserung des Gesundheitszustandes der Beschäftigten durch Zufriedenheit, Motivation und Wohlbefinden bei der Arbeit. Dennoch hinkt die betriebliche Umsetzung häufig hinter den Bekenntnissen her. Die Gründe sind dafür vielfältig.
Die Ergebnisse der Fallstudie zeigen, dass sich trotz der vorgestellten Unterschiede in den Betrieben deutliche Gemeinsamkeiten als Handlungsempfehlungen für eine zukunftsfähige Gesundheitspolitik herausarbeiten lassen:

  • Arbeitsschutz, BEM und Gesundheitsförderung müssen von der Geschäftsführung und Führungskräften nicht nur geduldet sondern aktiv befördert werden, d.h. neben verbindlichen Zielvorgaben und Rahmenbedingungen müssen auch hinreichende zeitliche, personelle und finanzielle Ressourcen bereitgestellt werden.
  • Die Arbeit kann nur dann erfolgreich sein, wenn sich Führung und Belegschaft darauf verständigen, dass gesunde Arbeit (überlebens-)wichtig für das Unternehmen und die Beschäftigten ist und dies nicht immer wieder von kurzfristigen persönlichen oder betrieblichen Bedarfen boykottiert werden darf.
  • Man braucht einen langen Atem, Sensibilisierung und Qualifizierungen auf allen Ebenen und vielfältige Beteiligungmöglichkeiten für alle Beschäftigten, damit "Gute Arbeit für gute Gesundheit" zur anerkannten Kultur im Unternehmen werden kann.

Unternehmen, die dies erkennen und sich darauf einstellen, haben einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil.


Buch bestellen


zurück

X

Hinweis zur Nutzung von Cookies auf dieser Website

Dieses Portal verwendet Cookies zur Optimierung der Browserfunktion. Die Cookie-Einstellungen für diese Website sind auf „alle Cookies zulassen“ festgelegt. Wenn Sie fortsetzen bzw. diesen Hinweis schließen, ohne Ihre Einstellungen zu ändern, stimmen Sie diesen zu.



Mehr Informationen zu Cookies